Zwiebelmarmelade

Zutaten:

500 g Zwiebeln

4 Eßl. Öl

1 Prise Salz

2 Lorbeerblätter

8 Wachholderbeeren

150 g Zucker

200 ml Weißweinessig (mild)

Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen und 5 min andünsten.

Salz, Lorbeerblätter, Wachholderbeeren und Zucker hinzufügen.

Die Mischung hellgelb karamellisieren – ca. 5 min.

Mit dem Weißweinessig ablöschen und ca. 40 min einköcheln lassen.

Die Zwiebel ohne die Lorbeerblätter und Wachholderbeeren heiß in kleine Gläser füllen.

Hält sich ca. 6 Monate im Glas.

Schmeckt zu Baguette, Schöpfkäse, anderen Weichkäsesorten und zu Grillfleisch.

Schöpfkäse „St. Felicien“ besonders lecker.

Text/Idee und Umsetzung: Doris Lünsmann

Fotos: André Wieding

 

Gundermann-Giersch-Pfannkuchen

Na gut, eigentlich sollten es Waffeln werden, leider hat das Waffeleisen nicht mitgespielt und so musste ich  improvisieren.

Grundrezept / Zutaten:

200 g Buchweizenmehl
eine schön reife Banane
2 – 3 eingeweichte Datteln
200 ml Pflanzendrink
Mark einer Vanilleschote
1 TL Weinstein Backpulver
eine gute Handvoll Gundelrebe mit Blättern und Blüten
eine kleine Handvoll Giersch
ein paar Blättchen Zitronenverbene

Die Zutaten für den Teig am besten mit einem Standmixer oder  Handmixer geschmeidig mixen. Erst dann die kleingeschnittenen Kräuter hinzugeben. In der heißen Pfanne ausbacken und mit Löwenzahnsirup beträufeln.

Wer mutig ist oder ein gutes Waffeleisen hat, sollte es unbedingt mal im Waffeleisen ausprobieren.
Übrigens klappt das Rezept auch wunderbar mit Dinkelmehl.

Essbare Blüten können zusätzlich für einen ganz besonderen Gaumen- und Augenschmaus sorgen.
Viel Spaß beim Experimentieren.

Fotos: André Wieding

Kräutertag 2023 Impressionen

„Willkommen zum Kräutertag in Horstedt!“

Schätzungsweise 8000 Besucher sind diesem Aufruf gefolgt und haben den Kräutertag und unsere Gärtnerei mit Leben gefüllt.

Unser Spanischer Ginster im Eingangsbereich hat mit seinem überwältigendem Duft die Menschen begrüßt. Sonne und strahlende Gesichter schienen um die Wette, Stimmung und Temperaturen waren am Siedepunkt und so brauchte sich der 20. Kräutertag nicht hinter dem zeitgleich statt findenden „Hurricane“-Festival zu verstecken. 😉

Nicht nur bei uns gab es etwas zu entdecken. Über 80 Aussteller boten regionales Kunsthandwerk, leckeres Essen und Trinken so wie alles rund um das Thema Kräuter.

André war beispielsweise hingerissen von „Atze – dem Künstler mit Herz“

Sogar der Adel gab sich die Ehre. Dergestalt begegnete man vielen Majestäten, die über den Kräutertag flanierten und auch für ihre Paläste Erwerbungen tätigten. Der Mini-Chili darf das zu Hause der Adendorfer Eiskönigin verschönern.

Kreativität und nette Menschen, wohin das Auge schaute.

 

Auch drei unserer Kollegen haben einen fantastischen Stand gehabt. Dort gab es tolle Upcycling Deko, wunderbare Naturkosmetik und exotische Kakteen zu bewundern und erwerben.

Musikalische und tänzerische Darbietungen rundeten das Gesamterlebnis ab.

Gut gelaunt zogen die Besucher mit ihren neuen Schätzen für Garten, Balkon oder Terasse heim. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Es war ein anstrengender, schweißtreibender, teilweise hektischer, jedoch überwältigend schöner Tag hier bei Rühlemanns.

20. Kräutertag in Horstedt

Es gibt Veranstaltungen, die sind so schön, dass vor lauter Vorfreude sich schon Wochen vorher beim Gedanken daran ein Lächeln aufs Gesicht schleicht. Am Sonntag, dem 18. Juni 2023 ist es so weit und der 20. Kräutertag der Kräuterregion Wiesteniederung e.V. startet.

Bei über 80 Ausstellern darf wieder nach Herzenslust gestöbert, probiert und gestaunt werden. Auch unsere Türen sind ab 11 Uhr  w e i t  geöffnet und wir freuen uns auf viele neue und bekannte Menschen, die in unsere Kräuterwelt eintauchen.

Eine besonders schöne Nachricht für Alle die mit der Bahn anreisen oder gemütlich und entspannt in Sottrum parken möchten: Es fährt der Bürger Bus als Shuttle.

Das sind doch wunderbare Neuigkeiten!

Bis Sonntag!

Die Marmelade die so schön hat geprickelt in unsere Mund

Stimmt, der Satz ist grammatikalisch alles andere als korrekt, beschreibt jedoch mit einem großen Schmunzeln das Ergebnis des Experiments Erdbeere trifft Szechuan Pfeffer“.

Die Idee dazu ist den Beiden gekommen, als der Pfeffer im Herbst zurückgeschnitten wurde. Auch im eigenen Garten hat Karina einen Szechuan, welchen sie beerntet hat, um ihre Idee in die Tat umzusetzen.
Es ist schon eine stachelige Angelegenheit, lohnt sich jedoch. Die Rispen werden geerntet und getrocknet und dann die Hülle von den schwarzen Samenkörnern getrennt. Verwendet werden die rötlichen Schalen.

Karina und Steffi haben die Schalen zermörsert, in die leicht köchelnde Erdbeermarmelade gegeben und gründlich verrührt.

Nun hieß es warten, bis die Marmelade abgekühlt ist. In der Zwischenzeit wurde eine zweite Fuhre Marmelade mit Lakritztagetes gekocht.

Die fertige Marmelade wurde sofort neugierig gekostet. Ob sich wohl Schärfe entwickelt hat?


Schärfe konnte hier niemand erschmecken, sondern eine pricklig-zitronige Note, die ein angenehmes, leichtes Kribbeln auf der Zunge hinterlässt. Somit hat diese Kombination sofort einen Stammplatz in der Marmeladenherstellung erhalten.
Auch die Lakritz-Erdbeermarmelade konnte voll punkten, für alle Lakritz-Fans ein Muss!  

Die Marmelade ist das ganz einfache Rezept:

Auf ein Kilo Früchte kommen  500 g Gelierzucker 2:1

Idee und Umsetzung: Karina Kienetz und Stephanie Hadrian

Fotos: André Wieding