Unsere Rezepte zum Ausdrucken

Gerade bekam ich die Nachricht, dass jetzt auch die Beiträge und Rezepte aus dem aktuellen Katalog 2017 auf unserer Internetseite zum Nachlesen zu finden sind!

Besonders schön: die einzelnen Rezepte – auch aller alten Kataloge – können ganz einfach ausgedruckt werden. So kann man sich nach und nach eine ganz persönliche Sammlung zulegen!

Und wo sind sie nun genau zu finden?
Hier kommt die Schritt-für-Schritt-Rezepte-Schnitzeljagd:

Hinter dem Button 20 Jahre Wissen und Erfahrung verbirgt sich ein umfangreiches Menü mit zahlreichen Informationen, in dem auch die Punkte Rezepte und Beiträge erscheinen. Unter dem Punkt Beiträge findet man spannende Geschichten wie z.B. unsere gärtnereiinternen Kochaktionen mit links zu den jeweiligen Rezepten oder auch pflanzenbezogene Erfahrungsberichte, die oft viel gärtnerischen Input enthalten.

Wählt man den Punkt Rezepte, findet man gleich mehrere thematisch gefüllte Kapitel mit leckeren Rezepten, wie z.B. Süßes mit Kräutern oder Pasten, Soßen und Dips etc.

Ich nehme mal den Punkt Aus dem Topf und schon gelange ich zu vielen leckeren, von uns selbst erprobten Rezepten, jeweils mit einem Hinweis aus welchem Katalog sie stammen und einem Button, welcher Drucken heißt.

Wenn man dieses Knöpfchen drückt, erscheint das pdf mit dem jeweiligen Rezept. Bei Bedarf kann man dieses ausdrucken und dann kann’s gleich losgehen mit dem Nachkochen!




Hmmmmm, wie das duftet!

7-Kräuter-Kekse

Frühlingszeit ist Kräuterzeit! Kräutersuppen, -soßen und -dips werden jetzt wieder besonders gerne kreiert und vorgestellt. Mmmmh! Lecker! Als kleine dekorative Zutat haben wir heute pikante Käsekekse mit 7 verschiedenen frischen Kräutern gebacken.

Welche Kräuter den Weg in den Teig fanden? Heute waren es Bärlauch, Liebstöckel, Piemontesischer Limonenthymian, Mexikanischer Oregano, Griechisches Strauchbasilikum, winterfester Majoran und Italienischer Origano.

Der Teig ist schnell gemacht:
150 g Mehl
150 g Butter
150 g geriebenen Käse (z.B. Emmentaler)
1 Eigelb
Zutaten vermengen, sehr fein gehackte Kräuter dazugeben und 30 Min. im Kühlschrank ruhen lassen. Kekse ausstechen, auf Backpapier legen und 20 Min. im vorgeheizten Ofen bei 200°C backen.

Natürlich kann man je nach Geschmack variieren und auch ganz andere Kräutermischungen ausprobieren. Der getrocknete Wintervorrat ist für dieses Rezept auf jeden Fall geeignet!

Wir wünschen fröhliche Feiertage!

Kulinarisches mit Duftveilchen

Zu den allerersten Duftboten im Jahr gehören die Duftveilchen. Wenn unsere Nasen im März plötzlich den zarten Duft der strahlend blauen Veilchenblüten einfangen, dann ist der Frühling nicht mehr weit. So erging es wohl auch Rilke als er sein Gedicht „Vom Glück“ schrieb:

Still für sich,
und doch für mich
blüht das kleine Veilchen.
Bringt mir Freud
im Wintersleid
für ein ganzes Weilchen.

Diesen charakteristischen Duft auch geschmacklich einzufangen war unser Ziel.
Also landeten jede Menge der schönen Blüten in einem Likör, einer Marinade und einem Sirup. Auch als Deko sind sie wegen ihrer intensiven Farbe ein echter Hingucker.

Veilchen-Likör

150g weißen Kandiszucker in eine Flasche füllen, 2 Handvoll Veilchenblüten zugeben
und mit einem halben Liter Wodka übergießen. Mindestens 4 Wochen ziehen lassen.

Veilchenmarinade an Salat mit Ziegenkäse
3 EL Rotweinessig, 4 EL Wasser, 3 EL Öl, Zucker, Salz, Pfeffer, 1 Handvoll
Veilchenblüten, einige Blätter von Bärlauch und Brasilianischem Sauerklee zu einer Marinade vermengen. Über einen Salat geben und ziehen lassen.
Mit Himbeeren, Veilchen- und Sauerkleeblüten dekorieren.


Variante 1:     Salat mit Ziegenfrischkäse belegen und Veilchensirup (s.u.) darüber geben.


Variante 2:     Ziegenkäse im Speckmantel kurz anbraten und auf dem Salat anrichten.

Veilchen-Thymian Sirup

1 kg braunen Zucker in 1 Liter Wasser auflösen. 4 Handvoll Veilchenblüten
und 2 Handvoll Thymian (wir haben Ingwerthymian verwendet) hinzugeben. Über Nacht ziehen lassen, dann abfiltern und 30min einkochen lassen. Naturjoghurt in Gläser füllen und mit dem Sirup verfeinern.

Wir wünschen guten Appetit!

Green Smoothies – lecker und gesund

schn_smoothies_1und in der Zubereitung sooo einfach! Das demonstrierten Martina und Sandra am Samstag den 03.09.2016 in unserer Gärtnerei-Küche. Zahlreiche, teilweise von weit her angereiste Besucher/innen, genossen es sichtlich.

Zunächst wurden sie mit einem Smoothie-Quiz begrüßt, bei dem die Teilnehmer drei verschiedene Smoothies probieren und versuchen sollten, die Inhaltsstoffe herauszuschmecken. Gar nicht so einfach – aber ein leckerer Aperitif allemal!

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Was gehört eigentlich in einen Green Smoothie?

Idealerweise besteht ein Smoothie aus 50% reifen Früchten, 50% frischem Grün und Wasser je nach Geschmack. Der gleiche Anteil (50%) von Früchten und Blattgrün bezieht sich hierbei auf das Volumen und nicht auf das Gewicht. Anfangs kann der Frucht- / Grünanteil auch 60:40 betragen, um sich erst mal an den neuen grünen Geschmack zu gewöhnen.

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Nach jeder Zubereitung kam der spannende Moment des Probierens!

Ob „Prinzessin Löwenzähnchen“, „Gesellerie“ oder doch eher der „Grüne Herbstzauber“ – bei der Auswahl der Rezepte fand jeder Smoothie seinen Fan!

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Natürlich darf auch bei Smoothies nach Herzenslust experimentiert werden. So wurde auch mal ein Stück Chili ins Grün gemixt. Überraschend lecker, aber – wie immer bei Chili – über die Menge schieden sich die Geister.

Zwei unserer jüngsten Gäste wurden inspiriert selbst einen Smoothie zu erfinden. Sie zogen los, schnupperten und probierten sich durch die Gärtnerei und kamen mit einem ganz eigenen Rezept zurück, das auch gleich umgesetzt wurde – voilà: Smoothie à la Laura & Sarah!schn_smoothies_17 schn_smoothies_19 schn_smoothies_18

Immer wieder taucht natürlich auch die Frage auf:

Brauche ich einen Super-Duper-Mega-Mixer, um einen Smoothie zuzubereiten?“ Martinas Antwort: „Jein. Um einen wirklich cremigen, bekömmlichen Smoothie herzustellen wird man früher oder später um die Anschaffung eines guten Mixers mit hoher Drehzahl (min. 20.000 Umdrehungen/pm) nicht herum kommen. Das Geld ist gut investiert und verteilt sich idealerweise auf viele grüne und leckere Jahre.“

Der Unterschied zwischen zwei unterschiedlich leistungsstarken Mixern wurde bei gleichen Zutaten und paralleler Zubereitung schnell deutlich.

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Nach gut 1 ½ Stunden waren viele Fragen beantwortet, einige Smoothies gemixt, so dass in die zweite Runde gestartet werden konnte!

An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an allen Beteiligten dieses wirklich schönen Tages!

Gerne nächstes Jahr wieder – wir würden uns freuen!

 Was natürlich am Ende nicht fehlen darf – unsere tollen Rezepte!

Prinzessin Löwenzähnchen

1 kleine Handvoll Löwenzahn

1 kleine Handvoll Handama

(ggf. Brasilianischer Spinat, Feldsalat o.ä.)

1 paar Zweige Petersilie

1 Scheibe Ananas, 1 Birne, 1 Apfel, 1 Banane

1 Daumenkuppe Ingwer

ggf. Datteln zum Süßen

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Gesellerie

1 Stange Staudensellerie (alternativ Sedanina und/oder Kriechende Sellerie)

1 – 2 Scheiben Ananas

1 Orange, geschält

evt. Datteln zum Süßen

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Giersch statt Hirsch

1 bis 2 Handvoll Giersch (toll ist auch Handama!!!)

1 großer Apfel

1 Banane

2 bis 3 Datteln

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Die wilde Birne im Kräuterpool

1 Handvoll gemischter Kräuter (z.B. Brennnessel,

Giersch, Vogelmiere, Baum-Spinat, Handama etc.)

1 Banane

2 Birnen

¼ Avocado

¼ Orange (mit Schale – aber nur wenn Bioqualität)

1 dünne Scheibe Zitrone

evt. Banane oder Datteln zum Süßen

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Grüner Herbstzauber

1 Handvoll Handama

(alternativ Spinat oder Portulak)

1 Handvoll Himbeer- oder Brombeerblätter

2 geschälte Orangen

1 Apfel

1 Dattel (oder Kombination mit Feige)

1 Prise Zimt

2-3 Kardamomblätter

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Auf den Kürbis, fertig, los!

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Heute gab’s große Kürbisernte der Hokkaidos mit Bea und Birgit! Schon seit Tagen leuchteten sie orange und lecker aus ihren Verstecken auf unserem reichhaltig gefüllten Komposthaufen – jetzt waren sie reif: „Hier unten! … Da drüben! … Ganz oben sind noch welche!“ Kopfüber tauchte Bea immer wieder ab ins Feld – bis die Schubkarre wirklich voll war!

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Und … hepp! Hier ist noch einer!
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Dann ging’s nahtlos über zum Kochen im Duett – zwei verschiedene Kürbissuppen wollten kreiert werden:

Hot & Spicy
3-4 Knoblauchzehen fein schneiden und in Olivenöl andünsten. Ein gutes Stück Ingwer schälen, ebenfalls klein schneiden und dazu geben. 1 mittelgroßer Kürbis (z.B. Hokkaido) und 2-3 Äpfel (oder Möhren) in Würfel schneiden, in den Topf geben und andünsten.
Mit ca. ½-1 l Gemüsebrühe (je nach Kürbisgröße) ablöschen. Pürieren, wenn der Kürbis weich ist. 400ml Kokosmilch zugeben (kann auch weggelassen werden).
Mit einem Löffel Honig, frisch gepresstem Saft einer halben Zitrone, Muskat, Salz & Pfeffer abschmecken. Dazu noch kleingehacktes Indisches Curryblatt und wer’s gerne scharf mag, gibt noch etwas Mini-Chili hinzu. Zum Anrichten mit einem Schuss Kürbiskernöl verfeinern. Gebratene Shrimps und geröstetes Brot sind super Begleiter!

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Á la Mama Bea
2-3 Zwiebeln, 4 Möhren, 1 Zehe Knoblauch, 1 kleine Knolle Ingwer, 1 Apfel und einen (eher kleinen) Kürbis schälen und in Butter glasig anschwitzen. Mit Brühe oder Wasser aufgießen und das Gemüse gar ziehen lassen. Dabei ein Gewürzsäckchen (gefüllt mit Piment, Wacholder, Nelke und Lorbeer) mitköcheln. Anschließend alles pürieren und mit einem Becher Sahne verfeinern. Zum Schluss mit einem Löffelchen Schmand, gerösteten Kürbiskernen und frischen gehackten Kräutern (hier Gao Ben und Petersilie) servieren. Wer mag, kann die Suppe noch mit etwas Kürbiskernöl beträufeln.

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Die Kolleg/innen fanden’s toll und löffelten die Suppe aus – trotz über 30°C im Schatten!

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Und unsere ‚Miss Kürbis 2016‘? Die fanden wir so ganz nebenbei auch noch … 🙂

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