Kräutertag 2017 – so war’s

Genau so hatten wir uns das vorgestellt: ein strahlend schöner Sommertag, gut gelaunte Besucher, viele Leckereien mit Kräutern, viel Anregung, viel Information und drum herum ein buntes Programm!

Von einem Stand zum anderen schlendern, Altbewährtes begrüßen, Neues entdecken,
die Region erleben und dabei jeden Moment genießen.

Schattenplätze zum gemütlichen Beisammensitzen und Schmausen gab es reichlich …

… oder man entschied sich für ein Kräuterbrot auf die Hand, wie diese beiden Damen aus Zeven.

Auch ein Plausch mit der amtierenden Kräuterkönigin Nadine Lohmann war jederzeit möglich.

Das Kontrastprogramm in unserer Gärtnerei:
Geballte Kräutervielfalt und Gewächshausatmosphäre pur, Lieblingskräuter entdecken, sich beraten lassen, den Garten spontan umplanen …



… zwischendurch an einer informativen Führung durch den Kultur- und Versandbereich mit unserem Betriebsleiter teilnehmen und die Unterschiede verschiedenster Zitronendufter erschnuppern.

Am Infostand Daniels Kräuterbuch entdecken und sich gleich eine persönliche Signatur sichern.

Eine Kostprobe von Daniels neuesten Frischkäse-Kreationen angeboten bekommen (die Rezepte gibt’s am Ende des Beitrags) …

… und sich mit den Kindern über ihre ersten selbst eingetopften Pflanzen freuen!

Saatgut und letzte Informationen an der Kasse von unseren freundlichen KollegInnen entgegen nehmen…


und dann mit neuen grünen Schätzen und strahlenden Augen nach Hause fahren!



Der Kräutertag in Horstedt – immer wieder eine Reise wert!

Und hier, wie versprochen, Daniels neueste Kräuterquark-Kreationen:
Grundrezept:
Quark, 40% Fett i. Tr., Salz

„Süßer Traum“ – dieser wird mit Zucker gesüßt, kein Salz
Australisches Zitronenblatt
Jamaica-Minzestrauch
Roter Sauerampfer
Congona
Grapefruitminze

„Kräuterfantasie“
Erdbeerminze
Chili „Ecuador Purple“
Meerfenchel
Pinienrosmarin

„Brotzeit“
Bergfenchel
Zwiebellauch
Deutscher Estragon
Basilikum „Wildes Purpur“

„Duftendes Asien“
La Mo Long
Langer Koriander
Gao Ben
Schnittknoblauch „Quattro“
Kleiner Galgant

Kräuterbrot mit frischen Kräutern

Juchu! Endlich Sommerwetter, draußen sitzen, sich vom allgemeinen Grill-Fieber anstecken lassen und im Grünen lecker essen. Als passende Beilage empfiehlt sich ja geradezu ein leckeres Kräuterbrot – noch besser schmeckt es, na klar, wenn es mit frisch geernteten Kräutern aus dem eigenen Garten gebacken wurde.

Wir haben den Selbstversuch gewagt und verschiedene Zwiebelgewächse (Winterheckezwiebel, Zwiebellauch, Chinesischer Lauch, Rakkyo, Schnittlauch ‚Profusion‘, Zimmerknoblauchblüten) im Teig getestet.
Als Alternative zum Vergleich: Olivenkraut.

Zutaten:
1 Pizzateig (falls es fix gehen soll, einfach fertigen Teig nehmen)
150 g Frischkäse (evtl. zusätzlich geriebenen Käse)
Salz, Pfeffer
Kräuter – wir haben uns spontan für vier Varianten entschieden:
No 1 – mit Zimmerknoblauchblüten
No 2 – mit Olivenkraut
No 3 – mit verschiedenen Zwiebelgewächsen (s.o.)
No 4 – wie No 3, zusätzlich geriebenen Käse über die Kräuter geben

Zubereitung: Kräuter klein schneiden. Pizzateig ausrollen und mit Frischkäse bestreichen. Salzen, pfeffern und mit Kräutern reichlich belegen.

Den Teig von der kurzen Seite aufrollen und der Länge nach dreimal tief einschneiden. Ca. 20 min im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Umluft) backen und den köstlichen Duft aus dem Ofen genießen!

Die KollegInnen durften das noch warme Brot probieren und waren allesamt begeistert.  Womit wir gar nicht gerechnet hatten: Olivenkraut und Knoblauchblüten im Brot waren die Renner!

Verraten Sie uns Ihr Lieblingskräuterbrot?

Green Smoothies 2.0 – die Rezepte

Green Smoothies sind beliebt, das war am letzten Samstag deutlich zu spüren!
In gewohnt gut gelaunter Manier gaben Martina und Sandra im Rahmen ihrer Schnupperstunden eine Einführung ins Thema:

Warum überhaupt Green Smoothies?
Wie geht das denn?
Was muss ich beachten?


Im Anschluss stellten sie die Vorzüge der Wildkräuter vor, die sie für ihre Smoothie-Rezepte extra ausgesät hatten: Gänseblümchen, Vogelmiere, Hirschhornwegerich, Löwenzahn, Gartenmelde und Brennnessel.

Fünf verschiedene Rezepte wurden mit den BesucherInnen gemixt – je nach Zutaten waren die Ergebnisse eher würzig, fruchtig oder auch richtig kräuterig.
Die Rückmeldungen fielen dementsprechend aus und reichten von ’schmeckt grün‘ bis hin zu ’superlecker‘!




Im Laufe der drei Stunden wurden die MitmischerInnen immer experimentierfreudiger, so dass zum Schluss ganz neue Rezepte entstanden. Das Thema ‚Green Smoothies‘ dürfte somit wieder einige Fans gewonnen haben …..

Zum Nachmixen für alle, die sich lieber an Erprobtes halten, gibt’s hier die Rezepte:

Grünes Dynamit
10 Spitzen Brennnessel (die Spitze + die obersten zwei bis vier Blätter)
1 Handvoll Gänseblümchen
1 Apfel
½ – 1 Banane
3-4 Blätter Giersch
0,25 Liter Bio-Apfelsaft oder Wasser


Der Herr der Tomaten – SaMaTo

½ Handvoll Basilikum
1 Zweig Thymian
1 Zweig Rosmarin
bisschen Lauch
4 große Tomaten
3 Blätter Bärlauch
¼ Avocado
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
Wasser


Natürlich schön

5 Salbeiblätter
1 Handvoll Giersch (alternativ Handama / Brasilianischer Spinat)
1 Handvoll Hirschhornwegerich
1 Kiwi
1 Scheibe Ananas
15 Trauben
½ Banane
5 Erdbeeren

Taraxa Stellaria – Zaubertrank für den Stoffwechsel
1 Handvoll Vogelmiere
10 junge Löwenzahnblätter
2 Äpfel
1 Handvoll Erdbeeren
¼ Zitrone mit Schale
1cm Ingwer
1 El Cashew- oder Mandelmus

…und zum Schluss unser kleines Powerpaket! Da bei diesem Smoothie keine zusätzliche Flüssigkeit hinzugegeben wird, besitzt er eine festere Konsistenz und ist ganz wunderbar zum Löffeln geeignet. Verfeinert mit sogenannten Toppings (Haferflocken, Chia- und Leinsamen, Nüssen etc.) wird daraus ein leckeres und nahrhaftes Frühstück aus der Schüssel.

Sei schlau – starte Blau
ca. 200 Gramm Blaubeeren
½ -1 Banane
1 große Handvoll Melden (ggfs. Handama,
Spinat, Brasilianischer Spinat)
1 – 1 ½ EL Cashew- oder Mandelmus
Wasser nach Belieben

als Topping-Ideen:
Mandelsplitter, Haferflocken, Gojibeeren,
Rosinen, Chia, Leinsamen uva.

Fröhliches Mixen wünschen Martina & Sandra!

Sauer macht lecker!

Zu den klassischen Frühlingskräutern gehört eindeutig der Sauerampfer!
Schon früher wurde er als Heil- und Speisepflanze verwendet und wegen seines hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalts geschätzt. Inzwischen kommt er wieder mehr in Mode, selbst als käufliches Angebot im Naturkostbereich. Sein angenehm säuerlicher und frischer Geschmack fügt sich in viele Gerichte gut ein, auch kann er Zitrone oder Essig in der Küche ersetzen und passt somit sehr gut zu Fisch. Beim Querbeet-Stöbern entdeckte ich Rezepte für Suppen, Saucen, Dips, Pesto, Omelettes, Salate, Essig, Kräuterquark- und butter – auch wie Spinat lässt er sich zubereiten.
Darüberhinaus hält er inzwischen sogar Einzug in die Dessertküche!

Der Sauerampfer ist eine ausdauernde, mehrjährige, winterharte Pflanze, die auf feuchten, nähstoffreichen Böden gut gedeiht – machmal sogar so gut, dass er an verschiedensten Stellen im Garten auftaucht…
Beste Erntezeit sind die Monate April und der Mai, wenn die Blätter noch klein und zart sind. Dann am besten gleich verwenden, denn getrocknet verliert er sein köstliches Aroma.
Keine Lust zu kochen? Macht nix, auch auf einfachem Käsebrot ist er ein Hit. Zusammen mit süßem Obst, wie z.B Birnen, ein schnelles süß-saures Vergnügen!

Unsere Rezepte zum Ausdrucken

Gerade bekam ich die Nachricht, dass jetzt auch die Beiträge und Rezepte aus dem aktuellen Katalog 2017 auf unserer Internetseite zum Nachlesen zu finden sind!

Besonders schön: die einzelnen Rezepte – auch aller alten Kataloge – können ganz einfach ausgedruckt werden. So kann man sich nach und nach eine ganz persönliche Sammlung zulegen!

Und wo sind sie nun genau zu finden?
Hier kommt die Schritt-für-Schritt-Rezepte-Schnitzeljagd:

Hinter dem Button 20 Jahre Wissen und Erfahrung verbirgt sich ein umfangreiches Menü mit zahlreichen Informationen, in dem auch die Punkte Rezepte und Beiträge erscheinen. Unter dem Punkt Beiträge findet man spannende Geschichten wie z.B. unsere gärtnereiinternen Kochaktionen mit links zu den jeweiligen Rezepten oder auch pflanzenbezogene Erfahrungsberichte, die oft viel gärtnerischen Input enthalten.

Wählt man den Punkt Rezepte, findet man gleich mehrere thematisch gefüllte Kapitel mit leckeren Rezepten, wie z.B. Süßes mit Kräutern oder Pasten, Soßen und Dips etc.

Ich nehme mal den Punkt Aus dem Topf und schon gelange ich zu vielen leckeren, von uns selbst erprobten Rezepten, jeweils mit einem Hinweis aus welchem Katalog sie stammen und einem Button, welcher Drucken heißt.

Wenn man dieses Knöpfchen drückt, erscheint das pdf mit dem jeweiligen Rezept. Bei Bedarf kann man dieses ausdrucken und dann kann’s gleich losgehen mit dem Nachkochen!




Hmmmmm, wie das duftet!