Masala Chai Tee

Dieses einfache Masala Chai Tee Rezept habe ich von einem Indischen Freund bekommen.

Zutaten für 500ml:
250ml Wasser
1TL Assam Tee
etwas Ingwer, Kardamom oder andere Gewürze
250ml Milch oder eine pflanzliche Alternative

Zubereitung: Wasser aufkochen, den Tee hinzugeben bis er eine schöne schwarze Farbe angenommen hat. Tee absieben, Gewürze hinzugeben und noch mal 3 bis 4 Minuten leicht köcheln lassen.

Anschließend die Gewürze absieben und die Milch/Pflanzendrink hinzugeben. Genießen!

Text/Idee/Umsetzung: Sandra Heim

Fotos: André Wieding

„Ich kann mich nicht entscheiden!“

„Sooo viele Sorten Basilikum“, „Rotes oder Grünes?“, „Ich bin überfordert, welches ist das Beste?“ So etwas hören wir im Verkauf sehr häufig. Um aus eigener Erfahrung berichten zu können, haben wir uns überlegt, eine Suppe mit verschiedenen Basiliken auszuprobieren.

Getestet haben wir:

Rotes Buschbasilikum, Basilikum ‚Pesto Perpetuo‘ PBR und Malawi-Camphor-Basilikum

Zutaten:

1 große Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, ¼ oder etwas weniger Martinique Chili

1 l Gemüsebrühe, ¼ l vegane Sahne, ½ Bund Schnittlauch

½ Bund Oregano, 2 Bund Basilikum, etwas Öl, Salz und Pfeffer

Zwiebel, Knoblauch und Chili mit Öl anbraten. Mit der Gemüsebrühe und der veganen Sahne ablöschen. Schnittlauch und Oregano dazu geben und 5 Minuten köcheln lassen. Das Basilikum hinzufügen und mit dem Pürierstab pürieren. Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Und welches war jetzt am besten?

Einigen konnten wir uns nicht. Jedes schmeckt auf seine Art besonders. Also bleibt es dabei, dass alle lecker sind und es einfach Geschmackssache ist.

Melanie und Karina

Fotos Andrè Wieding

 

Herbstlich cremige Pilze mit Salbei

Herbstzeit ist Pilz-Zeit!

Wer sich, so wie ich, mit Pilzen nicht gut auskennt sollte sich lieber auf den Einkauf verlassen. Ansonsten kann man dieses Rezept auch wunderbar mit Steinpilzen, Pfifferlingen und was es sonst noch an erdigen Köstlichkeiten gibt, machen.

Das Rezept ist schlicht und lässt sich auch von Küchenanfängern leicht zubereiten.

Zutaten für 4 Portionen:

ca. 800 g Pilze, 1 Bund Salbei, 100ml Weißwein (trocken oder halbtrocken),

400 ml Hafersahne, 1 – 2 Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer und ein EL trockene Gemüsebrühe

nach gusto: getrocknete Kräuter zur Intensivierung des Geschmacks (getrocknete Basilikumblüten harmonieren wunderbar)

Die Pilze putzen und große Pilze ggf. halbieren. Die Salbeiblätter in Streifen schneiden. Sahne, Wein, Salbei, Gemüsebrühe und die gepressten Knoblauchzehen verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eine Auflaufform mit Margarine fetten und die Pilze und die Soße hineingeben.

Das Ganze für etwa 20 – 25 Minuten bei 220 Grad in den Backofen.

Dazu passt wunderbar Kroketten, Reis oder Kartoffelpüree.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Fotos: André Wieding

Mädesüß-Brennnessel-Eis

Eis? Aus Mädesüß und Brennnessel?

Die Reaktionen der Kollegen und Kolleginnen waren eher verhalten. Sie sind ja einiges gewöhnt mit meinen Ideen und Rezepten, doch diesmal haben sie wirklich an mir gezweifelt.

Die Brennnessel stand als Zutat für meine Kreation schon fest. Das Mädesüß hat es über seinen Duft, der mir auf einem Spaziergang um die Nase wehte, mit in mein Rezept geschafft. Diese Intensität wollte ich unbedingt auch geschmacklich festhalten.

Für das Eis habe ich die jungen Triebe der Brennnesseln geerntet und die Blüten des Mädesüß. Wer mag, kann auch den Abrieb einer Zitrone mit in das Eis mischen, das gibt einen schönen leicht säuerlichen Unterton. Zusammen mit dem Mädesüß und der Note der Brennnessel schmeckt es unwiderstehlich.

Das fertige Eis kam bei allen sehr gut an, es hat auch nicht gepikst, wie viele befürchtet haben.

Es lässt sich schnell im Blender oder Mixer zubereiten und ist durch die Cashewkerne sehr cremig.

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

1 große Tasse Cashewkerne (über Nacht einweichen oder, wenn es schnell gehen muss mit heißem Wasser 10 – 20 Minuten)

1 große Tasse Eiswürfel

2 reife Bananen

2 große Hände voll Mädesüßblüten und Brennnesseltriebe

1 EL Zitronensaft

1 TL Löwenzahnsirup oder andere Süße

 

Zubereitung:

Die Eiswürfel, Cashewkerne und gefrorenen Bananenstücke zuerst grob schon einmal mixen. Dann die Kräuter, den Zitronensaft und den Sirup hinzugeben, bis eine schöne homogene Masse entsteht.

Das Eis sollte wirklich gleich serviert werden oder man friert es portionsweise wieder ein. Langes stehen lassen bekommt dem Eis nicht gut.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen!

Fotos: André Wieding

Auf den Bärlauch, fertig, los!

Möchte man in den Genuss dieser aromatischen Staude kommen, muss man sich beeilen, denn die Erntezeit ist begrenzt von Ende März bis Mai.

Kaum zeigt der Bärlauch sein sattes Grün und die schönen weißen Blüten (auch diese sind essbar!), zieht er sich auch schon wieder in den Untergrund zurück.

Diesmal verwende ich den Berliner Bärlauch für ein schnelles Rezept einer leckeren Käsecreme.

Nordischer „Obatzter“ mit Bärlauch

50 g weiche Butter mit 200 g Frischkäse, 100 g geriebenen Käse und 150 g zerdrücktem Camembert gut verrühren. Eine gute Handvoll Bärlauch sehr fein schneiden und mit hinzugeben. Das Ganze dann mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken und mit frischem Weißbrot servieren.

Alle Kollegen und Kolleginnen waren begeistert und es hat sich gezeigt, auch der Norden kann bayrisch.

Text & Idee: Michaela Görnig

Fotos: André Wieding