Gärtnerei

Ich pfeif drauf!

Warum der Pfeifenstrauch Pfeifenstrauch heißt!

Mit einfachem Werkzeug lässt sich in wenigen Minuten eine schön klingende Pfeife basteln. Man braucht dazu einen Zweig vom Pfeifenstrauch, eine Rosenschere, ein scharfes Messer, eine kleine Säge, eine dünne, nicht zu kurze Universalschraube.
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Zunächst schneidet man mit der Rosenschere ein gerades, ca. zehn bis zwölf Zentimeter langes Aststück ohne Knoten von einem ein- bis zweijährigen Trieb. Es sollte ungefähr einen bis eineinhalb Zentimeter Durchmesser haben.
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Dann wird mit der Schraube von einer Seite her das Mark aus dem Holz gebohrt. Dazu wird die Schraube ein kurzes Stück in das Mark gedreht und anschließend heraus gezogen. Beim nächsten Mal wird die Schraube etwas tiefer eingedreht und wieder herausgezogen und so weiter. So entsteht Stück für Stück das Pfeifenrohr. Wichtig ist, dass am unteren Ende ein ca. 1 cm langes Stück Mark in dem Rohr als Verschluss erhalten bleibt.
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Als nächstes wird mit der Säge etwa zwei Zentimeter vor dem oberen Ende das Rohr rechtwinkelig eingesägt. Ungefähr so tief, dass der innere Rohrquerschnitt ein Drittel angeschnitten ist. Mit dem Messer wird nun das Rohr von unten her schräg aufgeschnitten.
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Danach braucht man ein kurzes Aststück von vollem Holz, z.B. Hasel ist gut geeignet. Dieses Aststück sollte in der Länge dem oberen Rohrstück über dem Einschnitt, und im Umfang dem inneren Rohrdurchmesser entsprechen. Das Aststück wird geschält, dann von einer Seite her flach, keilförmig geschnitzt und anschließend mit der dünnen Seite nach außen zeigend in das obere Rohrstück gedrückt.
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Jetzt sollte an dem Einschnitt im Rohr gerade noch ein schmaler Schlitz als Öffnung vorhanden sein, durch den die Luft geblasen wird.
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Fertig!
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Dufte Nacht mit Nachtjasmin

Kürzlich berichtete mir Stephan (Jazek), dass der Duft der Chinesischen Yamswurzel im Gewächshaus inzwischen vom Duft des Nachtjasmins abgelöst wurde. Besonders in den frühen Morgenstunden könne man ihn noch sehr stark wahrnehmen – denn wie der Name schon verrät: der Nachtjasmin ist nachts aktiv. Bedauerlicherweise ist dieser intensive Duft aber schon weitgehend verflogen, wenn ich – deutlich später als die Kollegen – morgens hier ankomme.

Wie schade, dachte ich. Vielleicht sollte ich doch einmal ganz früh am Morgen herkommen?
Jazek hatte dann die rettende Idee: „Nimm doch einfach eine Pflanze mit und beobachte, was passiert!“
Gesagt, getan, Pflanze mitgenommen, in die Wohnung gestellt und sie dort ein paar Stündchen sich selbst überlassen …

Schon beim Wiedersehen am späten Abend bemerkte ich: Die Blüten, vorher lang und schmal, hatten sich alle weit geöffnet.
Meine Tochter, zufällig zu Besuch, meinte: „Aaah, deswegen riecht es hier so nach Honig!“
Und ja, eindeutig, der Duft hatte eine schöne, frische und würzige Süße. Lecker! Genau richtig für laue Sommerabende auf der Terrasse.

Ob der Duft sich in der Nacht noch verstärkte? Ich weiß es nicht, denn ich habe wunderbar geschlafen …

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Nachtjasmin mit geschlossenen Blüten
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Nachtjasmin mit geöffneten Blüten

Vermehrung in der Vermehrung

So, nun hat’s die Vermehrungsleiterin selbst erwischt…unsere liebe Nina hat sich (mit voller Unterstützung ihres Mannes) selbst vermehrt. Ihr Bauchumfang hat sich in den letzten Wochen enorm vergrößert, so dass sie sich mit dem Baby darin kaum mehr bücken kann. Vor zwei Wochen war es so weit: die erste, werdende Mutter der Gärtnerei begann ihre Schutzzeit und gab den Pikierstab weiter an ihre Nachfolgerin Angelika.

Es gab ein gebasteltes Stickerkrönchen von Nina für Angelika, ein wohltuendes Geschenk von allen für Nina und ein kleines Buffet von Kollegen für Kollegen.

Liebe Nina, wir wünschen Dir und Deiner kleinen Familie viel Glück und Freude!

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Kräuter, Duft und viel Genuss!

Kräutertag 2015 – ein schöner Tag! Trotz großem Andrang herrschte auf dem gesamten Markt eine entspannte, friedliche und freundliche Atmosphäre. Viel Lob gab es für die gute Organisation und die gelungene Mischung von Augenschmaus und Gaumenfreude.

Auch in unserer Gärtnerei war viel los. Hier einige Eindrücke des Tages in Wort & Bild:kraeutertag_2015_a
Daniel öffnet die Tür für die ersten Gästekraeutertag_2015_l
Patricia versorgt sie mit Jiaogulan-Sekt und Kräuter-Smoothies
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Martina: „Flirren und Sirren und freudige Aufregung lagen in der Luft. Die Kunden warteten geduldig trotz zeitweise längerer Schlangen an den Kassen. Zum Ende gab es sogar Zeit für viele Fachgespräche.“

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Bernd: „Wir sind gut! Es gab viel Anerkennung dafür, dass wir bei all dem Stress so ruhig bleiben und wirklich gut organisiert sind.“

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Anja: „Die Kunden waren gut drauf – wir waren gut drauf! Ein Kind hat sehr darauf aufgepasst, dass der Käfer, der auf der Pflanze saß, auch auf jeden Fall mitbezahlt wird – niedlich!“

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Hilke: „Rilana, Elli, Angelika und ich haben am Vortag den Kräuterquark und den Linsenaufstrich vorbereitet. Das war spannend, denn plötzlich arbeitet man mal mit Kollegen zusammen, die man sonst nur vom Sehen kennt. Wir haben in den 4 Stunden viele, viele Teelöffel gebraucht, weil wir so oft probieren mussten …“

Hier die Rezepte:
Brotaufstrich mit roten Linsen
Grundrezept: Rote Linsen mit knapp der 1 1/2 fachen Menge Wasser garen. Salzen. Frische, fein gehackte Kräuter unterrühren. Olivenöl bis zur gewünschten Konsistenz zugeben. Diese Kräuter waren enthalten:
Wilder Sommer
Basilikum „Wildes Purpur“, Sizilianischer Fenchel, Australisches Zitronenblatt, Schnittknoblauch
Sommernachtstraum
Vietnamesische Melisse, Zimmerknoblauch, Türkische Minze

Kräuterquark „Sommersonnenwende“
Zutaten: Quark (40% Fett i. Tr.), Salz, Roter Ampfer, Zimmerknoblauch, Französischer Estragon, Australisches Zitronenblatt, Basilikum „Wildes Purpur“

Birgit: „Die Stimmung war insgesamt sehr entspannt. Während des stundenlangen Schnittchen-Marathons ergaben sich viele nette Küchengespräche. Wir waren so ’ne Mischung aus Catering-Service und Seelsorger der Toiletten-Warteschlange.“

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Marc:“ Da ich sonst im Versand arbeite, hab ich mich gefreut mit unseren Kunden mal direkt in Kontakt zu kommen, mal zu sehen, wer bei uns einkauft. Meine Finger riechen nach 2 Tagen immer noch nach Zimmerknoblauch – wenn das für den Rest meines Lebens so bleibt, weiß ich wenigstens woher es kommt …“

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Christian: „Ein Tag mit viel positivem Stress! Die Kunden haben mir wirklich Löcher in den Bauch gefragt, aber wenn du die Ruhe bewahrst und dir für jeden Zeit nimmst, gibt es ganz viel positives feed-back. Nächstes Jahr gerne wieder!“

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Anke: „Ein Mädchen hat sich so gefreut, dass ihre Pflanze vom letzten Jahr so gut gewachsen ist, dass sie dieses Jahr wiedergekommen ist. Die Ausbeute in diesem Jahr: Tomate und Minze!“

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Und während die beiden großen Schwestern sich von Natascha und Anke beim Topfen ihrer Pflanzen helfen ließen …
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… unterstützte die Kleinste unseren Gießdienst!

Tobias: „Ein Thema bei den Gärtnerei-Führungen waren verschiedene Blattdüfte von „zitronig“ bis „käsig“. Beim Duft-Rätsel wurden die Blätter von Ceylon-Zimt schnell richtig erschnuppert. Piment hingegen wurde nach 10 Führungen mit ca. 320 Besuchern nur vier mal erraten.“

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Diese Familie brachte es auf den Punkt: „Never change a winning team! Wir kommen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder!“

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Kräutertag 2015 – wir laden ein!

Es ist wieder soweit: wie jedes Jahr am dritten Sonntag im Juni startet um 11.00 Uhr der Kräutertag in Horstedt. Über 90 Aussteller haben sich angekündigt und präsentieren ihre Ideen und Kreationen zum Thema Kräuter sowie regionales Kunsthandwerk.
Von Essenzen und Kosmetika über Pesto und Öle bis zur Kräuterforelle und einem Schluck Kräuterlikör sind es jeweils nur ein paar Schritte.

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Unserer Gärtnerei ist an diesem Sonntag von 11:00 – 18.00 Uhr geöffnet und lädt ein zum Bummeln, Staunen und Genießen in Gewächshaus-Atmosphäre – Kräuterdüfte der weiten Welt und der Geschmack heimischer oder exotischer Gewürzpflanzen inklusive. Mitbringen: viel Zeit und Schnupperlaune!

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Zwischendurch wird es bei uns immer wieder Kostproben von Brotaufstrichen, diversen exotischen Kräuterfrischkäsen und grünen Kräuter-Smoothies geben.

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Kinder dürfen ihre ersten gärtnerischen Erfahrungen machen und leckere Kräuter, wie z.B. Lakritztagetes oder Minze selber eintopfen und mit nach Hause nehmen.

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Gärtnermeister Tobias Breuckmann bietet im Laufe des Tages mehrmals Führungen durchs Gärtnerei-Gelände an. Der Beginn wird jeweils kurz zuvor bekannt gegeben.

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Zu erreichen ist Horstedt über die Autobahn A1 Bremen – Hamburg, eine Wegbeschreibung finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!