Kräuterkissen

Aus getrockneten Kräutern wurden kleine Duftkissen mit großer Wirkung.
Die Entscheidung fiel auf: Rosmarin, verschiedene Duftgeranien, Rasierwassersalbei, Katzenminze, Katzengamander und Baldrian.
Nachdem die Pflanzen einige Wochen getrocknet waren, begann ich mit der Herstellung der Kissen. Ich probierte verschiedene Größen aus und entschied mich schließlich für 8,5 x 8,5 cm. Diese eignen sich sowohl als Duftkissen für die Schreibtischlampe – etwa für lange Tage im Büro – als auch für Katzen, die bestimmte Düfte bevorzugen.

Der gewählte Stoff ist relativ dünn, damit der Duft gut wahrnehmbar bleibt. Zusätzlich verwendete ich ein dünnes Vlies als Inlet, wodurch die Kissen bauschiger werden und sich angenehmer anfühlen. Den Stoff schnitt ich auf 9,5 x 9,5 cm (inklusive Nahtzugabe) zu, das Vlies auf etwa 8 x 8 cm. Einige Kissen versah ich außerdem mit einem Band, sodass sie später beispielsweise an einem Rückspiegel oder an einer Schreibtischlampe aufgehängt werden können.
Anschließend nähte ich die Kissenhüllen auf links an drei Seiten zusammen, drehte sie um und füllte sie mit dem Vlies sowie den getrockneten Kräutern. Die Menge lag bei etwa ein bis zwei Esslöffeln, je nach gewünschter Intensität des Dufts und der Stärke der Kräuter. Manche Blätter zerkleinerte ich vorher von Hand, damit sie weniger voluminös sind.

Zum Abschluss schlug ich die offene Seite nach innen ein, fixierte sie mit Nadeln und nähte die Kissen rundherum mit etwa 0,5 cm Abstand zum Rand zu. So waren die kleinen Duftkissen ruckzuck fertig.

Unser Kater Findus reagierte besonders positiv auf Katzenminze und Katzengamander. Bei meinen Kollegen kam vor allem der Duft der Duftgeranie „Lemon Fancy“ gut an. Insgesamt wurden getrocknete Geranien, wie etwa „Lady Plymouth“, wegen ihres frischen und lebhaften Dufts besonders geschätzt.

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