Rezepte

Crinkle Cake

1 Packung Filo/Yufkateig
1 Birne
1 Stück Brie
100g Schmand
2 Eier
1 Schuss Milch
1TL Gemüsepaste oder Brühe
1-2 TL Thymian + extra Thymian
Schwarzer Pfeffer
Knoblauchöl

Den Filoteig Blatt für Blatt zusammenraffen und in eine Auflaufform geben (relativ eng), bis alle verbraucht sind. Die Ecken musst du je nach Größe der Aufflaufform eventuell umklappen.
Schneide Birne und Brie in Scheiben und lege sie abwechselnd in die Filoteig Taschen.
Beträufel jetzt alles mit einem guten Schuss Knoblauchöl.
Schmand, Eier, Gemüsepaste, Thymian und schwarzer Pfeffer gut mit einander verrühren und in die Aufflaufform gießen.
Jetzt solltest du unbedingt nochmal eine extra Ladung Thymian drüber streuen und alles bei 180 Grad Ober/Unterhitze, 30 min backen.
Es schmeckt warm, sowie auch kalt unglaublich köstlich.
Guten Appetit 🙂

Quarkplinsen mit Thymian Ahornsirup – schnelle, süße Kräuterküche. 🤩🌿🍁

Zutaten und Zubereitung Thymian-Ahornsirup:
Die Blättchen von 3 Handvoll oder auch nach Geschmack, frischem Piemontesischen Limonenthymian (THY28) vom Stiel abzupfen und in 250ml Ahornsirup kurz erwärmen.
Alles zusammen in eine Flasche füllen und wenigstens 2 Tage im Kühlschrank ziehen lassen und am Ende den Ahornsirup einmal durch ein Sieb laufen lassen.

Zutaten und Zubereitung Quarkplinsen:
2 Eier
250g Magerquark
75g Zucker
1 Pck Vanillezucker
50ml Milch
Abrieb von einer ½ Zitrone
150g Weizenmehl
1 Prise Salz
2 EL Rapsöl
2 EL Butter

Eier, Quark, Zucker, Vanillezucker, und Milch in einer Schüssel glatt rühren.
Mehl mit Salz vermischen, Zitronenabrieb hinzugeben und unter die Quarkmasse rühren.
Rapsöl und Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen, mit einer kleinen Kelle die Quarkmasse portionsweise in die Pfanne geben und für 2-3 Minuten pro Seite goldbraun ausbacken.
Mit dem Thymian Ahornsirup servieren und genießen.

Von Michaela

Das goldene Naturjuwel – der Löwenzahn

Der Löwenzahn ist eine wunderbare Pflanze, die heute oft fälschlicherweise als Unkraut bezeichnet wird. Aufgrund ihrer medizinischen Eigenschaften ist sie aber sehr nahrhaft und voller guter Inhaltsstoffe. Löwenzahn ist eine Pflanze die in ihrer Gesamtheit verzehrt werden kann. Ihre Blätter sind sowohl roh in Salaten, als auch gekocht zu gebrauchen, die Blüten in Tees und Sirupen und mit den gerösteten und gemahlenen Wurzeln kann man eine Kaffee-Alternative herstellen.

Für den Löwenzahnsirup:
4 Handvoll Löwenzahnblüten ohne Stiele ernten, waschen und über Nacht in 1L Wasser einlegen. Am nächsten Tag das Wasser mit einem feinen Sieb abseihen. Die Blüten mit 500g Zucker, 2 Zimtstangen und 1 TL ganzen Nelken in einen Topf geben und langsam aufkochen, bis eine sirupartige Konsistenz entsteht. Den heißen Sirup in sterilisierte Flaschen füllen und abkühlen lassen.

Löwenzahnkuchen:
3 Eier
3-4 Tassen Olivenöl
1 Tasse Dinkelvollkornmehl
1 Tasse Dinkelmehl Type 650
10g Backpulver
150 ml Löwenzahnsirup
1 Prise Salz

Eier, Olivenöl, Löwenzahnsirup, Backpulver und eine Prise Salz verrühren, langsam das gesiebte Mehl hinzugeben und unterrühren bis eine glatte Masse entsteht. Die Masse in eine gefettete und gemehlte Backform gießen und bei 180°C ca. 35-40 Minuten backen. Besonders gut schmeckt ein Stückchen Löwenzahnkuchen mit einer frischen Tasse Löwenzahnblüten-Tee.

Guten Appetit!
von Claudia

Rhabarber-Vanille-Tarte mit Süßes Thymian Pesto

Süßes Thymian Pesto

3-4 gute Hände voll Zitronenthymian (THY08)
80-100 ml Mandelöl
1-2 EL gemahlene Mandeln
2 EL Honig
Zitronensaft

Den Thymian waschen und die kleinen Blättchen von den Stielen zupfen.
Zitronenthymian, ein Schuß Zitronensaft, etwas Mandelöl und die gemahlenen Mandeln in einen Behälter geben und alles mit dem Pürierstab mixen. Nach und nach, je nach gewünschter Konsistenz, soviel Mandelöl hinzugeben, bis es schön cremig wird. Ganz zum Schluß den Honig noch dazu geben und gut verrühren.
Wer mag kann auch noch Zitronen oder Orangenzesten dazu geben 🙂

Rhabarber-Vanille-Tarte
für eine Tarteform à 35x10cm

Für den Mürbeteig:
70g kalte Butter
45g Puderzucker
1 Ei
1 Eigelb + 1 EL Sahne
140g Weizenmehl (Type 405)
1 Prise Salz
1 Prise Vanille

Für die Crème Pâtissière:
2 Eigelbe
60g Zucker
10g Weizenmehl (Type 405)
10g Speisestärke
250g Milch
1 Vanilleschote
eine gute Handvoll Zitronenthymian (THY08)


Für den Ofen-Rhabarber:
700g Rhabarber
80g Zucker
2 Orangen
1 Prise Vanille


Anleitungen
Für die Crème Pâtissière das Eigelb mit dem Zucker verrühren, Mehl und Speisestärke ebenfalls unterrühren. Den Zitronenthymian waschen und vom Stängel abzupfen. Die Vanilleschote auskratzten und die leere Schote zusammen mit dem Mark, dem abgezupften Zitronenthymian und der Milch in einem Topf erhitzen, bis die Milch fast kocht. Den Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote entfernen und die warme Milch unter ständigem Rühren zu den Eigelben geben. Die Masse zurück in den Topf geben und unter Rühren erneut erwärmen, bis die Masse eindickt. In eine Schüssel füllen, direkt an der Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken und vollständig abkühlen lassen.

Für den Mürbeteig die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Das Ei und die kalte Butter in Stücken hinzugeben und alles zügig zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zwischen zwei Backpapieren gleichmäßig dünn ausrollen und eine rechteckige Tarteform damit auskleiden. Überstehende Ränder abschneiden und die Form für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden und die Stangen in Stücke schneiden, die so breit sind wie die Tarteform. Die Rhabarberstücke mit dem Zucker, dem Saft von zwei Orangen und der Vanille vermischen und in eine flache Auflaufform geben, sodass die Stücke nicht übereinander liegen. Auf der mittleren Schiene für 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben, bis der Rhabarber weich ist, aber noch Biss hat. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Den Backofen auf 160°C Ober- und Unterhitze herunterschalten.

Den gekühlten Tarteboden mehrmals mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 15 Minuten blindbacken. In der Zwischenzeit für die Eistreiche das Eigelb mit 1 EL Sahne verquirlen. Die Tarte aus dem Ofen holen und gründlich mit der Eistreiche bestreichen. Dann weitere 15 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Den abgekühlten Tarteboden vorsichtig aus der Form lösen. Die Crème Pâtissière glatt rühren, auf den Boden geben und glatt streichen. Dann die Rhabarberstücke auf die Creme setzen und mit etwas Sirup aus der Auflaufform bestreichen. Nach Belieben mit süßem Thymian Pesto garnieren und bis zum Servieren kaltstellen.

Kräuter trocknen

Um im Winter nicht auf die wertvollen Kräuter verzichten zu müssen, gibt es tolle Möglichkeiten, diese zu konservieren, wobei das Trocknen, vorausgesetzt man beachtet einige Regeln, die einfachste Methode ist.

Auf gründliches Waschen am besten verzichten, dies fördert die Schimmelbildung.

Schonendes Trocknen im Schatten oder einem luftigen Raum erhält die Aromen, Farbe und Inhaltsstoffe.

Kleinblättrige Kräuter, wie zB. Thymian, Oregano oder Ysop, können in kleinen Büscheln gebündelt und an einer Leine getrocknet werden. Großblättrige Kräuter, wie beispielsweise Salbei oder Lorbeer, trocknen wunderbar auf einem Gitter.

Ein später, sonniger Vormittag ist ideal für die Ernte. Die Kräuter sind jetzt voller Aromen. Vor der Blüte stecken die meisten Inhaltsstoffe in den Pflanzen und es können auch ganze Triebe geerntet werden.
Beim Basilikum, dem nachgesagt wird, es verlöre beim Trocknen sein Aroma, kann man auch die Blüten miternten. Diese sind oft besonders aromatisch.

Ganz wichtig ist die richtige Aufbewahrung der getrockneten Schätze. Wer sie kühl und dunkel lagert, macht alles richtig. Dunkles Glas oder Keramik sind dafür besonders gut geeignet. Versehen mit einem Datum, können die Kräuter dann problemlos für ihren Einsatz in der Küche aufbewahrt werden.

Idee und Rezept: Eva Brendel

Fotos: André Wieding