Es ist vollbracht!

Das Ende der diesjährigen Saison ist gekommen und viele Pflanzen sind an ihre neuen Standorte in ganz Deutschland und Europa versendet. Nachdem unser Direktverkauf seit dem 1.Oktober seine Pforten geschlossen hat, ist auch der Versand bereit für die verdiente Winterpause.

Die letzten Pakete wurden noch gepackt und gingen samt lebendem Inhalt auf die Reise. Prima, dass es so viele Menschen überall gibt, die genau wie wir, die Liebe zu unseren Schätzen teilen und die Welt grüner und lebendiger machen.

Auch in dieser Saison gab es viele schöne, anstrengende, turbulente und fröhliche Stunden hier in der Gärtnerei. Neue Pflanzen fanden Bewunderung, von uns, genauso wie von den Kunden. Ob nun die Himmelsblüte „Geisha Girl“, der goldene Bergtee, der gelbe Enzian und viele andere neue Sorten – wunderbar wie vielfältig die weite Welt der Pflanzen ist!

Einige Sorten konnten leider trotz intensiver Recherche unsererseits noch nicht entdeckt werden. Grade zur Weihnachtszeit wäre so ein hübscher „Dschingolan“ doch genau das Richtige – jedes Jahr in der Adventszeit hallt das fröhliche Lied durch die Gewächshäuser und inzwischen hat dieses Pflänzchen schon echten Kultstatus und Hitcharakter – wäre doch gelacht wenn wir es nicht irgendwann ausfindig machen.

Der „klingonische Oregano“ und der „Muskelkater-Salbei“ haben zwar schon einige Nachfragen und eine große Fangemeinde – doch leider konnten sie noch nicht für uns entdeckt und kultiviert werden.

Echte kulinarische Highlights scheinen die „Döner-Pflanze“ und die “Gyros Pflanze“ zu sein – das wäre doch mal eine interessante Alternative zum üblichen Dönerspieß. Doch auch hier: leider nichts zu machen – auch diese wunderbaren Exemplare sind im großen weltweiten Dschungel nicht gesichtet worden. Die Entdeckung solch einer Pflanze geht lediglich auf Hören/Sagen zurück.

Liebe Kunden – lassen sie sich dadurch bitte nicht aufhalten auch weiterhin die Augen und Ohren offen zuhalten um gemeinsam mit uns Botanika zu durchstreifen und dabei immer wieder Neues zu entdecken. Denn nicht nur Kunden kreieren so tolle Sachen wie die „Agastatschen“ , „Kümmerling-Thymian“, „Tantra-Duftnelke“ oder das „Sushi“, auch viele Kollegen haben schon für Pflanzennamen wie zum Beispiel das „fliederblütige Gleißblatt“, den „Stachelhalm“ und den „fliegenden Sommerhänger“ Pate gestanden.

Ersatzweise versuchen Sie es bei Ihrer Suche doch mal mit Jiaogulan, kirgisischem Oregano, Muskatellersalbei, Pita Bringaraj, Agastachen, Tatra-Duftnelken, fliederblütiges Geißblatt, Schachtelhalm, Kümmelthymian und dem hängenden Sommerflieder – da sollten Sie auf jeden Fall fündig werden!

Bernd-Uwe sagt „Tschüss“

Jetzt sind es nur noch wenige Tage und die Saison 2016 ist vorüber.

Es fühlt sich an, als wären die letzten Monate verflogen. Das mag wohl daran liegen, dass es für mich in den vergangenen Monaten viele Veränderungen gab. Bislang war es noch gar nicht so greifbar, aber nun, zum Ende der Saison, kommt auch die berufliche Veränderung.

Wie es im Leben oft ist, zieht das Eine, das Andere mit sich!

Ich bin aus privaten Gründen aus Norddeutschland weggezogen. Leider wird es dadurch unmöglich meinen bisherigen Traumjob als Verkaufsleiter im Direktverkauf bei Rühlemann´s für alle zufriedenstellend weiterzuführen.

Eine liebe Kollegin gab mir eine alte Volksweisheit mit auf den Weg:

Es gibt ein Bleiben im Gehen,

ein Gewinnen im Verlieren

und im Ende einen Neuanfang

Ich hoffe es bleibt nach meinem Gehen etwas von mir hier,

gewinnen werde ich, auch wenn ich hier etwas verliere

und das Ende meiner Zeit bei Rühlemann`s ist für mich auch ein Neuanfang.

Nun möchte ich Danke sagen,

für alle schönen Momente und Begegnungen die sich hier mit Kunden, Kollegen und Geschäftspartnern ergaben.

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Machen Sie es gut

Bernd-Uwe Eggers

Green Smoothies – lecker und gesund

schn_smoothies_1und in der Zubereitung sooo einfach! Das demonstrierten Martina und Sandra am Samstag den 03.09.2016 in unserer Gärtnerei-Küche. Zahlreiche, teilweise von weit her angereiste Besucher/innen, genossen es sichtlich.

Zunächst wurden sie mit einem Smoothie-Quiz begrüßt, bei dem die Teilnehmer drei verschiedene Smoothies probieren und versuchen sollten, die Inhaltsstoffe herauszuschmecken. Gar nicht so einfach – aber ein leckerer Aperitif allemal!

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Was gehört eigentlich in einen Green Smoothie?

Idealerweise besteht ein Smoothie aus 50% reifen Früchten, 50% frischem Grün und Wasser je nach Geschmack. Der gleiche Anteil (50%) von Früchten und Blattgrün bezieht sich hierbei auf das Volumen und nicht auf das Gewicht. Anfangs kann der Frucht- / Grünanteil auch 60:40 betragen, um sich erst mal an den neuen grünen Geschmack zu gewöhnen.

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Nach jeder Zubereitung kam der spannende Moment des Probierens!

Ob „Prinzessin Löwenzähnchen“, „Gesellerie“ oder doch eher der „Grüne Herbstzauber“ – bei der Auswahl der Rezepte fand jeder Smoothie seinen Fan!

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Natürlich darf auch bei Smoothies nach Herzenslust experimentiert werden. So wurde auch mal ein Stück Chili ins Grün gemixt. Überraschend lecker, aber – wie immer bei Chili – über die Menge schieden sich die Geister.

Zwei unserer jüngsten Gäste wurden inspiriert selbst einen Smoothie zu erfinden. Sie zogen los, schnupperten und probierten sich durch die Gärtnerei und kamen mit einem ganz eigenen Rezept zurück, das auch gleich umgesetzt wurde – voilà: Smoothie à la Laura & Sarah!schn_smoothies_17 schn_smoothies_19 schn_smoothies_18

Immer wieder taucht natürlich auch die Frage auf:

Brauche ich einen Super-Duper-Mega-Mixer, um einen Smoothie zuzubereiten?“ Martinas Antwort: „Jein. Um einen wirklich cremigen, bekömmlichen Smoothie herzustellen wird man früher oder später um die Anschaffung eines guten Mixers mit hoher Drehzahl (min. 20.000 Umdrehungen/pm) nicht herum kommen. Das Geld ist gut investiert und verteilt sich idealerweise auf viele grüne und leckere Jahre.“

Der Unterschied zwischen zwei unterschiedlich leistungsstarken Mixern wurde bei gleichen Zutaten und paralleler Zubereitung schnell deutlich.

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Nach gut 1 ½ Stunden waren viele Fragen beantwortet, einige Smoothies gemixt, so dass in die zweite Runde gestartet werden konnte!

An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an allen Beteiligten dieses wirklich schönen Tages!

Gerne nächstes Jahr wieder – wir würden uns freuen!

 Was natürlich am Ende nicht fehlen darf – unsere tollen Rezepte!

Prinzessin Löwenzähnchen

1 kleine Handvoll Löwenzahn

1 kleine Handvoll Handama

(ggf. Brasilianischer Spinat, Feldsalat o.ä.)

1 paar Zweige Petersilie

1 Scheibe Ananas, 1 Birne, 1 Apfel, 1 Banane

1 Daumenkuppe Ingwer

ggf. Datteln zum Süßen

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Gesellerie

1 Stange Staudensellerie (alternativ Sedanina und/oder Kriechende Sellerie)

1 – 2 Scheiben Ananas

1 Orange, geschält

evt. Datteln zum Süßen

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Giersch statt Hirsch

1 bis 2 Handvoll Giersch (toll ist auch Handama!!!)

1 großer Apfel

1 Banane

2 bis 3 Datteln

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Die wilde Birne im Kräuterpool

1 Handvoll gemischter Kräuter (z.B. Brennnessel,

Giersch, Vogelmiere, Baum-Spinat, Handama etc.)

1 Banane

2 Birnen

¼ Avocado

¼ Orange (mit Schale – aber nur wenn Bioqualität)

1 dünne Scheibe Zitrone

evt. Banane oder Datteln zum Süßen

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Grüner Herbstzauber

1 Handvoll Handama

(alternativ Spinat oder Portulak)

1 Handvoll Himbeer- oder Brombeerblätter

2 geschälte Orangen

1 Apfel

1 Dattel (oder Kombination mit Feige)

1 Prise Zimt

2-3 Kardamomblätter

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„Giersch statt Hirsch“

So heißt eines der leckeren grünen Getränke, die am kommenden Samstag, den 3.9.2016 im Rahmen der Schnupperstunden gemixt werden. Zu einem aktiven und informativen Ausflug in die große, weite Welt der ‚Green Smoothies‘ laden Martina und Sandra Sie von 12.00 – 15.00 Uhr in die Gärtnereiküche ein.

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Fünf verschiedene Rezepte werden sie mit den hereinschnuppernden Gästen mixen – diesmal in zwei Etappen (12.00 Uhr – ca.13.30 Uhr und ca.13.30 Uhr – 15.00 Uhr), damit alle, die mitschnippeln, mixen und probieren wollen, einen Platz in der ersten Reihe finden.

Freuen Sie sich auf „Prinzessin Löwenzähnchen“, „Gesellerie“, den “Grünen Herbstzauber“, die „Wilde Birne im Kräuterpool“ und natürlich auf „Giersch statt Hirsch“!

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Auf den Kürbis, fertig, los!

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Heute gab’s große Kürbisernte der Hokkaidos mit Bea und Birgit! Schon seit Tagen leuchteten sie orange und lecker aus ihren Verstecken auf unserem reichhaltig gefüllten Komposthaufen – jetzt waren sie reif: „Hier unten! … Da drüben! … Ganz oben sind noch welche!“ Kopfüber tauchte Bea immer wieder ab ins Feld – bis die Schubkarre wirklich voll war!

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Und … hepp! Hier ist noch einer!
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Dann ging’s nahtlos über zum Kochen im Duett – zwei verschiedene Kürbissuppen wollten kreiert werden:

Hot & Spicy
3-4 Knoblauchzehen fein schneiden und in Olivenöl andünsten. Ein gutes Stück Ingwer schälen, ebenfalls klein schneiden und dazu geben. 1 mittelgroßer Kürbis (z.B. Hokkaido) und 2-3 Äpfel (oder Möhren) in Würfel schneiden, in den Topf geben und andünsten.
Mit ca. ½-1 l Gemüsebrühe (je nach Kürbisgröße) ablöschen. Pürieren, wenn der Kürbis weich ist. 400ml Kokosmilch zugeben (kann auch weggelassen werden).
Mit einem Löffel Honig, frisch gepresstem Saft einer halben Zitrone, Muskat, Salz & Pfeffer abschmecken. Dazu noch kleingehacktes Indisches Curryblatt und wer’s gerne scharf mag, gibt noch etwas Mini-Chili hinzu. Zum Anrichten mit einem Schuss Kürbiskernöl verfeinern. Gebratene Shrimps und geröstetes Brot sind super Begleiter!

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Á la Mama Bea
2-3 Zwiebeln, 4 Möhren, 1 Zehe Knoblauch, 1 kleine Knolle Ingwer, 1 Apfel und einen (eher kleinen) Kürbis schälen und in Butter glasig anschwitzen. Mit Brühe oder Wasser aufgießen und das Gemüse gar ziehen lassen. Dabei ein Gewürzsäckchen (gefüllt mit Piment, Wacholder, Nelke und Lorbeer) mitköcheln. Anschließend alles pürieren und mit einem Becher Sahne verfeinern. Zum Schluss mit einem Löffelchen Schmand, gerösteten Kürbiskernen und frischen gehackten Kräutern (hier Gao Ben und Petersilie) servieren. Wer mag, kann die Suppe noch mit etwas Kürbiskernöl beträufeln.

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Die Kolleg/innen fanden’s toll und löffelten die Suppe aus – trotz über 30°C im Schatten!

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Und unsere ‚Miss Kürbis 2016‘? Die fanden wir so ganz nebenbei auch noch … 🙂

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