Selbstgemachte Badepralinen zum Verwöhnen

Die Pralinen sind schnell gemacht und sehen wirklich toll aus. Ob als kleines Mitbringsel, ein gut duftendes Dankeschön oder einfach um sich selber zu verwöhnen.

Für ca. 15 Badepralinen benötigt man folgende Zutaten:

65 g Natronpulver

40 g Zitronensäurepulver

30 g gemahlene Haferflocken

15 g Sheabutter

35 g Kakaobutter

15 g Mandel- oder Arganöl

5 g getrocknete Blüten oder Kräuter

ca. 10 bis 12 Tropfen ätherische Öle für den Duft

Die Kakaobutter und die Sheabutter vorsichtig schmelzen lassen und den Topf gleich wieder vom Herd ziehen. Das Natron, die Zitronensäure, die Blüten bzw. Kräuter und die gemahlenen Haferflocken in einer zweiten Schüssel gut miteinander vermengen.

Nun kann das Pflanzenöl, die geschmolzene Kakaobutter und Sheabutter sowie die trockenen Zutaten vermischt werden. Gut rühren und zum Schluss die ätherischen Tropfen dazugeben.

Die Masse wird nun in Silikonförmchen gegeben und sollte für mindestens zwei Stunden zum Auskühlen in den Kühlschrank.

Da die Pralinen die Haut sehr gut rückfetten, kann auf das Eincremen nach dem Bad verzichtet werden. Inzwischen habe ich die Pralinen auch schon zum Duschen gemacht und als leichtes Peeling getrockneten Rosmarin und etwas Kaffeepulver mit hinzugefügt. Gerade morgens ein schönes wach werden.

Viel Spaß beim Experimentieren!

Fotos: André Wieding

Ein Quittentraum

Ein Quittentraum

An einem kalten Wintertage

gingen wir im dichten Wald spazieren.

Kräuterpuderzucker rieselte sanft

auf Rosmarintannenspitzen.

Plötzlich bemerkten wir vage,

ein Lachen, ein Kichern, ein Blitzen.

Vorsichtig lugten wir durch die Zweige und sahen dort

wie die Quittenschnitten auf ihren Schlitten ritten.

Unter Aufsicht von Herrn Rühlequitt,

der selbst auf seinem Schlitten ritt.

Wir waren erstaunt und riefen ihm zu:

„Herr Rühlequitt! Welch ein Spaß! Verraten Sie uns, wie bekommen wir das?“

Herr Rühlequitt fuhr auf uns zu,

empfahl uns hierfür:

„Macht Quittenbrot! Das ist die Kür!“

Ratlos sahen wir uns an,

wurden wir geneppt?

Herr Rühlequitt verblasste, wir hörten ihn kaum.

Langsam erwachten wir aus unserem Traum.

In den Händen DAS REZEPT…

REZEPT FÜR QUITTENBROT

MIT KRÄUTERPUDERZUCKER

4-5 Quitten

500ml Wasser

2EL Zitronensaft

1kg Gelierzucker (1:1)

Zucker zum Wälzen

getrocknete Kräuter zum Beispiel Kardamom, Lakritztagetes, Rosmarin, Chili

Die Quitten waschen & den Fruchtpelz abreiben. Entkernen und in Stücke schneiden. Gut bedeckt mit Wasser ca. 45 Minuten kochen lassen.

Wasser abgießen und die weichgekochten Quitten zu Mus pürieren

Das Mus zusammen mit Zitronensaft und Gelierzucker erneut aufkochen lassen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen

Das Quittenbrot muss gut durch trocknen – hier heißt das Zauberwort GEDULD

Erst bei ca. 60 Grad im Backofen für mehrere Stunden, anschließend noch für 3-4 Tage an einem warmen Ort trocknen lassen.

In einer Kräutermühle Zucker mit den Kräutern fein mahlen und in kleine Schüsseln verteilen

Die Figuren mit Förmchen aus dem Teig ausstechen und in den verschiedenen Kräuterpuderzuckern wälzen. Ein Quittentraum!

 

Den Kräuterpuderzucker kann man übrigens einfach beim nächsten Plätzchen backen mit verwenden. Manches Kipferl bekommt dadurch einen besonderen Pfiff.

Wir wünschen jedenfalls allen unseren Freunden, Fans, Kunden und überhaupt allen Menschen ruhige und schöne Festtage. Kommen Sie und Ihre Liebsten gut in das neue Jahr!

Idee/Umsetzung: Dreamteam Maren & Maren

Text: Martina

Fotos: André Wieding

Gute Wünsche: von alle Rühlemännern!

Schneeball Cocktail

Oft nerven mich sogenannte „Trends“ bei sozialen Medien, vor allen Dingen, wenn sich der Sinn und Zweck mancher Dinge meinem Verstand total entzieht.

Der SnowGlobeCocktail allerdings ist eine Ausnahme und wird dieses Jahr definitiv auf meine Weihnachtstafel kommen.

Ob mit Sprudelwasser, Sekt oder Gin Tonic – das Getränk ist ein Hingucker.

Zum Nachmachen einfach einen Rosmarin Zweig gerade abschneiden und in ein schönes Glas stellen. Zu einem Drittel mit Wasser füllen und einfrieren.

Wird das Glas dann mit einem kohlesäurehaltigem Getränk befüllt, wirkt es so, als wäre ein winzig kleiner Tannenbaum mit Glaskugeln geschmückt.

Ich mag einfache und manchmal kitschige Dinge.

Viel Spaß beim Nachmachen  –  Martina

Fotos: André Wieding

Guayusa Tee – milder als Mate Tee

Der Ilex Guayusa stammt aus dem Amazonasregenwald und kann bis zu 30 Meter hoch werden. Der Tee hat genau so viel Koffein wie Kaffee, ist vom Geschmack jedoch milder als der hier bekannte Mate Tee. Somit auch eine gut Alternative zu Energy-Drinks oder Kaffee. Dem Tee werden stressreduzierende Eigenschaften zugeschrieben. Bei körperlicher und geistiger Müdigkeit wirkt er anregend.

Der Guayusa Tee wird gerne in gemütlicher Runde getrunken. Hierfür nimmt man einen Mate Becher (normaler Becher mit Teesieb funktioniert natürlich auch) der mit dreiviertel Guayusa Blättern gefüllt wird. Das Wasser sollte nicht heißer als 80 Grad sein. Für einen tollen extra Geschmack gibt man Zitronenschale, Honig oder Stevia hinzu.

Fotos: André Wieding

Hundeleckerlis mit Cystus®

Winterzeit, Zeit zum Backen jedoch keine Lust auf Plätzchen?

Dann backen wir halt für die Vierbeiner – macht auch Spaß. Denn jedes Jahr im Frühjahr geht es für uns Hundebesitzer*Innen wieder um das Thema Zecken. Besonders spannend war das Gespräch mit einer Kundin, die ihren Hunden aus diesem Grund Cystustee zu trinken gibt. Sie schwört ganz begeistert auf die Zecken abweisende Wirkung von Cystus.

Nach einiger Recherche mit durchweg positiver Resonanz habe ich mich entschieden, es einfach mal zu probieren. Statt Tee wollte ich Leckerlis selber machen. Dazu habe ich einfach den getrockneten Cystus zu Pulver vermahlen und mit zu den Zutaten gegeben.

Meine Hunde haben natürlich sehr von den verschiedenen Versuchen profitiert, da fiel schon das ein oder andere Extraknöchelchen zwischendurch an. Schließlich sollte es den Fellnasen schmecken.

Das Rezept reicht für ca. 3 Backmatten

200 g Heidelbeeren

1 reife Banane

2 EL Kokosöl

50 g Kartoffelmehl

75 g Kokosmehl

2 EL Cystuspulver

Eventuell etwas Wasser, falls das die Masse zu fest zum Streichen ist

Andere Mehlsorten (Reismehl, Leinsamenmehl, Hanfmehl) funktionieren auch. Aufgrund einer Futterallergie habe ich mich für die zwei genannten Mehle entschieden. Die Zutaten mit einem Pürierstab gut vermengen und die Teigmasse auf die Backmatte streichen. Im Ofen bei ca. 180 Grad für etwa 20 Minuten backen. Ofen aus und bei leicht geöffneter Backofentür noch etwa 5 Minuten weiter backen lassen.

Die Leckerchen sollten noch mindestens 12 Stunden trocknen, bevor sie in einem luftdichten Gefäß für mehrere Wochen aufbewahrt werden können.

Da es inzwischen schon ein paar Jahre her ist seit ich die Leckerlis gebacken habe kann ich schon ein kleines Fazit ziehen: Als alleiniger Zeckenschutz sind die Leckerchen natürlich nicht geeignet und gedacht. Doch ich habe den Eindruck das wir weniger Zecken hatten und das Fell mehr glänzt. Ganz allgemein profitieren die Minis von den guten Eigenschaften des Cystus, davon bin ich fest überzeugt.