Quarkplinsen mit Thymian Ahornsirup – schnelle, süße Kräuterküche. 🤩🌿🍁

Zutaten und Zubereitung Thymian-Ahornsirup:
Die Blättchen von 3 Handvoll oder auch nach Geschmack, frischem Piemontesischen Limonenthymian (THY28) vom Stiel abzupfen und in 250ml Ahornsirup kurz erwärmen.
Alles zusammen in eine Flasche füllen und wenigstens 2 Tage im Kühlschrank ziehen lassen und am Ende den Ahornsirup einmal durch ein Sieb laufen lassen.

Zutaten und Zubereitung Quarkplinsen:
2 Eier
250g Magerquark
75g Zucker
1 Pck Vanillezucker
50ml Milch
Abrieb von einer ½ Zitrone
150g Weizenmehl
1 Prise Salz
2 EL Rapsöl
2 EL Butter

Eier, Quark, Zucker, Vanillezucker, und Milch in einer Schüssel glatt rühren.
Mehl mit Salz vermischen, Zitronenabrieb hinzugeben und unter die Quarkmasse rühren.
Rapsöl und Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen, mit einer kleinen Kelle die Quarkmasse portionsweise in die Pfanne geben und für 2-3 Minuten pro Seite goldbraun ausbacken.
Mit dem Thymian Ahornsirup servieren und genießen.

Von Michaela

Chmeli Suneli Хмели сунели

Alles fing damit an, dass ich unterwegs beim einkaufen war und im russischen Supermarkt Chmeli Suneli gesucht hatte.
Eine wirkliche deutsche Übersetzung gibt es dafür nicht, einfach gesagt, ist es eine georgische Kräuter-Gewürzmischung.

Als ich dann endlich welches gefunden hatte und mir mal die Zutatenliste angeschaut habe, war ich doch schon ein bisschen schockiert, wieviele Geschmacksverstärker dort zu finden waren.
Wie so oft bei Gewürzmischungen gibt es auch hier kein „Original Rezept“, die Kräuter-Gewürzmischung unterscheidet sich je nach Region und natürlich Familienrezept.
Aus diesem Grund entschied ich mich also, meine eigene Kreation nach meinem ganz eigenen (russischen) Geschmack zusammen zu stellen. 🙂

Als Mischungsverhältnis habe ich jeweils 2 Teile Bockshornklee und Kurkuma genommen.

Jeweils 1 Teil von folgenden Kräutern:
Petersilie, russisches Basilikum (OCI87), russische Pfefferminze (MEN12), Bergbohnenkraut (SAT01), Dill, Oregano, Lorbeerblatt und Koriandersaat

Und dann noch jeweils 1 Teil von folgenden Gewürzen:
Knoblauchgranulat, Himalaya Salz, schwarzer & roter Pfeffer

Kleiner Tip: Ihr solltet Euch unbedingt an das Mischungsverhältnis halten, da zB zuviel Bockshornklee das Ganze zu bitter machen würde.

Alles wird jetzt einmal im Mörser oder einer kleinen Gewürzmühle geschreddert bzw. pulverisiert und gut miteinander vemischt.
Dann einfach in ein Schraubglas füllen und die verschiedensten Gerichte damit verfeinern.

Empfehlen kann ich es in Eintöpfen, Suppen, Pilzgerichten, Guacamole oder sogar auch im Schaschlik.

Probiert es einfach mal aus 🙂
Eure Anastasija

🌿 Was für ein gelungener Kräutertag 2026! 🥳

Gemeinsam haben wir die faszinierende Welt der Kräuter und Duftpflanzen entdeckt, probiert und viele neue Eindrücke mit genommen. 🤩
Vom selbstgemachtem Kräuterfrischkäse bei uns in der Gärtnerei bis hin zu vielen kreativen und leckeren Angeboten in ganz Horstedt auf der ‚Kräutertags-Meile‘ – für alle war etwas dabei. Es gab Märchenseife, Schafsfelle, ziemlich einfallsreiche 😉 Insektenhotels und vieles mehr 😍
Danke an alle, die dabei waren und diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben. ☺️
Wir freuen uns schon auf das nächste Kräuter-Abenteuer, wieder dann am 3.Sonntag im Juni 2027! 💚

PS: Hier noch unser Rezept vom Kräuterfrischkäse ‚Gartenrundgang‘ den es am Sonntag bei uns gab.. Das Rezept stammt übrigens direkt aus der Küche vom Chef 😊
Wir halten es ganz einfach… Frischkäse, Sahnequark, Salz, Deutscher Estragon, Zimmerknoblauch, Bärwurz, 5 Sorten Strauchbasilikum und etwas Zitronenbasilikum ‚Everleaf Lemon‘ nach Geschmack vermengen und genießen. 🤤🌿

Das goldene Naturjuwel – der Löwenzahn

Der Löwenzahn ist eine wunderbare Pflanze, die heute oft fälschlicherweise als Unkraut bezeichnet wird. Aufgrund ihrer medizinischen Eigenschaften ist sie aber sehr nahrhaft und voller guter Inhaltsstoffe. Löwenzahn ist eine Pflanze die in ihrer Gesamtheit verzehrt werden kann. Ihre Blätter sind sowohl roh in Salaten, als auch gekocht zu gebrauchen, die Blüten in Tees und Sirupen und mit den gerösteten und gemahlenen Wurzeln kann man eine Kaffee-Alternative herstellen.

Für den Löwenzahnsirup:
4 Handvoll Löwenzahnblüten ohne Stiele ernten, waschen und über Nacht in 1L Wasser einlegen. Am nächsten Tag das Wasser mit einem feinen Sieb abseihen. Die Blüten mit 500g Zucker, 2 Zimtstangen und 1 TL ganzen Nelken in einen Topf geben und langsam aufkochen, bis eine sirupartige Konsistenz entsteht. Den heißen Sirup in sterilisierte Flaschen füllen und abkühlen lassen.

Löwenzahnkuchen:
3 Eier
3-4 Tassen Olivenöl
1 Tasse Dinkelvollkornmehl
1 Tasse Dinkelmehl Type 650
10g Backpulver
150 ml Löwenzahnsirup
1 Prise Salz

Eier, Olivenöl, Löwenzahnsirup, Backpulver und eine Prise Salz verrühren, langsam das gesiebte Mehl hinzugeben und unterrühren bis eine glatte Masse entsteht. Die Masse in eine gefettete und gemehlte Backform gießen und bei 180°C ca. 35-40 Minuten backen. Besonders gut schmeckt ein Stückchen Löwenzahnkuchen mit einer frischen Tasse Löwenzahnblüten-Tee.

Guten Appetit!
von Claudia