Chmeli Suneli Хмели сунели

Alles fing damit an, dass ich unterwegs beim einkaufen war und im russischen Supermarkt Chmeli Suneli gesucht hatte.
Eine wirkliche deutsche Übersetzung gibt es dafür nicht, einfach gesagt, ist es eine georgische Kräuter-Gewürzmischung.

Als ich dann endlich welches gefunden hatte und mir mal die Zutatenliste angeschaut habe, war ich doch schon ein bisschen schockiert, wieviele Geschmacksverstärker dort zu finden waren.
Wie so oft bei Gewürzmischungen gibt es auch hier kein „Original Rezept“, die Kräuter-Gewürzmischung unterscheidet sich je nach Region und natürlich Familienrezept.
Aus diesem Grund entschied ich mich also, meine eigene Kreation nach meinem ganz eigenen (russischen) Geschmack zusammen zu stellen. 🙂

Als Mischungsverhältnis habe ich jeweils 2 Teile Bockshornklee und Kurkuma genommen.

Jeweils 1 Teil von folgenden Kräutern:
Petersilie, russisches Basilikum (OCI87), russische Pfefferminze (MEN12), Bergbohnenkraut (SAT01), Dill, Oregano, Lorbeerblatt und Koriandersaat

Und dann noch jeweils 1 Teil von folgenden Gewürzen:
Knoblauchgranulat, Himalaya Salz, schwarzer & roter Pfeffer

Kleiner Tip: Ihr solltet Euch unbedingt an das Mischungsverhältnis halten, da zB zuviel Bockshornklee das Ganze zu bitter machen würde.

Alles wird jetzt einmal im Mörser oder einer kleinen Gewürzmühle geschreddert bzw. pulverisiert und gut miteinander vemischt.
Dann einfach in ein Schraubglas füllen und die verschiedensten Gerichte damit verfeinern.

Empfehlen kann ich es in Eintöpfen, Suppen, Pilzgerichten, Guacamole oder sogar auch im Schaschlik.

Probiert es einfach mal aus 🙂
Eure Anastasija

🌿 Was für ein gelungener Kräutertag 2026! 🥳

Gemeinsam haben wir die faszinierende Welt der Kräuter und Duftpflanzen entdeckt, probiert und viele neue Eindrücke mit genommen. 🤩
Vom selbstgemachtem Kräuterfrischkäse bei uns in der Gärtnerei bis hin zu vielen kreativen und leckeren Angeboten in ganz Horstedt auf der ‚Kräutertags-Meile‘ – für alle war etwas dabei. Es gab Märchenseife, Schafsfelle, ziemlich einfallsreiche 😉 Insektenhotels und vieles mehr 😍
Danke an alle, die dabei waren und diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben. ☺️
Wir freuen uns schon auf das nächste Kräuter-Abenteuer, wieder dann am 3.Sonntag im Juni 2027! 💚

PS: Hier noch unser Rezept vom Kräuterfrischkäse ‚Gartenrundgang‘ den es am Sonntag bei uns gab.. Das Rezept stammt übrigens direkt aus der Küche vom Chef 😊
Wir halten es ganz einfach… Frischkäse, Sahnequark, Salz, Deutscher Estragon, Zimmerknoblauch, Bärwurz, 5 Sorten Strauchbasilikum und etwas Zitronenbasilikum ‚Everleaf Lemon‘ nach Geschmack vermengen und genießen. 🤤🌿

Das goldene Naturjuwel – der Löwenzahn

Der Löwenzahn ist eine wunderbare Pflanze, die heute oft fälschlicherweise als Unkraut bezeichnet wird. Aufgrund ihrer medizinischen Eigenschaften ist sie aber sehr nahrhaft und voller guter Inhaltsstoffe. Löwenzahn ist eine Pflanze die in ihrer Gesamtheit verzehrt werden kann. Ihre Blätter sind sowohl roh in Salaten, als auch gekocht zu gebrauchen, die Blüten in Tees und Sirupen und mit den gerösteten und gemahlenen Wurzeln kann man eine Kaffee-Alternative herstellen.

Für den Löwenzahnsirup:
4 Handvoll Löwenzahnblüten ohne Stiele ernten, waschen und über Nacht in 1L Wasser einlegen. Am nächsten Tag das Wasser mit einem feinen Sieb abseihen. Die Blüten mit 500g Zucker, 2 Zimtstangen und 1 TL ganzen Nelken in einen Topf geben und langsam aufkochen, bis eine sirupartige Konsistenz entsteht. Den heißen Sirup in sterilisierte Flaschen füllen und abkühlen lassen.

Löwenzahnkuchen:
3 Eier
3-4 Tassen Olivenöl
1 Tasse Dinkelvollkornmehl
1 Tasse Dinkelmehl Type 650
10g Backpulver
150 ml Löwenzahnsirup
1 Prise Salz

Eier, Olivenöl, Löwenzahnsirup, Backpulver und eine Prise Salz verrühren, langsam das gesiebte Mehl hinzugeben und unterrühren bis eine glatte Masse entsteht. Die Masse in eine gefettete und gemehlte Backform gießen und bei 180°C ca. 35-40 Minuten backen. Besonders gut schmeckt ein Stückchen Löwenzahnkuchen mit einer frischen Tasse Löwenzahnblüten-Tee.

Guten Appetit!
von Claudia

Indische Schönaster – Malantou Salat

Kein Standard-Salat den man kennt, aber überraschend lecker, frisch und einfach. 🥗⚡️
Der klassische Malantou Salat mit Räuchertofu ist einfach im Geschmack und echt unerwartet gut! 🤩

Ihr braucht:
250-300g frische Triebe der Indischen Schönaster
100g fester Räuchertofu
2EL geröstetes Sesamöl
1TL Zucker & Salz nach Geschmack
Sesam zum bestreuen

In einem großen Topf, Wasser zum Kochen bringen und die zarten Blätter und Spitzen 60 Sekunden darin blanchieren. Danach gleich unter eiskaltem Wasser abschrecken und immer jeweils eine Handvoll Blätter mit den Händen gut auswringen und als Rolle zur Seite legen.

In einer Schüssel das Sesamöl, Salz und Zucker verrühren, die Blätterrollen fein runterschneiden und mit dem Öl/Salz/Zucker Gemisch gut vermischen.

Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden, scharf anbraten und ebenfalls mit dazugeben. Alles gut vermengen und hübsch anrichten. ✨🌱

Was sagt ihr – würdet ihr es probieren?👀

…und weil uns das soooo gut geschmeckt hat, haben wir gleich noch eine frische, asiatisch angehauchte Bowl, als zweite Variante daraus gemacht. 🥳🤤

Hierfür einfach den fertigen Malantou Salat mit Tofu, bunte geraspelte Möhren, Gurke in Würfel schneiden, Edamame, gekochter Jasminreis, etwas Bowl Rotkohl und Papaya, schön in einer Schüssel anrichten.

Wir haben dazu noch eine schnelle Erdnusssoße gezaubert. Hierfür einfach 80g creamy Erdnussbutter, 100ml Wasser, 1EL Sojasoße, 1TL Zitronensaft, 1 TL Agavendicksaft oder Honig, ¼ TL Salz und schwarzer Pfeffer mit dem Pürierstab vermengen und abschmecken.

Viel Spass beim nachmachen und berichtet uns gerne über Eure Erfahrungen mit der Indischen Schönaster…

Rezept: Nadine
Fotos: André