Autorenname: Gärtnerei

Waldheidelbeer-Oregano-Brot

360g Weizenmehl Type 550
1 TL Salz
1/2 Päckchen Trockenhefe
300ml lauwarmes Wasser (ideal ist 37 Grad)
2 TL Rapsöl
125g Bio Waldheidelbeeren aus dem Glas
1 TL Meersalz und etwas mehr zum Bestreuen
1 EL getrocknete Oreganoblätter
1 EL frische Oreganoblätter

Am Vortag Mehl, Salz und Trockenhefe in einer großen Schüssel kurz verrühren, das lauwarme Wasser hinzugeben und mit einem Holzlöffel oder den Händen zu einem weichen Teig vermengen.
Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht (8-12 Std.) an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sein Volumen deutlich verdoppelt hat und Blasen wirft.

Am nächsten Tag zunächst den Backofen auf 220 Grad Ober/Unterhitze vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit etwas Mehl bestäuben.
Den Teig auf das Blech geben und mit bemehlten Händen einige Male rundherum vom Rand in die Mitte falten.
Die Oberseite des Teiges mit dem Rapsöl beträufeln, etwas flach drücken und zu einem runden Laib formen.
Die Waldheidelbeeren in einem Sieb kurz abtropfen lassen, gleichmäßig auf dem Teig verteilen und sanft andrücken. Mit Meersalz und Oregano bestreuen und im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 40 Minuten goldbraun backen.
Danach das Brot 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen und nochmal mit Meersalz und Oregano bestreuen.

Am besten noch warm servieren und genießen 🙂

Kleiner Tip: Wer noch mehr Oregano-Flavour haben möchte, macht schon in den Teig am Vortag, ganz nach Gusto, getrockneten oder frischen Oregano mit rein…

Idee und Rezept: Nadine

Fotos: André 

Spitzwegerich – Husten – Sirup

Spitzwegerich ist eine der am längsten bekannten Heilpflanzen in unseren Regionen. Schon im Mittelalter, wussten die Menschen seine Wirkung zu schätzen.
Aufgrund seiner antibakteriellen, entzündungshemmenden, sowie schleimlösenden Eigenschaften kann er unter anderem sehr gut bei Atemwegsbeschwerden angewendet werden.
In Teamarbeit mit Honig, welcher auch entzündungshemmend und antibakteriell wirken kann, entsteht somit eine unschlagbare Kombination.

Für den Sirup, benötigt man einen flüssigen, naturbelassenen Bio-Honig, ein steriles Schraubglas, Spitzwegerich und einen sauberen Löffel.
Die Wegerichblätter werden in kleine Stücke gezupft oder geschnitten und abwechselnd mit dem Honig im Glas geschichtet. Die Schichten sollten idealerweise, jeweils zwischen ein bis zwei Zentimeter betragen.
Mit dem Löffel wird der Spitzwegerich immer wieder schön runtergedrückt, damit die Luft entweichen kann. Die letzte Schicht sollte aus Honig sein und alles bedecken. Den Deckel fest verschließen und einen schönen Platz aussuchen, an welchem das Glas für ein paar Monate im Garten vergraben werden kann.
Ein kleiner Karton sorgt dafür, dass keine Erde ins und ans Glas gelangen kann. Hier kann man den Sirup von etwa Mai bis September ziehen lassen. In der Erde bleibt es kühl und der Sirup ist vor Licht und Temperaturschwankungen geschützt.
Alternativ ist es natürlich auch möglich, dass Glas an einen möglichst kühlen, dunklen Ort im Haus zu stellen.

Nachdem der Sirup im September wieder das Licht erblickt, kippt man ihn durch ein Sieb in ein frisches neues Glas oder eine Flasche und lagert ihn dann im Kühlschrank.
Bei Anflügen von Beschwerden kann man dreimal täglich einen Esslöffel des Sirups zu sich nehmen und seine wohltuende Wirkung spüren.

Idee und Rezept: Laura

Fotos: André 

Kräuter trocknen

Um im Winter nicht auf die wertvollen Kräuter verzichten zu müssen, gibt es tolle Möglichkeiten, diese zu konservieren, wobei das Trocknen, vorausgesetzt man beachtet einige Regeln, die einfachste Methode ist.

Auf gründliches Waschen am besten verzichten, dies fördert die Schimmelbildung.

Schonendes Trocknen im Schatten oder einem luftigen Raum erhält die Aromen, Farbe und Inhaltsstoffe.

Kleinblättrige Kräuter, wie zB. Thymian, Oregano oder Ysop, können in kleinen Büscheln gebündelt und an einer Leine getrocknet werden. Großblättrige Kräuter, wie beispielsweise Salbei oder Lorbeer, trocknen wunderbar auf einem Gitter.

Ein später, sonniger Vormittag ist ideal für die Ernte. Die Kräuter sind jetzt voller Aromen. Vor der Blüte stecken die meisten Inhaltsstoffe in den Pflanzen und es können auch ganze Triebe geerntet werden.
Beim Basilikum, dem nachgesagt wird, es verlöre beim Trocknen sein Aroma, kann man auch die Blüten miternten. Diese sind oft besonders aromatisch.

Ganz wichtig ist die richtige Aufbewahrung der getrockneten Schätze. Wer sie kühl und dunkel lagert, macht alles richtig. Dunkles Glas oder Keramik sind dafür besonders gut geeignet. Versehen mit einem Datum, können die Kräuter dann problemlos für ihren Einsatz in der Küche aufbewahrt werden.

Idee und Rezept: Eva Brendel

Fotos: André Wieding

Kohlsuppe Mexikanische Art

Zutaten:
500g Hackfleisch (ersatzweise veganer oder vegetarischer Hackersatz)
2 Zweibeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
500g Weißkohl
5 Stangen Staudensellerie
1 Fenchel
2 Paprika rot und gelb
½ Chorizo Wurst
3 getrocknete Ancho Chilis (ersatzweise 4 getrocknete Tomaten)
1 Mini Chili
4 Tomaten (oder eine kleine Dose Tomaten)
2-3 Liter Gemüsebrühe
3 TL Kräuter der Provence
Salz & bunter Pfeffer

Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln.
Das Hackfleisch in Olivenöl scharf anbraten, Zwiebeln und Knoblauchzehen dazugeben und
ca. 5 min dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind.
Inzwischen das Gemüse waschen, putzen und in kleine Streifen schneiden.
Die Ancho Chilis in Wasser einige Zeit einweichen und kleinschneiden.
Die Mini Chilis sehr fein und klein schneiden und beide Chilis zu dem Hackfleisch geben.
Alles mit Brühe auffüllen bis das Gemüse komplett bedeckt ist und aufkochen lassen.
Die Chorizo in Würfel schneiden und ebenfalls dazugeben.
Mit den Gewürzen abschmecken und ca. 20 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen.
Je nach Geschmack etwas Schmand und/oder Basilikum Pesto unterrühren.
Buen provecho