April 2018

„Kräuter bei die Fische!“

Heute hat Michaela ganz was Feines in die Pfanne gehauen: frische Stinte!

„Stinte sind eine saisonale Köstlichkeit unserer norddeutschen Region. Der Stint wird aufgrund seines intensiven Gurkengeruchs auch als Gurkenfisch bezeichnet. Es handelt sich um kleine sardinenartige Fische, die zwischen Februar und April von der Nordsee zum Laichen in die Elbe ziehen. Die einfache Zubereitung macht ihn für mich zu einem meiner Lieblingsfische!“

Schon vor Wochen hat sie extra für die Stinte ein Kräutersalz hergestellt, das nun endlich an dieselben durfte!

Und so einfach geht‘s:
Ausgenommene Stinte mit dem Kräutersalz großzügig würzen, dann – wichtig! – in Roggenmehl wenden und in heißem Öl wenige Minuten von beiden Seiten knusprig braten. Bei kleinen Fischen kann man Flossen und Gräten mitessen. Bei Größeren entfernt man lediglich die Rückengräte. Dieses Fischgericht wird in der Region häufig als
„Stinte satt“ angeboten und wird ohne Besteck mit den Fingern genossen.




Passend dazu: Selbstgemachtes Kräutersalz aus frischen Kräutern

Dosierung und Wahl der Kräuter sind rein intuitiv entstanden. Da nehme jeder einfach das, was er gut findet. Wir dachten, je vielfältiger desto besser, und haben folgendes Grün verwendet: Pinien-Rosmarin, Sizilianischer Gewürzfenchel, Italienischer Oreganothymian, Piemontesischer Limonenthymian, Salbei, weiß blühend, Currystrauch ‚Dartington‘, Majoran, winterfest, Rakkyo,
Kriechende Sellerie, Zimmerknoblauch, grün, Meerfenchel.

Alle Kräuter, möglichst ohne Stängel, mit 200g Salz in den Kräuterhacker geben und solange zerkleinern bis eine pastenähnliche Konsistenz entsteht. Dann zur Masse weitere 300g Salz geben und alles gut vermengen. Die ganze Menge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Bei 50°C ca. eine Stunde im Ofen lassen, ausschalten und über Nacht weiter trockenen lassen.


Wir haben herkömmliches Salz verwendet, das sich dann gut für Streuer eignet,
aber natürlich kann man auch grobes Salz verwenden. Allein der Geruch, nachdem man
den Ofen öffnet, ist dieses Rezept wert. Unbedingt probieren!!!

PS.: Das Salz lässt sich selbstverständlich auch für alle anderen Fischsorten verwenden.

„Immer was Neues!“

… bemerkte eine unserer ersten Kundinnen am Eröffnungstag am Ostersamstag, als sie gemütlich von einer Pflanze zur nächsten schlenderte.

Silke & Silke, Tobi, Rilana und Janne freuten sich über viele vertraute Gesichter, denn zahlreiche StammkundInnen hatten sich auf den Weg gemacht, um die ersten frischen Kräuter zu ergattern. Pünktlich um 10.00 Uhr standen die ersten vor der Gewächshaustür um sich durch die Vielfalt zu schnuppern, neue Pflanzen für‘s Kräuterbeet zu kaufen, verschiedene frisch zubereitete Kräutertees zu testen, ein erstes Selfie mit Kräutern zu versenden und so ganz nebenbei die leckeren Osternester zu plündern.


Frische Pflänzchen warten auf fleißige GärtnerInnen

Neukundinnen …

… und Stammkundinnen!

Wir haben Lust, neue Rezepte auszuprobieren!

Viele Kräuter haben einen ganz eigenen Duft

Wir freuen uns über leckere Teepflanzen!

Neue Pflanzen für’s Kräuterbeet müssen her!

Na, was meinst du?

Die Vielfalt kann auch überfordern …schnell noch ein Schokoei naschen

Da der Zustrom der Neu- und Stammkunden über den ganzen Tag gleichbleibend verlief, blieb genügend Zeit für ausführliche Beratungen, die gerade zu Beginn der Gartensaison gerne in Anspruch genommen werden.


Tobi mit Kundinnen

Silke im Beratungsgespräch

Welche nehmen wir nun mit?

Ich freu mich jetzt schon auf die Ernte!

Und wir freuen uns mit Ihnen auf die kommenden wärmeren Tage, die uns wieder raus in die Natur locken und die Zeit im Garten versüßen!

Fotos: André Wieding