Kräuter

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Vegane Kosmetik mit Kräutern

Vegan geht auch im Bad!
Im Rahmen der Schnupperstunden am kommenden Samstag, den 16.9.2017 zwischen 12.00 und 15.00 Uhr stellen wir die Idee der Veganen Kosmetik mit Kräutern vor:

Pflanzen sind normalerweise gut verträglich, wirksam, pflegend und hautverschönernd.
Wirkstoffe, besonders wenn sie synthetisch nachgebaut sind, helfen nicht so perfekt wie das Original aus der Pflanze.

Deswegen unsere Idee von Do-it-yourself-Kosmetik. Es ist nämlich überhaupt nicht so schwer, Naturkosmetikprodukte in der eigenen Küche selbst anzufertigen. Mit dem nötigen Grundwissen ausgestattet, stellen wir aus einfachen Zutaten und verschiedenen frischen oder getrockneten Kräutern eine Sommerlotion, Deos, Zahnpflegemittel und eine Haarkur her. Auch die Herren der Schöpfung sind gebeten in Scharen anzutreten.
Lassen Sie sich inspirieren und begeistern!“

Die Veranstaltung ist anmeldefrei und kostenlos, Mitmachen und Probieren ist erwünscht!

Wir freuen uns auf Sie!
Sandra Heim & Martina Warnke

Und so finden Sie zu uns: Anfahrtsbeschreibung

Grüne Tomaten und nu?

Der Sommer 2017 hat den Norden nicht wirklich mit ausgiebigem Sonnenschein beschenkt und so kann es passieren, dass am Ende der Gartensaison am üppig gewachsenen Tomatenstrauch die letzten Früchte einfach nicht rot werden wollen.

Aaaaaaber …, bevor diese auf dem Kompost landen, hätte Michaela noch eine andere geniale Verwertungsidee: Marmelade draus kochen!
Und was soll ich sagen … „Sieht super aus und schmeckt auch noch lecker!“

Und falls man die Kombination aus süß und bitter mag, sollte man das folgende Rezept auf jeden Fall ausprobieren:

Grüne-Tomaten-Marmelade
1 kg grüne Tomaten waschen, abtrocknen, den Stielansatz entfernen und halbieren oder vierteln. In einenTopf geben, bei geringer Hitze aufkochen und kurz anpürieren.
Einen Teelöffel Vanillepulver (mit gemahlenen Vanilleschoten) und etwas Zitronensaft dazugeben. 1 kg Gelierzucker 1:1 dazugeben, gut mischen und erneut aufkochen.
Einige Minuten kochen lassen. Die Marmelade heiß in Gläser füllen, sofort verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen. Fertischhh!!!

Wegen des Solanin-Gehalts der Früchte aber bitte nicht gleich das ganze Glas auf einmal vernaschen!

Kräutersträuße im Sommer

Viele, viele duftende Sträuße konnten wir dank Michaelas kreativer Ader in den letzten Monaten bestaunen. Einige dieser kleinen Farb-, Form- und Duftkunstwerke möchten wir Ihnen heute als Inspiration für Ihre Blumenbeete unbedingt vorstellen:

Das leuchtende Gelb der ersten beiden Sträuße zaubert der Wiesen-Alant mit seinen hübschen Blütenköpfen hinein.

Weitere ‚Zutaten‘ waren Goldmelisse, Silber-Immortelle und Wollziest:

Hier gesellen sich zum Wiesen-Alant die Blüten des Schnittknoblauchs, außerdem Blatt und Kraut von Schokominze und Likörraute:

Auch mit Yauthli, Duftknöterich und Bergfenchel lässt sich Schnittknoblauch gut kombinieren:


Goldlauch, gepaart mit Echtem Haarstrang, Currystrauch und Wollziest leuchtet sehr sonnig aus der Vase:

Ganz andere Farbnuancen zaubern dagegen Zwiebellauch, Rosenmelisse, Bergfenchel und Handama in die Vase:

Die Blüten des Wald-Geißbart lassen diesen Strauß sehr edel wirken. Ergänzt mit Meisterwurz, Schottischem Liebstöckel, Weißbuntem Geißfuß und Roter Epazote.

Zweimal Monardenblüten, dennoch ganz verschieden in der Farbwirkung.
Links ‚Goldmelisse, purpur‚, rechts Goldmelisse ‚Trinity Purple‘, jeweils kombiniert mit Limonenminze und Virginischem Helmkraut:

Ein Strauß für Chili-Fans, denn er besteht ausschließlich aus diversen Chilisorten:
Tabasco, Chili ‚Equador Purple‘, Chili ‚Peruvian Purple‘, Chili ‚Naga Jolokia‘ und Glockenchili sorgen für diese farbenfrohe Mischung des nahenden Spätsommers.

Neulich in der Schweiz

… hatte ich die Möglichkeit, auf über 2000 m Höhe ein wenig durch die Berge zu wandern. Ich war schier überwältigt von der Pflanzenvielfalt, die dort geballt auf kleinstem Raum wächst. Außerdem fiel mir eine wunderschöne, sehr große Staude mit vielen leuchtend gelben Blüten auf. Da ich nicht wusste, wie sie heißt, machte ich Fotos und recherchierte zuhause. Und fand heraus: es war der Gelbe Enzian!

Moment mal, dachte ich, den haben wir doch auch als Pflanze in unserer Gärtnerei stehen! Warum ist der mir noch nie aufgefallen???

Also suchte ich und wurde fündig. In diesem Moment konnte ich verstehen, wie es unseren Kunden manchmal ergeht. Man hat ein bestimmtes Bild einer Pflanze im Kopf – meist von einer voll erblühten Staude in ihrer vollen Größe – und bestellt sie in der Gärtnerei. Die Vorfreude ist groß, das Paket wird geliefert, man packt sie vorsichtig aus und „Oooh …, die hatte ich mir eigentlich anders vorgestellt …“

Dabei ist das, was man in diesem Moment nicht sehen kann, trotzdem da: das volle Potential der Pflanze steckt im Topf! Wenn man sie dann liebevoll an den für ihre Ansprüche passenden Platz pflanzt, kann sie dieses bei entsprechender Pflege auch voll entfalten.

Der Gelbe Enzian braucht dafür allerdings ein paar Jahre Zeit. Find ich toll! Ein Wesen, das sich von unserer schnelllebigen Zeit einfach nicht beeindrucken lässt!

Schön war’s und Spaß hat es gemacht

Nach einer schönen Vorbereitungzeit, in der wir einige Basilikumpflanzen hegten und pflegten, die inzwischen eine stattliche Größe erreicht hatten, freuten wir uns sehr über zahlreiche Besucher zum Basilikumschnuppertag am letzen Samstag.



Einige bekannte Gesichter gaben uns auch wieder die Ehre. Nach einer kleinen Einführung in die Pflege und den richtigen Schnitt der Königin der Kräuter, um eine ertragreiche Ernte den Sommer über zu erhalten, unterhielten wir uns noch über verschiedene Verwendungsmöglichkeiten.


Außer dem kulinarischen Genuss, den das Basilikum bereitet, enthält es darüberhinaus ätherisches Öl, welches entspannend und nervenberuhigend wirkt.

Was liegt da näher als ein Badesalz herzustellen und es zuhause auszuprobieren, denn jeder Gast konnte sein Badesalz natürlich mitnehmen. Gesagt – getan. Viele fleißige Helfer versammelten sich in der Küche, mixten aus den bereitstehenden Zutaten ihr Badesalz.

Zutaten für ein Vollbad:
30g Meersalz, grob
ca. 5 ml Jojobaöl
ca. 7 – 10 Tropfen ätherische Öle (z.B. Basilikum und Orange)

Zubereitung:
Ein kleines Schraubglas bis zur Hälfte mit Meersalz füllen. Jojobaöl und ätherische Öle dazugeben. Glas schließen und kräftig schütteln, damit sich die Öle gut mit dem Salz verbinden. Dann das Glas mit Meersalz auffüllen und nochmals kräftig schütteln. Fertig!



Anschließend halfen sie dabei, eine leckere Paprika-Oliven-Basilikum-Paste zuzubereiten.

Zutaten für 2 Personen:
2 Paprikaschoten (gelb oder rot)
ca. 50g Oliven, entsteint
1 Schalotte
1 kleine Knoblauchzehe
4 Zweige Buschbasilikum (z.B. griechisches oder türkisches)
1/2 TL Limettensaft
1 TL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die entkernten, gewaschenen Paprikaschoten halbieren. 10 Minuten in einen 200°C heißen Ofen auf ein Backblech legen, um die Haut gut lösen zu können. Oliven, Schalotte, Knoblauch fein hacken / schneiden. Basilikum waschen, trocken tupfen und klein schneiden. Paprikahälften grob schneiden und fein pürieren. Das Püree mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Restliche Zutaten unterrühren; wer‘s ganz fein mag: pürieren. Fertig!


Auf Brot serviert, machte sich ein Gast zur Aufgabe, alle Besucher damit zu erfreuen. “Sehr lecker, die Paste!“ war immer wieder zu hören.

Bedanken wollen wir uns – außer bei unseren fleißigen Helfern – auch bei unseren Überraschungsbesuchern Valeria und Anja, die uns mit Basilikumlimonade und Basilikummuffins versorgten.

Ein rundum gelungener Tag, bis nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Basilikum, Basilikum, Basilikum……

André und Eva