Teigtaschen à la Michaela

Was haben Baumspinat

und Bananenminze

… gemeinsam? Fragt man Michaela danach, ist die Antwort ganz klar: „Schmeckt sicherlich beides gut in Teigtaschen, mal pikant und mal süß!“ „Wollen wir das mal ausprobieren?“ „Ja, unbedingt!“

Da jede Variante ohne weiteres den „Mal schauen, ob’s den KollegInnen auch schmeckt“ -Test mit Bravour bestanden hat, geben wir auch gerne die Rezepte preis:

Blätterteigtaschen mit Baumspinat

Öl in einem Topf erhitzen, eine kleine Zwiebel hinzugeben und glasig braten.
Baumspinatblätter vom Stiel zupfen, dazugeben und einige Minuten lang dünsten.
Geriebenen Cheddarkäse, Feta-Käsewürfel und ein verquirltes Ei hinzufügen.
Alles gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Ein frisches Blätterteig-Fertigprodukt ausrollen und in etwa 10×10 cm große Quadrate schneiden. Mit der Spinatmischung belegen und entweder zum Dreieck zusammen-klappen oder alle 4 Ecken zur Mitte klappen und mit einem verquirlten Ei bestreichen.
Bei 180°C Umluft ca. 20 min backen bis die Taschen goldgelb sind.

Blätterteigtaschen mit Banane, Schokostreuseln & Bananenminze

Eine Banane mit der Gabel zerdrücken. Eine große Handvoll Bananenminze klein hacken.
Es darf auch etwas mehr sein, da diese Minze keinen intensiven Mentholcharakter hat. Minze und 1-2 EL Schokoladenstreusel mit der Banane gut vermischen. Blätterteig wie im ersten Rezept schneiden, mit der Mischung belegen und zu Taschen zusammenklappen. Mit einem verquirltem Ei bestreichen und bei 180°C Umluft etwa 20 min backen.

Leckerer Lavendel – Rezepte

„Oh wie das duftet!“ Ja, bei unserer letzten Schnupperstunde am
vergangenen Samstag, lag wirklich mehr als ein Hauch von  Lavendel in der Luft und unser Hauptdarsteller konnte unter Beweis stellen, dass er nicht nur einen wunderbaren Duft verbreitet, sondern auch ab sofort in jede Küche Einzug halten sollte.

Spontan haben wir im Vorfeld noch ein bisschen experimentiert und kurzer Hand eine neue Teemischung ausprobiert – köstlich!

Bei typisch nordischem Wetter, fanden sich dann viele interessierte Menschen ein, um mit uns gemeinsam die kulinarische Seite des Lavendels zu entdecken. Einige waren gleich anfangs von der Idee, begeistert, andere Teilnehmer waren ein wenig skeptisch, aber durchaus neugierig.

In der Küche gab es erstmal ein Gläschen Lavendel-Limonade die wirklich bei allen gut ankam. Sehr angenehm im Geschmack und durch die Zitrone die im Sirup enthalten  ist auch sehr erfrischend.

In der Küche wurde es dann  ernst. Es wurde geschnippelt, gehackt, gerührt und geknetet und die ein oder andere Frage haben wir nebenbei sicher auch beantwortet. Welch ein schöner Trubel! 

Am Ende waren alle positiv überrascht von unseren gemeinsamen Ergebnissen, auch wenn festgestellt wurde, dass man mit der Dosierung vorsichtig sein sollte.

Hier nochmal die Rezepte zum Nachkochen:

Lavendel-Gelee

Zutaten für ca. 4 Gläser:
1 Flasche Sekt, trocken (Rosè intensiviert die Farbe)
1 Handvoll Lavendel
ca. 400Gramm Gelierzucker 3:1

Zubereitung:
Die Lavendelblüten von den  Stielen zupfen und mit dem Sekt zusammen für mehrere Stunden (am Besten über Nacht) in  einem Topf ziehen lassen. Danach die Blüten aussieben und die Flüssigkeit zusammen mit dem Gelierzucker ca. 4 Minuten sprudelnd kochen. Gläser mit heißem Wasser ausspülen, mit Gelee füllen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen, fertig!

Lavendel-Stockbrot

Zutaten für zwei Bleche:
1/2 Würfel Hefe (21g)
1 TL Zucker
1 TL Lavendelblüten, frisch oder getrocknet
1 TL Salz
2 EL Olivenöl
2 El Sojadrink
100-150 ml warmes Wasser
Mehl zum Arbeiten

Zubereitung:
Aus Mehl, Hefe, Zucker und Wasser einen Vorteig herstellen und 15 Minuten gehen lassen. Den frischen Lavendel sehr klein schneiden, den getrockneten in einem Mörser fein zerstoßen. Zusammen mit Salz und Öl zum Vorteig geben und zu einem glatten, geschmeidigen Teig  kneten.  Weitere  30 Minuten gehen lassen.

Teig dünn ausrollen und in ca. 1 cm dicke und 10 cm  lange Streifen schneiden. Jeweils zwei Streifen  um einen Holzspieß drehen. Auf  den Backblechen nochmals 15 Minuten abgedeckt gehen lassen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Brotzöpfe mit dem Sojadrink bestreichen und im Ofen 12-15 Minuten goldgelb backen.

Erdbeer-Lavendel-Süppchen

Zutaten für ca. 4-5 Personen:

200 g Zucker
1 EL  Lavendelblüten, getrocknet oder frisch
1/2 Zitrone (der Saft)
200 g Erdbeeren

Zubereitung:
Die Lavendelblüten  mit dem Zitronensaft, ca. 400ml Wasser und dem Zucker verrühren und erwärmen bis dieser sich vollständig gelöst hat. Eine  Minute leicht zu einem Sirup köcheln lassen. Die Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit dem Sirup übergießen und im Kühlschrank für  1,5 bis 2 Stunden ziehen lassen.

Kräuter-Risotto mit Lavendel

Zutaten für ca.4 – 5 gute Portionen:
70 g getrocknete Tomaten ohne Öl
2 TL edelsüßes Paprikapulver
2 – 3 TL Rosmarin (schön kleingehackt)
2 – 3 TL Thymian  
2 – 3 TL Bohnenkraut  
2 – 3 TL Majoran  
2 TL Basilikum  
2 – 3 TL Lavendelblüten
1 Lorbeerblatt
500 g Risotto- Reis
Salz nach Bedarf  und Geschmack
evt. etwas Margarine oder Butter  (Fett lässt den Geschmack der Kräuter deutlicher zur Geltung kommen)

Zubereitung:
Alle Kräuter und die Tomaten gründlich zerkleinern und zusammen mit dem Risotto-Reis ansetzen. Immer wieder gründlich rühren und bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen, bis der Reis die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Wie versprochen, leider ohne Fotos aber nichts desto trotz sehr köstlich das Rezept für den Lavendel- Rührkuchen:

Zutaten:
6 TL frische oder getrocknete Lavendelblüten (gut zerkleinern)
160 g Pflanzenmargarine
300 g feines Dinkelmehl
300 ml Pflanzendrink (Soja-, Mandel- oder Haferdrink)
100 g  Puderzucker
1/2  Päckchen Backpulver
1 EL Essig (erst ganz am  Schluss zugeben  – geht auch ohne, aber der Kuchen treibt mit dem Essig besser)

Zubereitung:
Alle Zutaten  bis auf den Essig zu einem zähflüssigen Teig verrühren. Ofen auf 200 Grad vorheizen und eine  Kastenform vorbereiten. Zuletzt noch den Essig hinzufügen und in den Teig dann in die Form füllen. Ca. 40 Minuten backen- Stäbchenprobe machen. Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, auskühlen lassen. Dieser Kuchen ist nicht so süß und eher noch ein bisschen feucht – bei unserem Schnuppertag waren wir alle sehr begeistert davon.

Jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Nachkochen und Ausprobieren und hoffen Sie haben ab jetzt immer ein Gläschen mit getrockneten Lavendelblüten im Gewürzschrank!

Ihre Martina Warnke & Franziska Spitzhüttl

Gerne sind Sie bzw. ihre Kinder (zwischen 8-12 Jahren) schon zur nächsten Schnupperstunde am 29.07.2017 eingeladen. „Das ist Dufte!“ – zwischen 12 – 15 Uhr bieten Hilke Müller und Anke Gettel drei spannende Stunden rund um unsere Kräuter an.

Die Schnupperstunden am 12.08. „Heilpflanzen für die Seele“ und am 09.09. „Naturkosmetik selber machen“ entfallen. Alle anderen Schnupperstunden finden wie angegeben statt.

Leckerer Lavendel

Lavendel, normalerweise bekannt als Inhaltsstoff im Kosmetik- und Gesundheitsbereich,
ist auch im kulinarischen Bereich eine Entdeckung wert! Gemeinsam mit Ihnen werden wir am kommenden Samstag, den 1. Juli zwischen 12.00 und 15.00 Uhr verschiedene Gerichte zubereiten – vom Erdbeer-Lavendelsüppchen über Lavendel-Stockbrot bis hin zum Lavendel-Risotto.

Lassen Sie sich überraschen, wie köstlich und vielfältig Lavendel ist!
Tipps und Tricks rund um die Pflege sowie viele Informationen zur Wirkung inklusive.

Die Veranstaltung ist anmeldefrei und kostenlos, Mitmachen und Probieren ist erwünscht!

Wir freuen uns auf Sie!
Martina Warnke und Franziska Spitzhüttl

+++ Aktueller Hinweis +++
Die Schnupperstunden ‚Heilpflanzen für die Seele‘ am 26.8.und ‚Naturkosmetik selber machen‘ am 9.9. fallen aus.

Der Lavendel blüht

Wenn ich andere Menschen frage, was sie mit dem Duft von Lavendel verbinden, kommt oft die Antwort „Oma!“. Das kommt meist so schnell und von Herzen, dass ich lächeln muss.
Auch bei mir weckt der Duft von Lavendel diffuse Kindheitserinnerungen an das Haus und das Schlafzimmer meiner Großeltern. Denn wie es früher üblich war, hingen in den Schränken überall kleine Büschel oder Duftsäckchen mit Lavendel, die die Motten von der Kleidung fernhalten sollten.
Ich glaube nicht, dass meiner Großmutter bewusst war, dass ihre Kittelschürzen, Kleider und Blusen immer einen leichten Hauch von Lavendel verströmten. Oder, dass sie wusste, dass der Duft des Lavendels im Schlafzimmer sehr beruhigend wirkte.

In mir weckt dieser Duft immer die Assoziation von Wärme und Geborgenheit und deswegen liebe ich den Lavendel auch in all seinen Formen, Farben und Duftnuancen.

Dieser frische, klare Duft hilft mir, mich zu zentrieren, wieder Kraft zu schöpfen und meine Gedanken zu ordnen – er hilft mir mehr als so manches Mittelchen, das ich in der Apotheke dafür finden könnte.

Mit meiner Vorliebe für diesen Duft stehe ich zum Glück nicht alleine da, auch wenn ich manchmal verwundert angeschaut werde, wenn ich mal wieder ins Schwärmen gerate.

Es scheiden sich beim Lavendel aber auch die Geister. Entweder man mag ihn, oder man mag ihn gar nicht. Persönlich kenne ich niemanden, der sagt, er mag ihn „ein bisschen“. Vielleicht passt das aber auch gut zu seiner Ausstrahlung. Er ist keine Pflanze, die sich verbiegt und auch das Verholzen der Triebe zeugt von einer Erdverbundenheit und einem Streben der Sonne entgegen.

Doch nicht nur durch seinen Duft weiß der Lavendel zu überzeugen – auch seine eigenwillige Wuchsform, seine wunderbar klaren Farben und auch seinen Geschmack habe ich schätzen gelernt. Längst sind die Zeiten vorbei, wo er lediglich als Duftsäckchen die Schränke der Menschen von innen kennengelernt hat, nein, sein Eroberungsfeldzug in die Küchen und Hausapotheken der Menschen ist kaum aufzuhalten. Gut so!

Am nächsten Schnupper-Samstag, den 1.7. werden wir uns mit der kulinarischen Seite des Lavendels intensiv beschäftigen. Vielleicht sind Sie dabei?

Kräutertag 2017 – so war’s

Genau so hatten wir uns das vorgestellt: ein strahlend schöner Sommertag, gut gelaunte Besucher, viele Leckereien mit Kräutern, viel Anregung, viel Information und drum herum ein buntes Programm!

Von einem Stand zum anderen schlendern, Altbewährtes begrüßen, Neues entdecken,
die Region erleben und dabei jeden Moment genießen.

Schattenplätze zum gemütlichen Beisammensitzen und Schmausen gab es reichlich …

… oder man entschied sich für ein Kräuterbrot auf die Hand, wie diese beiden Damen aus Zeven.

Auch ein Plausch mit der amtierenden Kräuterkönigin Nadine Lohmann war jederzeit möglich.

Das Kontrastprogramm in unserer Gärtnerei:
Geballte Kräutervielfalt und Gewächshausatmosphäre pur, Lieblingskräuter entdecken, sich beraten lassen, den Garten spontan umplanen …



… zwischendurch an einer informativen Führung durch den Kultur- und Versandbereich mit unserem Betriebsleiter teilnehmen und die Unterschiede verschiedenster Zitronendufter erschnuppern.

Am Infostand Daniels Kräuterbuch entdecken und sich gleich eine persönliche Signatur sichern.

Eine Kostprobe von Daniels neuesten Frischkäse-Kreationen angeboten bekommen (die Rezepte gibt’s am Ende des Beitrags) …

… und sich mit den Kindern über ihre ersten selbst eingetopften Pflanzen freuen!

Saatgut und letzte Informationen an der Kasse von unseren freundlichen KollegInnen entgegen nehmen…


und dann mit neuen grünen Schätzen und strahlenden Augen nach Hause fahren!



Der Kräutertag in Horstedt – immer wieder eine Reise wert!

Und hier, wie versprochen, Daniels neueste Kräuterquark-Kreationen:
Grundrezept:
Quark, 40% Fett i. Tr., Salz

„Süßer Traum“ – dieser wird mit Zucker gesüßt, kein Salz
Australisches Zitronenblatt
Jamaica-Minzestrauch
Roter Sauerampfer
Congona
Grapefruitminze

„Kräuterfantasie“
Erdbeerminze
Chili „Ecuador Purple“
Meerfenchel
Pinienrosmarin

„Brotzeit“
Bergfenchel
Zwiebellauch
Deutscher Estragon
Basilikum „Wildes Purpur“

„Duftendes Asien“
La Mo Long
Langer Koriander
Gao Ben
Schnittknoblauch „Quattro“
Kleiner Galgant