Mitarbeiter

Handwaschpaste für Gartenhände

120g Kernseife
100g Bio Kokosöl
40g Bio Olivenöl (naturtrüb)
100ml destilliertes Wasser
4 EL Vogelsand
2 EL Natron
30-50 Tropfen ätherisches Öl (z.B. Eukalyptus oder Zitronengras)
1 Glas mit Deckel

Als erstes solltet ihr das Glas, was wir später befüllen wollen, einmal mit kochendem Wasser sterilisieren.

Die Kernseife wird geraspelt und mit dem destilierten Wasser in einer Metallschüssel im Wasserbad geschmolzen. Es kann einige Minuten dauern bis sich alles aufgelöst hat, einfach immer wieder mal umrühren und abwarten 🙂

Sobald dann alles eine homogene Masse geworden ist, fügt man das Kokosöl und das Olivenöl hinzu. Alles kurz verrühren und die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen.
Jetzt einfach noch das Natron und den Vogelsand untermischen und einige Tropfen ätherisches Öl -wir haben hier Eukalyptus genommen- hinzufügen.
Die noch warme Masse jetzt in ein Glas mit Deckel füllen und abkühlen lassen. Nach dem Erkalten, ist die Masse leicht cremig-fest und man kann sie wunderbar mit den Fingern nach Bedarf entnehmen.

Idee und Umsetzung: Nadine

Fotos: André

Roter Hibiskus Tee

Für mein neues Projekt habe ich einen aromatischen Tee aus frischen Kapselfrüchten von unserem roten Hibiskus (HIB02) zubereitet. Die Kapseln und auch die Kelchblätter werden mit heißem Wasser aufgegossen und entfalten dabei ihre intensiv rote Farbe durch Zugabe von etwas frischem Zitronensaft. Das unterstreicht auch nochmal den leicht fruchtig-säuerlichen Geschmack.
Wer es süßer mag, kann den Tee nach Belieben mit Honig oder anderen Süßungsmitteln abrunden. So entsteht ein hübsches, erfrischendes, natürliches Getränk. 🌺🍋🍯

Der berühmte „Rote Tee“ wird eigentlich aus der Pflanze Hibiscus sabdariffa – Hibiskustee, Roselle gemacht. Die Pflanze ist bei uns allerdings nur als Saatgut erhältlich unter HIB01X.

Idee und Rezept: Anja

Text: Nadine

Fotos: André

Kräuter trocknen

Um im Winter nicht auf die wertvollen Kräuter verzichten zu müssen, gibt es tolle Möglichkeiten, diese zu konservieren, wobei das Trocknen, vorausgesetzt man beachtet einige Regeln, die einfachste Methode ist.

Auf gründliches Waschen am besten verzichten, dies fördert die Schimmelbildung.

Schonendes Trocknen im Schatten oder einem luftigen Raum erhält die Aromen, Farbe und Inhaltsstoffe.

Kleinblättrige Kräuter, wie zB. Thymian, Oregano oder Ysop, können in kleinen Büscheln gebündelt und an einer Leine getrocknet werden. Großblättrige Kräuter, wie beispielsweise Salbei oder Lorbeer, trocknen wunderbar auf einem Gitter.

Ein später, sonniger Vormittag ist ideal für die Ernte. Die Kräuter sind jetzt voller Aromen. Vor der Blüte stecken die meisten Inhaltsstoffe in den Pflanzen und es können auch ganze Triebe geerntet werden.
Beim Basilikum, dem nachgesagt wird, es verlöre beim Trocknen sein Aroma, kann man auch die Blüten miternten. Diese sind oft besonders aromatisch.

Ganz wichtig ist die richtige Aufbewahrung der getrockneten Schätze. Wer sie kühl und dunkel lagert, macht alles richtig. Dunkles Glas oder Keramik sind dafür besonders gut geeignet. Versehen mit einem Datum, können die Kräuter dann problemlos für ihren Einsatz in der Küche aufbewahrt werden.

Idee und Rezept: Eva Brendel

Fotos: André Wieding

Zwetschgen mit Ziegenfrischkäse-Krokant & Thymian Topping

Wenn saftig-süße Zwetschgen auf cremigen Ziegenfrischkäse, geröstete Mandelblättchen und Krokant treffen, dann ist langsam aber sicher Herbstzeit und somit auch Wohlfühlzeit angesagt. 🙂
Knusprig, cremig, fruchtig – dieses Dessert, bringt alles mit was man sich an kühleren Tagen wünscht. Lauwarm serviert, ein echter Knaller.
Probiert es unbedingt aus, es ist einfach gemacht und garantiert raffiniert im Geschmack.

Einfach 200g Ziegenfrischkäse, 2 EL Honig, 2 EL geschmolzene Butter, geröstete Mandelblättchen nach Geschmack und eine Handvoll gezupfte Thymianblättchen (THY09 & THY10) vermengen und mit Pfeffer abschmecken.
Je nach Auflaufform Größe, so viele Zwetschgen in Stücke schneiden oder halbieren wie man mag, mit etwas Zucker vermengen und eine Auflaufform oder in mehrere ofenfeste Dessertschälchen füllen.
Jetzt einfach die Ziegenfrischkäsemasse auf den Zwetschgen verteilen, mit etwas braunem Zucker und Krokant betstreuen und bei 180 Grad 10-15 Minuten backen.
Michaela wünscht Euch viel Spass und Guten Appetit 🙂

Idee und Rezept: Michaela 

Fotos: André

Hauswurz-Salbe

Die Hauswurzsalbe ist unter anderem hilfreich bei Sonnenbrand, Insektenstichen und Verbrennungen.
Man nennt den Hauswurz auch „die heimische Aloe Vera“.
Die dicke Gelschicht im Blattinneren, von der Pflanze als Wasserspeicher für Trockenzeiten gedacht, weist herausragende Hautpflege- und Heileigenschaften auf, die der, der Aloe Vera ähneln. Dafür verantwortlich sind große Mengen an Gerb -, Bitter- und Schleimstoffen, Apfel- und Ameisensäure, fettes Öl, sowie Harze.
Die Inhaltsstoffe wirken unter anderem wundheilend und entzündungshemmend.
Gleichzeitig ist sie auch zur allgemeinen Hautpflege geeignet.
Ich fand ein einfaches Rezept zur Herstellung dieser Salbe, zum Auftragen auf die Haut.

Das Rezept

16-20 klein geschnittene Hauswurzblätter werden mit je 80 ml Jojobaöl und 80 ml Olivenöl,
20 Minuten im Wasserbad leicht geköchelt. Durch diesen Vorgang gehen die wertvollen Inhaltsstoffe vom Hauswurz in die Öle über . Dann siebt man die ausgelaugten Pflanzenteile ab und erhitzt das Auszugsöl erneut. Dazu kommen nun noch 12 g Kakaobutter und 8 g Bienenwachs, was unter Rühren im Öl aufgelöst wird.
Ich gab noch ein paar Tropfen ätherisches Lavendelöl hinzu, welches eine beruhigende Wirkung auf die Haut hat. Alle anderen Zutaten haben auch einen positiven Einfluß auf die Haut.
Ich füllte die Salbe gleich in kleine Tiegel ab und beschriftete sie.
Die Salbe ist circa 1 Jahr haltbar.

Der Hauswurz…..,
(lat. sempervivum, was so viel bedeutet wie immerlebend)

ist sehr genügsam und hält es an den unterschiedlichsten Standorten gut aus.
In der freien Natur wächst er vor allem in den europäischen Gebirgen, häufig auch in Felsspalten.
Der Hauswurz eignet sich gut als Bepflanzung für Steingärten, als Dachbegrünung und auf Trockenmauern. Hübsch und dekorativ sieht er auch in Schalen oder anderen Gefäßen aus.
Er benötigt wenig Wasser und so gut wie keine Pflege. Sogar den Winter besteht die robuste Pflanze ohne Winterschutz. So zieren die Blätter den Garten auch in der kalten Jahreszeit. Ein sonniger Standort ist gut geeignet im heimischen Garten. Staunässe allerdings mag er gar nicht.

Zwischen Mai und August wachsen lange Blütenstände aus der Blattrosette.
Nach der Blüte stirbt die Blattrosette ab. Aber für Nachschub ist gesorgt, denn es bilden sich immer wieder neue Tochterrosetten, sodaß sich der Hauswurz immer weiter ausbreitet und somit immer weiter lebt.

Idee und Rezept: Eva Brendel

Fotos: André Wieding