Februar 2019

„Lass uns mal was Schönes machen!“

Michaela kann, wie wir alle inzwischen, das Frühjahr kaum noch erwarten. Hier in der Gärtnerei treiben die ersten jungen Pflanzen aus und verlocken mit ihren zarten Trieben zum Probieren.

So sind wir durch die Gewächshäuser gezogen und haben unsere Kiste mit allerlei Kräutern gefüllt. Mit hineingewandert sind das Basilikum „Green Pepper“, die marokkanische Minze und die Limonenminze, der Rosmarin „Veitshöchheim“, das Ragani, das Olivenkraut, der kanadische Lauch, der winterfeste Majoran und der Zimmerknoblauch.

Die Kräuter haben wir gewaschen und kleingeschnitten. Diese wurden für die vegetarische Variante mit Käse und Schmand, für die pflanzliche Variante mit einem Aufstrich auf Kokosbasis, Sojadrink und Tahin verrührt.

Nun wurde die Mischung auf einen fertigen Blätterteig aufgetragen, allerdings nur eine Hälfte, sodass man die andere Hälfte des Teiges später zum Einklappen nehmen konnte.

Nach dem herunter klappen wurde das nun vor uns liegende Rechteck in etwa ein bis zwei Zentimeter breite Streifen geschnitten und dann vorsichtig eingedreht. Davon gibt es keine Fotos, denn wir hatten jede Menge damit zu tun, alles richtig zu machen.

Michaelas Blätterteigstangen bekamen noch einen schönen Anstrich aus Ei und Milch, meine pflanzliche Variante mussten sich mit einem Finish aus Sojadrink begnügen.

Bei ca. 160 Grad Umluft kamen unsere Stangen für 12 bis 15 Minuten in den Backofen und nahmen eine wunderbar goldbraune Färbung an.

Jetzt kam die schönste Aufgabe … Probieren! Im ganzen Betrieb herrschte Einigkeit, dass die Stangen außerordentlich gut gelungen waren und die Kräuter mit der richtigen Intensität zur Geltung kommen. Wichtig ist mit den Kräutern großzügig zu sein.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Michaela & Martina

 

 

 

Sonnenaufgang bei Rühlemann

Sich an den einfachen Dingen des Lebens zu erfreuen,
bedeutet sein Leben zu genießen.
Kaibara Ekiken

Wenn ein neuer Tag so schön beginnt, macht die Arbeit auf dem Freiland der Gärtnerei doch gleich doppelt so viel Spaß. Selbst wenn für den Rest des Tages typisch norddeutsches „Schietwetter“ angesagt ist.

Danke Tony für das Teilen der Bilder.