Autorenname: Gärtnerei

Biblische Pflanzen entdecken

Konfirmanden aus Elsdorf und Gyhum zu Besuch bei Rühlemann´s

Im Mai durften wir die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Elsdorf und Gyhum bei uns begrüßen. Gemeinsam haben wir uns mit dem spannenden Thema „Biblische Pflanzen“ beschäftigt.

Dabei lernten die Jugendlichen verschiedene Pflanzen kennen, die bereits in der Bibel erwähnt werden – darunter der Feigenbaum, Olivenbaum, die Weinrebe, der Granatapfel und Myrrhe. Einige dieser Pflanzen konnten sie sogar aus nächster Nähe betrachten und anfassen.

Als besonderes Highlight, durfte jedes Kind eine eigene Pflanze eintopfen – ein kleines Stück biblische Geschichte zum Mitnehmen! Die selbst gepflanzten Gewächse begleiten sie nun durch den Sommer und erinnern hoffentlich an diesen schönen gemeinsamen Tag.

„Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, aber Gott hat das Gedeihen gegeben.“ (1. Korinther 3,6)

Kräuterkorn

Wenn Eva aus dem Kräuternähkästchen plaudert, ist es immer lehrreich und spannend. Diesmal hat sie uns ein Rezept für einen wohltuenden Kräuterschnaps mitgebracht.

Der Alkohol in diesem Rezept sorgt dafür, dass die erwünschten Inhaltsstoffe aus den wertvollen Kräutern gezogen werden. Die Zitrone versorgt uns zudem mit dem wichtigen Vitamin C, welches unser Immunsystem unterstützt.

Alles zusammen ist dieser Kräuterschnaps ein kleiner Immunbooster, der unterstützend bei leichten Infektionen der Atemwege wirken kann. Für Kinder und Schwangere ist er jedoch nicht geeignet.

Für das Rezept benötigen wir folgende Zutaten:

1 Zitrone
5 Wacholderbeeren
1 Zweig Minze
3 Blätter Salbei
2 Rosmarinzweige
6 – 7 Basilikumblätter
1 Zimtstange
2 Lorbeerblätter
3 EL brauner Zucker (oder Kandis)
700 ml Doppelkorn

Mit einer kleinen, feinen Reibe wird als Erstes die Zitrone gerieben und anschließend ausgepresst.
Die Wacholderbeeren werden im Mörser zerdrückt. Die Kräuter müssen nach dem Waschen gründlich trocken geschüttelt und etwas angeschnitten werden.

Alle Zutaten kommen in ein gut verschließbares Glas oder Flasche und werden an einem kühlen, dunklen Ort zehn Tage ziehen gelassen. Dabei sollte der Ansatz hin und wieder ordentlich geschüttelt werden.

Nach dieser Zeit wird der Ansatz gefiltert und in eine oder mehrere saubere Flaschen umgefüllt.

Minze: hilft bei Erkältungen, Grippe und Infektionen der Nasennebenhöhlen. Sie wirkt auch im Mund- und Rachenraum und kann deshalb hilfreich bei Husten und Halsschmerzen sein.

Rosmarin: Durch seine leicht virale Wirkung ist der Rosmarin hilfreich zur Stärkung des Immunsystems um einen Virenbefall vorzubeugen.

Basilikum: Traditionell wird Basilikum bei Problemen mit der Verdauung eingesetzt. Auch bei Unruhe und Stress hat sich das Kraut schon als sehr hilfreich erwiesen.

Zimt: Der Duft von Zimt soll helfen das Allgemeinbefinden zu verbessern. Zudem hat er eine positive Wirkung auf die Stimmung und den Kreislauf.

Lorbeer: Soll bei Atemwegsbeschwerden das Abhusten des Schleims fördern. Für besonders hartnäckige Fälle gibt es in der Apotheke extra Lorbeeröl, welches direkt auf die Brust gerieben wird.

Idee und Rezept: Eva Brendel

Fotos: André Wieding

Paan Eiscreme – eine indische Spezialität mit Betel-Pfeffer

Dieses orientalische Dessert gibt es in vielen verschiedenen Varianten, daher habe ich mich für meine ganz eigene Kreation entschieden.

Zutaten:
ca. 10 kleingeschnittene Betel-Pfeffer Blätter
3 EL Fenchelsaat
2 EL Kokosraspeln
5 klein geschnittene Datteln
einige kandierte Rosenblätter
½ TL Kardamom
10 Mandeln

Alles in einem Mixer zerkleinern, bis eine grobe Paste entsteht.

300 ml Sahne
5 TL Zucker
2 TL Milchpulver
2 – 3 Tropfen grüne Lebensmittelfarbe dazugeben und zwei bis drei Minuten auf höchster Stufe mixen. In Eisformen oder Schalen abfüllen und über Nacht in den Gefrierschrank stellen. Ein toller exotischer Genuss, von dem alle Kollegen begeistert waren.


Diese Spezialität lässt sich auch prima als Shake zubereiten. Hierfür werden die Zutaten leicht verändert.
ca. 10 kleingeschnittene Betel-Pfeffer Blätter
1 EL Fenchelsaat
2 EL Kokosraspeln
5 klein geschnittene Datteln
1 TL Kardamom
wieder zu einer groben Paste mixen und dann mit
ca. 250 ml Milch
125 ml Sahne
2 EL Zucker
3 – 4 Eiswürfel
2 – 3 Tropfen Lebensmittelfarbe
dazugeben und zwei bis drei Minuten mixen.
Einfach mal etwas anders genießen!

Idee und Rezept: Michaela 

Fotos: André

Hauswurz-Salbe

Die Hauswurzsalbe ist unter anderem hilfreich bei Sonnenbrand, Insektenstichen und Verbrennungen.
Man nennt den Hauswurz auch „die heimische Aloe Vera“.
Die dicke Gelschicht im Blattinneren, von der Pflanze als Wasserspeicher für Trockenzeiten gedacht, weist herausragende Hautpflege- und Heileigenschaften auf, die der, der Aloe Vera ähneln. Dafür verantwortlich sind große Mengen an Gerb -, Bitter- und Schleimstoffen, Apfel- und Ameisensäure, fettes Öl, sowie Harze.
Die Inhaltsstoffe wirken unter anderem wundheilend und entzündungshemmend.
Gleichzeitig ist sie auch zur allgemeinen Hautpflege geeignet.
Ich fand ein einfaches Rezept zur Herstellung dieser Salbe, zum Auftragen auf die Haut.

Das Rezept

16-20 klein geschnittene Hauswurzblätter werden mit je 80 ml Jojobaöl und 80 ml Olivenöl,
20 Minuten im Wasserbad leicht geköchelt. Durch diesen Vorgang gehen die wertvollen Inhaltsstoffe vom Hauswurz in die Öle über . Dann siebt man die ausgelaugten Pflanzenteile ab und erhitzt das Auszugsöl erneut. Dazu kommen nun noch 12 g Kakaobutter und 8 g Bienenwachs, was unter Rühren im Öl aufgelöst wird.
Ich gab noch ein paar Tropfen ätherisches Lavendelöl hinzu, welches eine beruhigende Wirkung auf die Haut hat. Alle anderen Zutaten haben auch einen positiven Einfluß auf die Haut.
Ich füllte die Salbe gleich in kleine Tiegel ab und beschriftete sie.
Die Salbe ist circa 1 Jahr haltbar.

Der Hauswurz…..,
(lat. sempervivum, was so viel bedeutet wie immerlebend)

ist sehr genügsam und hält es an den unterschiedlichsten Standorten gut aus.
In der freien Natur wächst er vor allem in den europäischen Gebirgen, häufig auch in Felsspalten.
Der Hauswurz eignet sich gut als Bepflanzung für Steingärten, als Dachbegrünung und auf Trockenmauern. Hübsch und dekorativ sieht er auch in Schalen oder anderen Gefäßen aus.
Er benötigt wenig Wasser und so gut wie keine Pflege. Sogar den Winter besteht die robuste Pflanze ohne Winterschutz. So zieren die Blätter den Garten auch in der kalten Jahreszeit. Ein sonniger Standort ist gut geeignet im heimischen Garten. Staunässe allerdings mag er gar nicht.

Zwischen Mai und August wachsen lange Blütenstände aus der Blattrosette.
Nach der Blüte stirbt die Blattrosette ab. Aber für Nachschub ist gesorgt, denn es bilden sich immer wieder neue Tochterrosetten, sodaß sich der Hauswurz immer weiter ausbreitet und somit immer weiter lebt.

Idee und Rezept: Eva Brendel

Fotos: André Wieding

Gin Basil Smash

Perfekt und erfrischend für einen schönen Sommerabend, haben wir heute diesen leckeren Cocktail Klassiker für euch.
Kleiner Tipp: Mit rotem Basilikum bekommt ihr einen dunklen Cocktail, experimentieren lohnt sich also…
Und natürlich auch sehr lecker mit alkoholfreiem Gin 😉
Genießt die Sonne!

Rezept:
eine Handvoll Basilikum
60 ml Gin
30 ml Zitronensaft
20 ml Zuckersirup
Eiswürfel

Basilikum mit einem Stößel kräftig andrücken.
Zitronensaft, Zuckersirup und Gin dazugeben und im Mixer
kräftig shaken.
Durch ein Sieb geben, mit Eiswürfeln auffüllen und mit Basilikum dekorieren.