Von blühendem Lauch, emsigen Bienen und Erste-Hilfe-Pflanzen

Schon von weitem leuchten zur Zeit die kugelrund blühenden Lauchpflanzen. Sie sind nicht nur eine sehr schöne Augenweide – auch Bienen, Hummeln, Schmetterlinge in allen Farben und Formen finden diese Blüten unwiderstehlich. Das Summseln & Brummseln der vielen emsigen Sammlerinnen kitzelt im Vorübergehen so richtig schön in den Ohren.


Beim Versuch, einige dieser Schönheiten vor die Linse zu bekommen, bin ich wohl einer dieser fleißigen Damen zu nahe gekommen. Sie fackelte nicht lange und hinterließ promt ihren Stachel in meinem Arm. Autsch! Das tat weh.

Glücklicherweise stand meine Kollegin Isa in der Nähe und konnte sofort den Stachel herausziehen. Dann fix zu einem Kollegen, der in seiner Freizeit imkert, um mir einen Erste-Hilfe-Tipp zu holen.

Er empfahl Baum-Aloe und trug sie freundlicherweise auch gleich großflächig auf. Mein Kollege Heiko legte mir noch die Hauswurz nahe, die würde bei ihm am besten helfen. Also auch noch davon ein paar aufgeschnittene Blätter auf den Arm gelegt. Nach einer Stunde ließ der Schmerz nach, die kühlende Wirkung ließ eine Schwellung gar nicht erst entstehen und einen Tag später erinnerte nur noch eine kleine rote Stelle an das Malheur.

Wie gut, dass es Erste-Hilfe-Pflanzen gibt. Und freundliche KollegInnen! Herzlichen Dank!
Inzwischen steht ein kleiner, sehr pflegeleichter „Erste-Hilfe-Kasten“ auf meiner Fensterbank. Der Inhalt: Aloe, Bulbine, Hauswurz und Balsamo Canudo.

Man kann ja nie wissen …

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