Der neue Katalog 2014 ist da!
Lange ersehnt und freudig begrüßt: Der neue Katalog 2014 ist da und kann ab sofort hier bestellt werden. Oder hier als Download.
Kräuter
Lange ersehnt und freudig begrüßt: Der neue Katalog 2014 ist da und kann ab sofort hier bestellt werden. Oder hier als Download.
Wer Zucker vermeiden möchte, muss auf Süße nicht verzichten. Anja hat’s ausprobiert und uns mit ihren Stevia-Keksen überzeugt. Für einen feineren Geschmack mischte sie ihre im Sommer gesammelten und getrockneten Blüten von Toronjil Morado unter den Teig. Das ergibt eine schön zitronige Note.
Zutaten Grundrezept:
220 g Butter
10 – 15 g getrocknete, sehr fein gemahlene Steviablätter (Stevia ‚Stepa‘)
1/4 TL Zimt
2 Eier
300 g Dinkelmehl
1 TL Backpulver
60 g geriebene Mandeln
1 Vanilleschote
1 EL getrocknete Toronjil-Blüten
Zubereitung:
Butter mit Stevia, Zimt und Eiern vermengen. Restliche Zutaten sieben, vermischen und zur Butter mengen. Teig 2 Std. kalt stellen, dann Kekse formen und je nach Dicke des Teiges 15-20 Min. bei 160° (Umluft) backen.
Wir wünschen gutes Gelingen!
Statt Adventskalendertürchen öffnen sich in den Gewächshäusern der Gärtnerei Tag für Tag neue Blüten. Ein schöner Kontrast zum derzeitigen trüb-tristen Dezemberwetter!
Hier die Auflösung des Bilderrätsels:
Zulu-Plectranthus
Wir wünschen eine bunte Vorweihnachtszeit!
So lautete die letzte Aktion der diesjährigen Schnupperstunden in der Gärtnerei. Ursula Schröder referierte über Chili als Würz- und Heilpflanze, gab viele praktische Tipps zur Verwendung in der Küche und hatte für die ganz direkte Chili-Erfahrung diverse Kostproben in unterschiedlichen Schärfestufen mitgebracht. Mini-Chili, Chili ‚Equador Purple‘, Tabasco, und Martinique-Chili hatte sie in Brot & Marmelade, Hackbällchen & Pizza, Öl und eingelegtem Schafskäse verarbeitet.
Während es bei den drei erstgenannten Sorten auch ganze Schoten zum Würzen sein dürfen, sollte der Martinique-Chili nur seeeehr sparsam verwendet werden. In der Chili-Küche gilt grundsätzlich: Nachwürzen geht immer! Sollte es trotz sparsamer Dosierung doch zu scharf geworden sein, hilft nur noch verdünnen … in Suppen z.B. geht das gut mit Kokosmilch!
Nach der theoretischen Einführung durfte nach Herzenslust gekostet, probiert, verglichen und nachgefragt werden. Und wieder einmal zeigte sich: was dem einen schon deutlich zu scharf war, empfand die Nächste als angenehme Schärfe.
Infos und Rezepte liegen noch bis Ende September in der Gärtnerei aus und dürfen gerne mitgenommen werden. Und weil sie so gut angekommen ist, gibt’s hier das Rezept für die leckere Marmelade:
Erdbeer-Chili- Marmelade
500 g Erdbeeren und 500 g rote Paprika grob klein schneiden. Mit Gelierzucker 2 zu1 vemischen und 10 – 20 Stunden stehen lassen. 3 – 4 entkernte Chilischoten ‚Ecuador Purple‘ dazu geben und alles pürieren. Zu Marmelade kochen und abfüllen.
Guten Appetit!
Eine bunte Mischung von kulinarischen Köstlichkeiten und handfester Information erwartete die Besucher der Schnupperstunden zum Thema „Essbare Blüten – ein bunter Genuss!“ von und mit Ulla Schröder am vergangenen Samstag.

Mit Kräuterbutter gefüllte Blüten – ein echter Hingucker für jedes Buffet!
„Die Blütenküche ist die Vereinigung von Augenschmaus und Gaumenfreude. Der Satz ‚Das Auge isst mit!‘ beschreibt treffend einen wichtigen Aspekt der Blütenküche. Generell würzen Blüten zurückhaltender als Blätter von Pflanzen, machen Speisen bekömmlicher und dekorativer, geben den Speisen Farbe – die Ringelblume z.B. galt früher als Safran des armen Mannes.
Bis ins 19. Jahrhundert kannten auch unsere Rezeptbücher noch Königskerzensuppe, Schlüsselblumenwein oder Veilchensirup. Kräuterkundige wussten schon damals von den positiven Eigenschaften der Blütenküche. Jetzt, im 21. Jahrhundert, erinnert man sich an die Blütenkochkunst und ihren gesundheitlichen Wert: Blüten enthalten Vitamine, Mineralstoffe und ätherische Öle, manche Blüten wirken antibakteriell, viele Blüten haben bioaktive Substanzen, sie regen den Stoffwechsel an.“
Zur Begrüßung gab’s passend zur Veranstaltung ein Blütengetränk und während Ulla kleine Häppchen zauberte, Rezepte preisgab und Anekdoten erzählte, verschwanden Lavendelkekse & Co. im Nu! Es war aber auch wieder sooooo lecker!
Und da sie so reißenden Absatz fanden, verraten wir hier auch das Rezept:

Lavendelkekse
150 g Butter
125 g Zucker
1 Ei
170 g Mehl
2-3 EL getrocknete Lavendelblüten (es eignen sich alle Angustifolia-Sorten)
Butter, Zucker und das Ei schaumig schlagen. Mehl und Lavendelblüten unterrühren, kleine Häufchen auf das Backblech setzen und flachdrücken. Bei 180°C 15-20 Min. backen und sofort vom Backblech nehmen.
Sie mögen’s lieber pikant? Dann versuchen Sie’s doch mal mit dem Blütenbutter-Rezept:

Ca. 2-4 EL gehackte Blütenblätter mit 125 g weicher Butter und Gewürzen verrühren und möglichst 1 Tag ziehen lassen. Die Butter hält sich im Kühlschrank ca. 2-4 Wochen, eingefroren 3 Monate. Rezeptbeispiele:
Ringelblumen-Butter
Blütenblätter der Ringelblume, Butter, Curry, Salz und Pfeffer.
Thymian-Butter
Blüten von Thymian (z.B. Piemontesischer Limonenthymian), Butter, Salz, Pfeffer und ein Spritzer Zitrone.
Knoblauch-Butter
Blüten und Blätter vom Zimmerknoblauch, Butter, Salz, Peffer und ein Spritzer Zitrone.
Wir wünschen guten Appetit!