2012 ist Schluss mit „für Diabetiker geeignet“

Letzens war ich im Krankenhaus. Im Fahrstuhl las ich sinngemäß folgendes: Da diätische Lebensmittel mehr schaden als nutzen, bieten wir keine Diätküche mehr an.
Ich wurde neugierig, fragte mich was dran ist an der Aussage. Im Internet auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz – kurz BMELV steht: Nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand benötigen Personen mit Diabetes mellitus keine speziellen diätetischen Lebensmittel, da für sie inzwischen die gleichen Empfehlungen für eine gesunde Ernährung gelten wie für die Allgemeinbevölkerung.

Das Aus für Diabetiker-Lebensmittel dürfte für die Lebensmittelwirtschaft erhebliche wirtschaftliche Folgen haben. Nach Schätzungen des Diätverbands macht die Branche bisher einen Umsatz von bis zu einer halben Milliarde Euro im Jahr mit speziellen zuckerarmen Produkten. Trotzdem ist ab 2012 Schluss. Der Bundesrat hat der Verordnung zugestimmt. Ab nächstes Jahr werden daher keine Lebensmittel mehr im Supermarkt zu finden sein mit der Aufschrift „für Diabetiker geeignet“ finden können.

Was viele nicht wissen: Diabetes ist keinesfalls nur eine „Zuckerkrankheit“. Auch Fett- und Eiweiß-Stoffwechsel sind gestört. Deswegen brauchen Diabetiker auch einen gesunden Ernährungsplan. Ich habe es mir ja schon immer gedacht. Nicht der Austausch von Inhaltsstoffen ist sinnvoll, sondern eine sinnvolle Ernährung macht Sinn.

Patricia Rühlemann

Wolf-Dieter Storl – der mit den Pflanzen spricht

Einer unserer Kunden kam auf uns zu, um auf die Vortragsreise von Wolf-Dieter Storl hinzuweisen. Dem komme ich gerne nach.
Wolf-Dieter Storl ist ein ganz großer Kenner der einheimischen Heilpflanzen. Er weiß um ihre Eigenschaften und Heilkräfte, kennt ihre Bedeutung in der Volksmedizin, ihre Rolle in Mythen, Sagen und Märchen. Geboren 1942 in Sachsen, ausgewandert in den 50er Jahren nach USA, Biologe und Ethnologe, führte u.a. Feldforschungen bei den Indianern durch – ist er seit 1986 wieder in Deutschland.
Vom 10.-14.10.2011 ist er in Norddeutschland auf Vortragsreise unterwegs. Er besucht Münster, Eckernförde, Ahrensburg, Berlin und Bremen.

An diesen Abenden erzählt Wolf-Dieter Storl von Heilpflanzen und Zauberpflanzen, vom Einklang mit der Natur, vom Ursprung und Weg des Menschen, vom Schamanentum und den Wurzeln unserer Spiritualität. Auf youtube fand ich dieses Video, dass einen kleinen Einblick in sein Leben und in sein Wirken gibt:

Karten gibt es zum Beispiel bei
seitenpfade

Patricia Rühlemann

Kräutertag – eine Wiederholung wert?

Der örtliche Verein Wiesteniederung e.V. veranstaltet jedes Jahr am 3. Sonntag im Juni den Kräutertag. Auch wir haben dann von 11 – 18 Uhr geöffnet.
Es war ein grauer Tag, an dem es ständig wie aus Eimern schüttete. Bei uns gab es Popcorn, Kinderhüpfburgen und Kinder topfen Pflanzen, sowie ein großes Buffet mit lauter leckeren Kräutergerichten, hausgemachte Kuchen und selbstgemachte, alkoholfreie Kräutergetränke (kalt und warm) – damit auch die Kinder probieren können.

Während ich in der Gärtnerei noch mit dem Buffet beschäftigt war, traute sich Daniel trotz des unaufhörlichen Regens nach draußen. Beim Gang durch das Dorf fiel ihm auf, dass viele Stände gar nichts mehr mit Kräutern zu tun haben. Das fand er schade.
Waren von Ihnen welche in Horstedt beim Kräuterag 2011? Wie gefiel es Ihnen dort. Was fanden Sie negativ, was positiv?

Über viele Kommentare würden wir uns freuen.
Ihre Patricia Rühlemann

Jubiläumskalender und Kräutertag

Im Katalog hatten wir ihn ja schon angekündigt – den Jubiläumskalender. Dann Schaffenskrise. Mir fiel einfach nichts ein. Wie soll er aussehen, wie groß usw. In den Geschäften sah ich Gartenkalender ohne Ende u n d ich bin keine Gärtnerin. Geworden ist es schließlich ein Dauerkalender, indem ich Geburtstage eintrage. Mein erstes eigenes Projekt. – Als ich ihn endlich fertig hatte, gab es Schwierigkeiten mit der Druckerei. Daniel meint, dass ist das Normale – aber für mich war es neu. Die ersten Exemplare waren anders geheftet worden, als per PDF bestellt. 500 DIN A4 Exemplare habe ich drucken lassen und 1000 DIN A3. Die fünhundert Kalender sind inzwischen vergriffen. Von den 1.000 sind noch etwa 650 da. Wir verschenken ihn hier vor Ort. Und natürlich haben ihn unsere Gewinner erhalten und haben hoffentlich ihre Freude damit.

Am Sonntag, den 19.Juni 2011 ist Kräutertag. 20 Jahre Rühlemann´s. Das haben mein Mann und ich zum Anlass genommen ein gemeinsames Buffet mit Ursula Schröder auf die Beine zu stellen, in dem sowohl Gerichte von ihr, als auch Gerichte von Daniel und mir zum Kosten vorhanden sein werden. Im Moment experimentiere ich dafür mit Kräutereis. Auch wird es eine Kräutersuppe und ein neues Willkommensgetränk geben. Die Kinder können sich bei uns wieder auf der Hüpfburg austoben.

Ihre Patricia Rühlemann

Wir bauen ein Insektenhotel

Unsere Helfer haben ein neues Zuhause!

Es hat sich in Insektenkreisen herumgesprochen, das wir hier in der Gärtnerei viele Arbeitsplätze für Nützlinge zu vergeben haben.

Da die Nachfrage groß ist, haben wir uns gefragt:

Wie bringen wir unsere fleißigen Helfer gut unter?

Wir kamen auf die Idee ins Hotelgewerbe zu investieren..

Michael und ich fanden einen gut geeigneten Bauplatz im Verkaufsbereich der Gärtnerei. Die Genehmigung war schnell erteilt und pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen war Baubeginn. Der Rohbau war schnell fertig und Micha und ich begannen schnell mit der Inneneinrichtung.

Kaum fertiggestellt kamen die ersten Gäste angeflogen und reservierten ihre Zimmer.

Sie können sich das neue Hotel im Verkaufsbereich unserer Gärtnerei anschauen.

Ihr Bernd-U. Eggers