Autorenname: Gärtnerei

Pfirsich-Himbeer-Biskuit mit süßem Pesto

Ein interessanter Kuchen für die sommerlichen Tage, mit Gänsehaut-Effekt!
Zutaten für 8 Stücke

200 ml Läuterzucker
Herstellung: 200 ml Wasser und 200 g Zucker mind. 1 Minute köcheln lassen. Je länger er kocht, desto dickflüssiger wird er. Anschließend abkühlen lassen.

1 Bund Basilikum, 1 Bund Zitronenmelisse und 2 EL Pistazien (geschält, ungesalzen)

Ich habe ein wenig mehr Zitronenmelisse und Basilikum genommen, damit es nicht so süß ist und an Konsistenz gewinnt.
1 fertiger Biskuitboden
1 Dose Pfirsiche (auch reife Pfirsiche möglich)
250 g Himbeeren

Für das Pesto die Kräuter und Pistazien klein hacken und mit dem abgekühltem Läuterzucker (nach und nach dazu geben, ggf. etwas weniger verwenden), pürieren oder im Mixer zu einer glatten Masse verarbeiten.

Den Tortenboden mit einem Teil des süßen Pestos bestreichen und mit den Pfirsichen und Himbeeren belegen. Das restliche Pesto über die Früchte geben und ggf. mit Sahne servieren.

Ein paar Blaubeeren dazu, schmecken auch sehr gut.

Besonders würzig wird das Pesto mit etwas Fenchelgrün.

Sriracha al à Karina

Schon bei der Aussprache hapert es bei uns allen, aber kennen tun es die Meisten. Die Idee diese scharfe Chili-Würz-Sauce selbst zu machen war schon lange da, doch gut Ding will Weile haben.    Karina´s zu Hause wurde somit in eine Chili-Tasting-Testzone verwandelt, in der sie, Freunde und Familie sich durch die verschiedenen Rühlemann´s Chilis probierten.
Oft gab es rote Gesichter, laufende Nasen und auch weitere typische Chili-war-zu-scharf Nebenwirkungen. Schließlich haben es, der Peruvian Purple (tatsächlich war hier die Farbe ausschlaggebend, denn lila ist cool), der Chili Anaheim – er brachte eine scharf-süße Note mit ins Spiel und der Cayenne – weil er das beste Aroma besitzt, in die finale Auswahl geschafft.

Die Zubereitung ist relativ simpel:
300g Chilis werden komplett klein geschnitten (inklusive Innenleben), ebenso wie 1-2 Knoblauchzehen. Mit einer Wassersalzmischung bestehend aus 500ml Wasser + 15g Salz, wandert alles in ein Bügelglas und wird gut geschüttelt.
Karina hat ihren Sriracha-Ansatz mit nach Hause genommen und brav zwei Wochen gewartet.              Es ist wichtig zwischendurch den Deckel kurz zu öffnen, damit das gebildete Gas entweichen kann. Achtung! Riecht sehr streng – das kommt vom Fermentieren.
Nach den zwei Wochen wird die Flüssigkeit/Salzlake von Chili und Knoblauch abgegossen und aufgefangen. Nun nimmt man drei Esslöffel Salzlake, Chili und den Knoblauch und püriert alles gut. Das Ganze noch einmal durch ein Sieb geben und fertig ist eine leckere, relativ milde Sriracha.
In Thailand wird die Salzlake übrigens oft zum Würzen verschiedener Speisen mit auf den Tisch gestellt, ein Versuch ist es sicher wert.
Wer es noch milder mag, kann einen Teil der Chilis durch Paprika ersetzen oder Zucker dazu fügen (in dem Fall auch etwas Essig, sonst startet die Fermentation neu). Viele Variationen sind möglich, probiert es doch einfach mal aus.
Guten Appetit!

Idee und Rezept: Karina

Fotos: André

Zwetschgen mit Ziegenfrischkäse-Krokant & Thymian Topping

Wenn saftig-süße Zwetschgen auf cremigen Ziegenfrischkäse, geröstete Mandelblättchen und Krokant treffen, dann ist langsam aber sicher Herbstzeit und somit auch Wohlfühlzeit angesagt. 🙂
Knusprig, cremig, fruchtig – dieses Dessert, bringt alles mit was man sich an kühleren Tagen wünscht. Lauwarm serviert, ein echter Knaller.
Probiert es unbedingt aus, es ist einfach gemacht und garantiert raffiniert im Geschmack.

Einfach 200g Ziegenfrischkäse, 2 EL Honig, 2 EL geschmolzene Butter, geröstete Mandelblättchen nach Geschmack und eine Handvoll gezupfte Thymianblättchen (THY09 & THY10) vermengen und mit Pfeffer abschmecken.
Je nach Auflaufform Größe, so viele Zwetschgen in Stücke schneiden oder halbieren wie man mag, mit etwas Zucker vermengen und eine Auflaufform oder in mehrere ofenfeste Dessertschälchen füllen.
Jetzt einfach die Ziegenfrischkäsemasse auf den Zwetschgen verteilen, mit etwas braunem Zucker und Krokant betstreuen und bei 180 Grad 10-15 Minuten backen.
Michaela wünscht Euch viel Spass und Guten Appetit 🙂

Idee und Rezept: Michaela 

Fotos: André

Biblische Pflanzen entdecken

Konfirmanden aus Elsdorf und Gyhum zu Besuch bei Rühlemann´s

Im Mai durften wir die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Elsdorf und Gyhum bei uns begrüßen. Gemeinsam haben wir uns mit dem spannenden Thema „Biblische Pflanzen“ beschäftigt.

Dabei lernten die Jugendlichen verschiedene Pflanzen kennen, die bereits in der Bibel erwähnt werden – darunter der Feigenbaum, Olivenbaum, die Weinrebe, der Granatapfel und Myrrhe. Einige dieser Pflanzen konnten sie sogar aus nächster Nähe betrachten und anfassen.

Als besonderes Highlight, durfte jedes Kind eine eigene Pflanze eintopfen – ein kleines Stück biblische Geschichte zum Mitnehmen! Die selbst gepflanzten Gewächse begleiten sie nun durch den Sommer und erinnern hoffentlich an diesen schönen gemeinsamen Tag.

„Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, aber Gott hat das Gedeihen gegeben.“ (1. Korinther 3,6)

Kräuterkorn

Wenn Eva aus dem Kräuternähkästchen plaudert, ist es immer lehrreich und spannend. Diesmal hat sie uns ein Rezept für einen wohltuenden Kräuterschnaps mitgebracht.

Der Alkohol in diesem Rezept sorgt dafür, dass die erwünschten Inhaltsstoffe aus den wertvollen Kräutern gezogen werden. Die Zitrone versorgt uns zudem mit dem wichtigen Vitamin C, welches unser Immunsystem unterstützt.

Alles zusammen ist dieser Kräuterschnaps ein kleiner Immunbooster, der unterstützend bei leichten Infektionen der Atemwege wirken kann. Für Kinder und Schwangere ist er jedoch nicht geeignet.

Für das Rezept benötigen wir folgende Zutaten:

1 Zitrone
5 Wacholderbeeren
1 Zweig Minze
3 Blätter Salbei
2 Rosmarinzweige
6 – 7 Basilikumblätter
1 Zimtstange
2 Lorbeerblätter
3 EL brauner Zucker (oder Kandis)
700 ml Doppelkorn

Mit einer kleinen, feinen Reibe wird als Erstes die Zitrone gerieben und anschließend ausgepresst.
Die Wacholderbeeren werden im Mörser zerdrückt. Die Kräuter müssen nach dem Waschen gründlich trocken geschüttelt und etwas angeschnitten werden.

Alle Zutaten kommen in ein gut verschließbares Glas oder Flasche und werden an einem kühlen, dunklen Ort zehn Tage ziehen gelassen. Dabei sollte der Ansatz hin und wieder ordentlich geschüttelt werden.

Nach dieser Zeit wird der Ansatz gefiltert und in eine oder mehrere saubere Flaschen umgefüllt.

Minze: hilft bei Erkältungen, Grippe und Infektionen der Nasennebenhöhlen. Sie wirkt auch im Mund- und Rachenraum und kann deshalb hilfreich bei Husten und Halsschmerzen sein.

Rosmarin: Durch seine leicht virale Wirkung ist der Rosmarin hilfreich zur Stärkung des Immunsystems um einen Virenbefall vorzubeugen.

Basilikum: Traditionell wird Basilikum bei Problemen mit der Verdauung eingesetzt. Auch bei Unruhe und Stress hat sich das Kraut schon als sehr hilfreich erwiesen.

Zimt: Der Duft von Zimt soll helfen das Allgemeinbefinden zu verbessern. Zudem hat er eine positive Wirkung auf die Stimmung und den Kreislauf.

Lorbeer: Soll bei Atemwegsbeschwerden das Abhusten des Schleims fördern. Für besonders hartnäckige Fälle gibt es in der Apotheke extra Lorbeeröl, welches direkt auf die Brust gerieben wird.

Idee und Rezept: Eva Brendel

Fotos: André Wieding