Kräuter

Kräuter

Chmeli Suneli Хмели сунели

Alles fing damit an, dass ich unterwegs beim einkaufen war und im russischen Supermarkt Chmeli Suneli gesucht hatte.
Eine wirkliche deutsche Übersetzung gibt es dafür nicht, einfach gesagt, ist es eine georgische Kräuter-Gewürzmischung.

Als ich dann endlich welches gefunden hatte und mir mal die Zutatenliste angeschaut habe, war ich doch schon ein bisschen schockiert, wieviele Geschmacksverstärker dort zu finden waren.
Wie so oft bei Gewürzmischungen gibt es auch hier kein „Original Rezept“, die Kräuter-Gewürzmischung unterscheidet sich je nach Region und natürlich Familienrezept.
Aus diesem Grund entschied ich mich also, meine eigene Kreation nach meinem ganz eigenen (russischen) Geschmack zusammen zu stellen. 🙂

Als Mischungsverhältnis habe ich jeweils 2 Teile Bockshornklee und Kurkuma genommen.

Jeweils 1 Teil von folgenden Kräutern:
Petersilie, russisches Basilikum (OCI87), russische Pfefferminze (MEN12), Bergbohnenkraut (SAT01), Dill, Oregano, Lorbeerblatt und Koriandersaat

Und dann noch jeweils 1 Teil von folgenden Gewürzen:
Knoblauchgranulat, Himalaya Salz, schwarzer & roter Pfeffer

Kleiner Tip: Ihr solltet Euch unbedingt an das Mischungsverhältnis halten, da zB zuviel Bockshornklee das Ganze zu bitter machen würde.

Alles wird jetzt einmal im Mörser oder einer kleinen Gewürzmühle geschreddert bzw. pulverisiert und gut miteinander vemischt.
Dann einfach in ein Schraubglas füllen und die verschiedensten Gerichte damit verfeinern.

Empfehlen kann ich es in Eintöpfen, Suppen, Pilzgerichten, Guacamole oder sogar auch im Schaschlik.

Probiert es einfach mal aus 🙂
Eure Anastasija

Kräuterkissen

Aus getrockneten Kräutern wurden kleine Duftkissen mit großer Wirkung.
Die Entscheidung fiel auf: Rosmarin, verschiedene Duftgeranien, Rasierwassersalbei, Katzenminze, Katzengamander und Baldrian.
Nachdem die Pflanzen einige Wochen getrocknet waren, begann ich mit der Herstellung der Kissen. Ich probierte verschiedene Größen aus und entschied mich schließlich für 8,5 x 8,5 cm. Diese eignen sich sowohl als Duftkissen für die Schreibtischlampe – etwa für lange Tage im Büro – als auch für Katzen, die bestimmte Düfte bevorzugen.

Der gewählte Stoff ist relativ dünn, damit der Duft gut wahrnehmbar bleibt. Zusätzlich verwendete ich ein dünnes Vlies als Inlet, wodurch die Kissen bauschiger werden und sich angenehmer anfühlen. Den Stoff schnitt ich auf 9,5 x 9,5 cm (inklusive Nahtzugabe) zu, das Vlies auf etwa 8 x 8 cm. Einige Kissen versah ich außerdem mit einem Band, sodass sie später beispielsweise an einem Rückspiegel oder an einer Schreibtischlampe aufgehängt werden können.
Anschließend nähte ich die Kissenhüllen auf links an drei Seiten zusammen, drehte sie um und füllte sie mit dem Vlies sowie den getrockneten Kräutern. Die Menge lag bei etwa ein bis zwei Esslöffeln, je nach gewünschter Intensität des Dufts und der Stärke der Kräuter. Manche Blätter zerkleinerte ich vorher von Hand, damit sie weniger voluminös sind.

Zum Abschluss schlug ich die offene Seite nach innen ein, fixierte sie mit Nadeln und nähte die Kissen rundherum mit etwa 0,5 cm Abstand zum Rand zu. So waren die kleinen Duftkissen ruckzuck fertig.

Unser Kater Findus reagierte besonders positiv auf Katzenminze und Katzengamander. Bei meinen Kollegen kam vor allem der Duft der Duftgeranie „Lemon Fancy“ gut an. Insgesamt wurden getrocknete Geranien, wie etwa „Lady Plymouth“, wegen ihres frischen und lebhaften Dufts besonders geschätzt.

Idee und Umsetzung: Fredi
Fotos: André

Waldmeister Eis

Um ein wirklich gutes Waldmeister Eis zu kreieren, benötigen wir nur ein paar Dinge. Timing, Zutaten und etwas Geduld. Für 1 Liter Eis brauchen wir ca. 30-40 frische Waldmeisterstängel (diese müssen unbedingt vor der Blüte gesammelt werden), 500ml Milch, 250g Sahne und 150g Zucker.

Nachdem ihr die Waldmeisterstängel gepflückt habt, legt ihr diese für etwa 4-6 Std zum welken an einen schattigen Ort, damit das volle Aroma vom Waldmeister entfaltet wird.

Danach gebt ihr die angewelkten Stängel in die Milch und erhitzt alles vorsichtig. Aber Vorsicht, auf keinen Fall kochen lassen. Die Milch mit Stängel über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Milch mit Stängel über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Milch durch ein Sieb abgießen und erst nachdem ihr den Zucker in der Sahne durch rühren aufgelöst habt, dazu geben. Die fertige Mischung jetzt in die Eismaschine geben und nach Herstelleranleitung zu einem cremigen Eis verarbeiten lassen.

Buon appetito

wünscht euch Gilberto

Unsere kleinen Ginkgo-Elfen sind gelandet 🍃✨

Mit Hüten aus den Höckern von Eierkartons, Flügeln aus Ginkgoblättern und ganz viel Fantasie sind sie in unserer Gärtnerei entstanden. Ein zauberhaftes DIY-Projekt, das zeigt, wie viel Schönheit in natürlichen Materialien steckt. 💚
Vielleicht flattern sie ja auch bald durch euren Garten? 🌿
Eine zauberhafte Idee um, zum Beispiel mit Kindern, im Winter ein bisschen mit Naturmaterialien zu basteln und gleizeitig ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen 🙂

Was du dafür benötigst:
Gingko Blätter
Holzperlen mit Gesichtern
etwas dünnen flexiblen Draht
Höcker von Eierkartons

Idee und Umsetzung: Steffi

Text: Nadine

Fotos: André