Der Grundstein ist gelegt

Am Vormittag des 19. September 2012 war es soweit – eine bis oben hin mit Wünschen gefüllte Zeitkapsel …

… wurde von Daniel im Beisein zahlreicher Fachleute und der versammelten Belegschaft am Fundament des späteren Bürogebäudes eingemauert.

In den zurückliegenden Sommerwochen haben nicht nur unsere Pflanzen kräftig zugelegt

– auch auf der Baustelle ist inzwischen wieder einiges passiert.
Auf Punktfundamente folgten Streifenfundamente …

… und Bodenfundamente, aus denen wie Spielfiguren die Anschlüsse der Entsorgungsleitungen schauen.

Das Baugelände bot immer wieder Überraschungen:
Gab es auf der einen Seite im Ablaufplan unvorhergesehene Verzögerungen, so entstand an anderer Stelle Ungeplantes – wie dieser ‚Palmenhain‘ – scheinbar über Nacht … 😉

Der September hatte rasante Veränderungen im Gepäck:
Die ersten Steine wurden gemauert …

… und am 12. September, kurz nach 8.00 Uhr morgens, stand der erste Träger der 6,50m hohen Gewächshauskonstruktion!

Ab diesem Zeitpunkt wuchs alles gleichzeitig in die Höhe …

… und nur eine Woche später, am Tag der Grundsteinlegung, sah das Ganze dann schon so aus:

Bis die ersten Pflanzen einziehen können, werden noch einige Schrauben den Weg zu ihrem neuen Bestimmungsort finden müssen …

… aber ab Ende Oktober soll der erste Gewächshausabschnitt fix und fertig sein.

Wir drücken die Daumen!

 

 

Der Grundriss nimmt Formen an

Wie anders ein und dieselbe Fläche aussehen kann, konnten wir in den letzten Wochen staunend beobachten:

Mal fegte der sommerliche Wind ungestüm über eine strandähnlich anmutende Weite, …

… mal wurden Berge von Sand aufgehäuft …

… nur um kurz darauf wieder festgewalzt zu werden.

Immer wieder wurde Terrain abgesteckt und vermessen, …

… denn das Ganze folgt einem genauen Plan.

Die neu entstandene feste Oberfläche wurde umgehend wieder aufgerissen, …

… sichtbare Abschnitte begannen sich herauszubilden, so dass die entstehenden Räume erahnt oder auch schon mal abgeschritten werden konnten.

Gräben wurden ausgehoben …

… und Löcher gebohrt …

… um sogleich wieder mit Beton für die Fundamente gefüllt zu werden, …

… so dass sich für den Laien immer wieder wunderbare labyrinthartige Muster abzeichneten!

Das ‚Highlight‘ der vergangenen Woche: Die Zisterne, ein ca. 7 Tonnen schweres Bauteil …

… wurde aus luftiger Höhe …

… unter fachkundigen Blicken im Boden versenkt …

… und passgenau verschlossen.

Wieder ein ‚Meilenstein‘ geschafft, die anwesenden Fachleute sind zufrieden …

… und besprechen schon mal den weiteren Ablauf.

Das Material liegt schon bereit …

… wir dürfen also gespannt sein!

Es bewegt sich viel …

… im Gärtnereigelände!

Nach dem Umzug des Götterbaums folgte der des Pausenhauses, welches in den letzten Wochen auch gerne als Planungsbüro genutzt wurde.

Während im Vordergrund der Gärtnereibetrieb weiterläuft wie bisher, beginnen im Hintergrund die Vorarbeiten für’s Fundament der neuen Gebäude und Gewächshäuser …

Wo vor zwei Wochen noch die Tunnel aus der Anfangszeit der Gärtnerei standen …

… gibt es nun für kurze Zeit einen weiten Blick über’s Gelände. Viel Raum für Neues! …

… zum Beispiel für einen kurzfristigen Freiluft-Pausenplatz mit Aussicht 🙂

Unser Götterbaum ist umgezogen.

Vor 10 Jahren hatten wir ihn gepflanzt, als Sinnbild von Verwurzelung und Wachstum, als Zeichen von Entwicklung und Beständigkeit: Den Götterbaum (Ailanthus altissima).

In einem eigenen, geheimen Ritual haben wir damals – jeder für sich – verschiedene Ritualgegenstände mit unseren Wünschen für die Zukunft unserer Gärtnerei besprochen, und in einer Schatulle direkt an den Wurzeln des Baumes vergraben.

Vermutlich sind auch Wünsche für eine schöne, größere, und modernere Gärtnerei dabei gewesen. Denn wir werden in diesem Jahr unser neues 4.000 qm großes Gewächshaus mit neuen Büro- und Sozialräumen, sowie einer ganz neuen, jetzt doppelt so großen Versandabteilung bauen. Und zwar genau da, wo dieser Baum bisher stand!

Also musste der Götterbaum Anfang März umziehen.

In den vergangenen neun Jahren hat er, fest an seinem Platz verwurzelt, so einiges erlebt, uns immer freizügig seinen kühlenden Schatten und umwerfenden Duft gespendet und vielen Geschichten lauschen können. Ja, wenn Bäume erzählen könnten! Aber wer weiß … vielleicht … wenn man nur gut genug hinhört …

Klar, dass wir alle mit gedrückten Daumen auf die ersten ‘Über’lebenszeichen in diesem Frühjahr gewartet haben.

Und siehe da, jetzt im Mai, sieht es danach aus, als wäre unser Götterbaum mit seinem neuen Platz am Rande des Parkplatzes mit einem weiten Blick über’s Land zufrieden!

Die Zeichen stehen also günstig: Die Götter meinen es gut mit unserem Bauprojekt!