Rezepte

Schön war’s und Spaß hat es gemacht

Nach einer schönen Vorbereitungzeit, in der wir einige Basilikumpflanzen hegten und pflegten, die inzwischen eine stattliche Größe erreicht hatten, freuten wir uns sehr über zahlreiche Besucher zum Basilikumschnuppertag am letzen Samstag.



Einige bekannte Gesichter gaben uns auch wieder die Ehre. Nach einer kleinen Einführung in die Pflege und den richtigen Schnitt der Königin der Kräuter, um eine ertragreiche Ernte den Sommer über zu erhalten, unterhielten wir uns noch über verschiedene Verwendungsmöglichkeiten.


Außer dem kulinarischen Genuss, den das Basilikum bereitet, enthält es darüberhinaus ätherisches Öl, welches entspannend und nervenberuhigend wirkt.

Was liegt da näher als ein Badesalz herzustellen und es zuhause auszuprobieren, denn jeder Gast konnte sein Badesalz natürlich mitnehmen. Gesagt – getan. Viele fleißige Helfer versammelten sich in der Küche, mixten aus den bereitstehenden Zutaten ihr Badesalz.

Zutaten für ein Vollbad:
30g Meersalz, grob
ca. 5 ml Jojobaöl
ca. 7 – 10 Tropfen ätherische Öle (z.B. Basilikum und Orange)

Zubereitung:
Ein kleines Schraubglas bis zur Hälfte mit Meersalz füllen. Jojobaöl und ätherische Öle dazugeben. Glas schließen und kräftig schütteln, damit sich die Öle gut mit dem Salz verbinden. Dann das Glas mit Meersalz auffüllen und nochmals kräftig schütteln. Fertig!



Anschließend halfen sie dabei, eine leckere Paprika-Oliven-Basilikum-Paste zuzubereiten.

Zutaten für 2 Personen:
2 Paprikaschoten (gelb oder rot)
ca. 50g Oliven, entsteint
1 Schalotte
1 kleine Knoblauchzehe
4 Zweige Buschbasilikum (z.B. griechisches oder türkisches)
1/2 TL Limettensaft
1 TL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die entkernten, gewaschenen Paprikaschoten halbieren. 10 Minuten in einen 200°C heißen Ofen auf ein Backblech legen, um die Haut gut lösen zu können. Oliven, Schalotte, Knoblauch fein hacken / schneiden. Basilikum waschen, trocken tupfen und klein schneiden. Paprikahälften grob schneiden und fein pürieren. Das Püree mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Restliche Zutaten unterrühren; wer‘s ganz fein mag: pürieren. Fertig!


Auf Brot serviert, machte sich ein Gast zur Aufgabe, alle Besucher damit zu erfreuen. “Sehr lecker, die Paste!“ war immer wieder zu hören.

Bedanken wollen wir uns – außer bei unseren fleißigen Helfern – auch bei unseren Überraschungsbesuchern Valeria und Anja, die uns mit Basilikumlimonade und Basilikummuffins versorgten.

Ein rundum gelungener Tag, bis nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Basilikum, Basilikum, Basilikum……

André und Eva

Apfel und Minze – eine sommerliche Kombination

Beim Schneiden der üppig wachsenden Apfelminze kam Michaela diiiieee Idee:
Wie wär’s heute mit einem leckeren Apfel-Minz-Kompott?

Bestimmt erfrischend bei sommerlichen Temperaturen! Das Rezept war schnell gefunden und die Zubereitung dauerte nicht länger als ein paar Minuten, also wirklich etwas für Schnellentschlossene:

Karamellisiertes Apfelkompott mit Bowles Apfelminze
Vorab ein paar Zweige Minze mit heißem Wasser aufgießen und zur Seite stellen.
500g Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden.
In einer Schüssel mit etwas Zitronensaft beträufeln und ab und zu umrühren, damit die Äpfel nicht braun werden.
20g Butter mit 50g Zucker karamellisieren lassen. Die Äpfel dazugeben, umrühren
und nach ein paar Minuten mit 200ml Pfefferminztee ablöschen.
Eine Handvoll Rosinen, 2 Handvoll (oder mehr) sehr fein gehackte Minze und eine Prise Salz dazugeben und ab und zu umrühren. Bei mittlerer Hitze weiter köcheln lassen.
Nach etwa 20 Minuten ist der Tee gut reduziert und das Kompott kann warm
oder kalt serviert werden.

Ups, zuviel Minze geschnitten? Vielleicht einfach noch einen Tee dazu kochen? Köstlich und sicher auch als Eistee klasse!

Teigtaschen à la Michaela

Was haben Baumspinat

und Bananenminze

… gemeinsam? Fragt man Michaela danach, ist die Antwort ganz klar: „Schmeckt sicherlich beides gut in Teigtaschen, mal pikant und mal süß!“ „Wollen wir das mal ausprobieren?“ „Ja, unbedingt!“

Da jede Variante ohne weiteres den „Mal schauen, ob’s den KollegInnen auch schmeckt“ -Test mit Bravour bestanden hat, geben wir auch gerne die Rezepte preis:

Blätterteigtaschen mit Baumspinat

Öl in einem Topf erhitzen, eine kleine Zwiebel hinzugeben und glasig braten.
Baumspinatblätter vom Stiel zupfen, dazugeben und einige Minuten lang dünsten.
Geriebenen Cheddarkäse, Feta-Käsewürfel und ein verquirltes Ei hinzufügen.
Alles gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Ein frisches Blätterteig-Fertigprodukt ausrollen und in etwa 10×10 cm große Quadrate schneiden. Mit der Spinatmischung belegen und entweder zum Dreieck zusammen-klappen oder alle 4 Ecken zur Mitte klappen und mit einem verquirlten Ei bestreichen.
Bei 180°C Umluft ca. 20 min backen bis die Taschen goldgelb sind.

Blätterteigtaschen mit Banane, Schokostreuseln & Bananenminze

Eine Banane mit der Gabel zerdrücken. Eine große Handvoll Bananenminze klein hacken.
Es darf auch etwas mehr sein, da diese Minze keinen intensiven Mentholcharakter hat. Minze und 1-2 EL Schokoladenstreusel mit der Banane gut vermischen. Blätterteig wie im ersten Rezept schneiden, mit der Mischung belegen und zu Taschen zusammenklappen. Mit einem verquirltem Ei bestreichen und bei 180°C Umluft etwa 20 min backen.

Leckerer Lavendel – Rezepte

„Oh wie das duftet!“ Ja, bei unserer letzten Schnupperstunde am
vergangenen Samstag, lag wirklich mehr als ein Hauch von  Lavendel in der Luft und unser Hauptdarsteller konnte unter Beweis stellen, dass er nicht nur einen wunderbaren Duft verbreitet, sondern auch ab sofort in jede Küche Einzug halten sollte.

Spontan haben wir im Vorfeld noch ein bisschen experimentiert und kurzer Hand eine neue Teemischung ausprobiert – köstlich!

Bei typisch nordischem Wetter, fanden sich dann viele interessierte Menschen ein, um mit uns gemeinsam die kulinarische Seite des Lavendels zu entdecken. Einige waren gleich anfangs von der Idee, begeistert, andere Teilnehmer waren ein wenig skeptisch, aber durchaus neugierig.

In der Küche gab es erstmal ein Gläschen Lavendel-Limonade die wirklich bei allen gut ankam. Sehr angenehm im Geschmack und durch die Zitrone die im Sirup enthalten  ist auch sehr erfrischend.

In der Küche wurde es dann  ernst. Es wurde geschnippelt, gehackt, gerührt und geknetet und die ein oder andere Frage haben wir nebenbei sicher auch beantwortet. Welch ein schöner Trubel! 

Am Ende waren alle positiv überrascht von unseren gemeinsamen Ergebnissen, auch wenn festgestellt wurde, dass man mit der Dosierung vorsichtig sein sollte.

Hier nochmal die Rezepte zum Nachkochen:

Lavendel-Gelee

Zutaten für ca. 4 Gläser:
1 Flasche Sekt, trocken (Rosè intensiviert die Farbe)
1 Handvoll Lavendel
ca. 400Gramm Gelierzucker 3:1

Zubereitung:
Die Lavendelblüten von den  Stielen zupfen und mit dem Sekt zusammen für mehrere Stunden (am Besten über Nacht) in  einem Topf ziehen lassen. Danach die Blüten aussieben und die Flüssigkeit zusammen mit dem Gelierzucker ca. 4 Minuten sprudelnd kochen. Gläser mit heißem Wasser ausspülen, mit Gelee füllen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen, fertig!

Lavendel-Stockbrot

Zutaten für zwei Bleche:
1/2 Würfel Hefe (21g)
1 TL Zucker
1 TL Lavendelblüten, frisch oder getrocknet
1 TL Salz
2 EL Olivenöl
2 El Sojadrink
100-150 ml warmes Wasser
Mehl zum Arbeiten

Zubereitung:
Aus Mehl, Hefe, Zucker und Wasser einen Vorteig herstellen und 15 Minuten gehen lassen. Den frischen Lavendel sehr klein schneiden, den getrockneten in einem Mörser fein zerstoßen. Zusammen mit Salz und Öl zum Vorteig geben und zu einem glatten, geschmeidigen Teig  kneten.  Weitere  30 Minuten gehen lassen.

Teig dünn ausrollen und in ca. 1 cm dicke und 10 cm  lange Streifen schneiden. Jeweils zwei Streifen  um einen Holzspieß drehen. Auf  den Backblechen nochmals 15 Minuten abgedeckt gehen lassen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Brotzöpfe mit dem Sojadrink bestreichen und im Ofen 12-15 Minuten goldgelb backen.

Erdbeer-Lavendel-Süppchen

Zutaten für ca. 4-5 Personen:

200 g Zucker
1 EL  Lavendelblüten, getrocknet oder frisch
1/2 Zitrone (der Saft)
200 g Erdbeeren

Zubereitung:
Die Lavendelblüten  mit dem Zitronensaft, ca. 400ml Wasser und dem Zucker verrühren und erwärmen bis dieser sich vollständig gelöst hat. Eine  Minute leicht zu einem Sirup köcheln lassen. Die Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit dem Sirup übergießen und im Kühlschrank für  1,5 bis 2 Stunden ziehen lassen.

Kräuter-Risotto mit Lavendel

Zutaten für ca.4 – 5 gute Portionen:
70 g getrocknete Tomaten ohne Öl
2 TL edelsüßes Paprikapulver
2 – 3 TL Rosmarin (schön kleingehackt)
2 – 3 TL Thymian  
2 – 3 TL Bohnenkraut  
2 – 3 TL Majoran  
2 TL Basilikum  
2 – 3 TL Lavendelblüten
1 Lorbeerblatt
500 g Risotto- Reis
Salz nach Bedarf  und Geschmack
evt. etwas Margarine oder Butter  (Fett lässt den Geschmack der Kräuter deutlicher zur Geltung kommen)

Zubereitung:
Alle Kräuter und die Tomaten gründlich zerkleinern und zusammen mit dem Risotto-Reis ansetzen. Immer wieder gründlich rühren und bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen, bis der Reis die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Wie versprochen, leider ohne Fotos aber nichts desto trotz sehr köstlich das Rezept für den Lavendel- Rührkuchen:

Zutaten:
6 TL frische oder getrocknete Lavendelblüten (gut zerkleinern)
160 g Pflanzenmargarine
300 g feines Dinkelmehl
300 ml Pflanzendrink (Soja-, Mandel- oder Haferdrink)
100 g  Puderzucker
1/2  Päckchen Backpulver
1 EL Essig (erst ganz am  Schluss zugeben  – geht auch ohne, aber der Kuchen treibt mit dem Essig besser)

Zubereitung:
Alle Zutaten  bis auf den Essig zu einem zähflüssigen Teig verrühren. Ofen auf 200 Grad vorheizen und eine  Kastenform vorbereiten. Zuletzt noch den Essig hinzufügen und in den Teig dann in die Form füllen. Ca. 40 Minuten backen- Stäbchenprobe machen. Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, auskühlen lassen. Dieser Kuchen ist nicht so süß und eher noch ein bisschen feucht – bei unserem Schnuppertag waren wir alle sehr begeistert davon.

Jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Nachkochen und Ausprobieren und hoffen Sie haben ab jetzt immer ein Gläschen mit getrockneten Lavendelblüten im Gewürzschrank!

Ihre Martina Warnke & Franziska Spitzhüttl

Gerne sind Sie bzw. ihre Kinder (zwischen 8-12 Jahren) schon zur nächsten Schnupperstunde am 29.07.2017 eingeladen. „Das ist Dufte!“ – zwischen 12 – 15 Uhr bieten Hilke Müller und Anke Gettel drei spannende Stunden rund um unsere Kräuter an.

Die Schnupperstunden am 12.08. „Heilpflanzen für die Seele“ und am 09.09. „Naturkosmetik selber machen“ entfallen. Alle anderen Schnupperstunden finden wie angegeben statt.

Kräutertag 2017 – so war’s

Genau so hatten wir uns das vorgestellt: ein strahlend schöner Sommertag, gut gelaunte Besucher, viele Leckereien mit Kräutern, viel Anregung, viel Information und drum herum ein buntes Programm!

Von einem Stand zum anderen schlendern, Altbewährtes begrüßen, Neues entdecken,
die Region erleben und dabei jeden Moment genießen.

Schattenplätze zum gemütlichen Beisammensitzen und Schmausen gab es reichlich …

… oder man entschied sich für ein Kräuterbrot auf die Hand, wie diese beiden Damen aus Zeven.

Auch ein Plausch mit der amtierenden Kräuterkönigin Nadine Lohmann war jederzeit möglich.

Das Kontrastprogramm in unserer Gärtnerei:
Geballte Kräutervielfalt und Gewächshausatmosphäre pur, Lieblingskräuter entdecken, sich beraten lassen, den Garten spontan umplanen …



… zwischendurch an einer informativen Führung durch den Kultur- und Versandbereich mit unserem Betriebsleiter teilnehmen und die Unterschiede verschiedenster Zitronendufter erschnuppern.

Am Infostand Daniels Kräuterbuch entdecken und sich gleich eine persönliche Signatur sichern.

Eine Kostprobe von Daniels neuesten Frischkäse-Kreationen angeboten bekommen (die Rezepte gibt’s am Ende des Beitrags) …

… und sich mit den Kindern über ihre ersten selbst eingetopften Pflanzen freuen!

Saatgut und letzte Informationen an der Kasse von unseren freundlichen KollegInnen entgegen nehmen…


und dann mit neuen grünen Schätzen und strahlenden Augen nach Hause fahren!



Der Kräutertag in Horstedt – immer wieder eine Reise wert!

Und hier, wie versprochen, Daniels neueste Kräuterquark-Kreationen:
Grundrezept:
Quark, 40% Fett i. Tr., Salz

„Süßer Traum“ – dieser wird mit Zucker gesüßt, kein Salz
Australisches Zitronenblatt
Jamaica-Minzestrauch
Roter Sauerampfer
Congona
Grapefruitminze

„Kräuterfantasie“
Erdbeerminze
Chili „Ecuador Purple“
Meerfenchel
Pinienrosmarin

„Brotzeit“
Bergfenchel
Zwiebellauch
Deutscher Estragon
Basilikum „Wildes Purpur“

„Duftendes Asien“
La Mo Long
Langer Koriander
Gao Ben
Schnittknoblauch „Quattro“
Kleiner Galgant