Tag der Kräuterwaffel

In Schweden stand der Tag der Waffel schon immer für den Frühlingsanfang. Es ist zu einem Familienbrauch geworden, die beiden Feste zu feiern, indem man an diesem Tag Waffeln backt. Juchu, dachten Heiko und ich, das machen wir auch!

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Und klar, dass es Kräuterwaffeln werden sollten ;) So warfen wir kurzerhand alles, was uns an duftenden Kräutern so vor die Nase wehte, in den Waffelteig. In unserer Versuchsküche landeten: Gewürztagetes ‘Orange Gem’, Bärlauch, Französischer Estragon, Betel-Pfeffer, Fruchtsalbei, Duftgeranie ‘Lemon Fancy’, Toronjil Morado, Brasilianischer Sauerklee und Australisches Zitronenblatt, eine der ganz neuen Pflanzen im Sortiment.

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Gespannt probierten wir die Ergebnisse und waren überrascht, euphorisch, enttäuscht, überzeugt und auch mal ganz unterschiedlicher Meinung :)

Unser Tipp: Wer’s eher süß mag, hält sich an Gewürztagetes oder Fruchtsalbei.
Toronjil Morado, Duftgeranie ‘Lemon Fancy’ und ganz besonders das Australische Zitronenblatt geben den Waffeln eine lecker zitronige Note.
Sauerklee macht seinem Namen auch in der Waffel alle Ehre und sieht zudem noch hübsch aus. Die Fans der herzhaften Waffeln sind mit Bärlauch gut beraten und ganz Mutige greifen zum Pfeffer.

Über weitere Vorschläge oder Erfahrungen freuen wir uns sehr, denn unsere Neugier ist geweckt!

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Hier für alle Waffelliebhaber das sehr einfache Grundrezept:
250 g Margarine oder Butter
200 g Zucker (bei den herzhaften Waffeln weglassen, dafür etwas mehr Salz)
2-3 Eier
500 ml Milch
500 g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz

Wir wünschen erfolgreiche Experimente und einen schönen Frühlingsbeginn!

Lasset die Spiele beginnen

…wie jedes Jahr ist Väterchens Frost Rückzug unser Startschuß in eine neue Saison.

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Ab dem 23. März dreht sich wieder alles um den Vertrieb unserer Pflanzen. Annähernd 900 Arten Pflanzen warten in den folgenden Monaten darauf entdeckt zu werden.

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Doch bevor der Spass beginnen kann, müssen wir unsere Kommissionshalle vorher noch mit Leben, sprich Pflanzen füllen. Die Karren der Vorkommission, sowie die Wagen der Kommissionierer werden geölt, die Packhalle füllt sich mit Kartons, Klebebändern, Postcontainern, Stifte, Zettel, Packpapier – wir wären dann soweit.

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Bis Ende Oktober heisst es dann wieder suchen, finden, nehmen, krauten, schneiden, einräumen, kommissionieren, verpacken, scannen, versenden; gepaart mit Anspannung, Hektik (ein nichtgefundener Blutwurz kann schon mal nahtlos in einen Blutsturz übergehen), Streß, vor, zurück, hin, her, Schweiß, Entspannung und natürlich ganz viel Liebe…herrlich.

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Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten ist Kommunikation
das A, O und sogar U.

Hol mal bitte 30 hängende Sommerflieder.“

30x fliegender Sommerhänger, kommt sofort!“

„?!¿¡“

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In die Töpfe geschaut

Herrlich! Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen kommt so richtig Bewegung in die Töpfe. Jetzt können wir täglich dabei zuschauen, wie sich überall neues Pflanzenleben – im wahrsten Sinne des Wortes – ‘entfaltet’.

Zum Reinbeißen knackig, saftig und wunderschön anzusehen, strecken sich die neuen Triebe in einer unglaublichen Geschwindigkeit dem Licht entgegen.

Frühling ist doch immer wieder wunderbar!

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Welche zukünftigen Gartenbewohner sich in dieser Collage verstecken?
Hier erfahren Sie’s:
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Französicher Estragon
art10
Deutscher Estragon
fag01
Baum-Spinat
agr01
Wohlriechender Odermennig
aga03
Koreanische Minze
bal01
Marienblatt
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Chinesischer Lauch
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Süßdolde
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Gelber Salbei
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Seifenkraut, rosa gefüllt
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Tatarische Aster
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Sibirischer Rhabarber

Kleines Korn – ganz groß …

Da denkt man … Saatgut? Was ist an Saatgut spannend?
Hauptsache es keimt, wächst, die Pflanze duftet, hat einen Nutzen, oder blüht schön.
Weit gefehlt. Jedes ist doch irgendwie einzigartig, individuell und entwickelt sich unterschiedlich. Es gibt so viele Größen, Farben, Formen, Gerüche und manches ist richtig ‘fies’.

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Da nicht jede Pflanze aus Deutschland oder Europa kommt, beziehen wir auch ganz exotisches Saatgut aus aller Welt. Manches Korn hat da, im wahrsten Sinne des Wortes, schon eine kleine Weltreise hinter sich. Außerdem die verschiedenen Bedürfnisse – die einen mögen und brauchen es kalt (die sogenannten Frostkeimer) und andere lieben Wärme.

Jedes Saatgut wird bei uns per Hand abgefüllt. Schon das Entnehmen der Körner aus großen und kleinen Gebinden ist total unterschiedlich im Klang. Teils hört man beim Auskippen gar nichts, weil die Körner so leicht sind. Anderes hört sich beim Herausrieseln an wie Meeresrauschen und schwere Körner machen einfach nur “Plopp”.
Die Farben gehen von unscheinbar grau, grün, braun bis tief schwarz, glänzend, mamoriert. Und – nomen est omen – denkt sich der Herzsame und zeigt wirklich ein Herz auf seiner Schale. Von rund bis länglich über eckig bis oval, es ist alles dabei. Manches ist behaart, Lauch-Scheibenschötchen sieht aus wie einfarbiges Konfetti, anderes ist rauh und z.B. Rhizinus fühlt sich wie eine glatte Murmel an.

Manchmal erkennt man das Saatgut schon am Geruch. Typisch ist hier der Kümmel. Oft schnuppern wir auch einfach mal so, ob wir die spätere Pflanze jetzt schon erraten können – natürlich ohne vorher auf den Namen zu schauen :-) . Vieles riecht gar nicht, oder es trifft unseren Geruchssinn nicht unbedingt. Egal, es kommt ja auch auf das Endergebnis an. ‘Fies’ wird es bei einigen Chili Sorten. Da ist schon so manche Träne geflossen und der Hustenreiz ist auch vom Feinsten. Selbst Kolleginnen in einiger Entfernung können sich dem *Reiz* nicht entziehen…

Selbst bei der Aussaat können es viele Körner kaum erwarten sich zu entwickeln und dürfen deshalb nur wenig bis gar nicht mit Erde bedeckt werden. Andere brauchen eine gewisse Tiefe und auch Abstand um sich optimal entwickeln zu können. Doch alle brauchen Hege und Pflege. Es ist eine Verantwortung über Monate bis Jahre.
Das kleinste Saatkorn verliert sich fast auf der Hand und die Hinterlassenschaft einer Fliege hebt sich deutlich dagegen ab. Dann gibt es richtig große Körner, welche eine Aussaat deutlich erleichtern. Nicht immer gilt kleines Korn, kleine Pflanze – großes Korn,…

Dass bei Kräutern, wie z.B. den ganzen Basilikumsorten, sich auch noch individuelle Geschmacksrichtungen, oder bei Duftpflanzen sich unterschiedliche Düfte entwickeln, ist schon eine tolle Leistung, welche ihren Anfang in einem kleinen Korn hatte.
Selbst in der Wertigkeit gibt es eine Riesenspanne. Da gibt es das Saatgut, welches leicht zu ernten und in Massen vorkommt. Anderes ist wiederum so rar und wertvoll, dass wir es wie eine ‘Heilige Kuh’ behandeln. Außerdem stellen wir immer wieder echte Renner in unserem Angebot fest. Es gibt sowas wie die Top 10 bei unseren Kunden.

Fakt ist: vieles fängt mit EINEM Korn an.
Jedes ein Unikat – lassen SIE es wachsen!

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…eins durch sechs, eins durch drei, manchmal auch nur durch zwei und manchmal sogar durch acht, neun oder zehn. Aus 200 mach 1000 und aus 50 werden 120.

…so vermehren wir alle Jahre wieder im Frühling die Pflanzen durch Teilung…

Rhizome, Zwiebeln, Knollen, Kindel oder Wurzelstöcke werden zerschnitten, zerrissen oder abgetrennt mit der Schere, dem Messer oder von Hand, jedoch immer mit einem gewissen Fingerspitzengefühl und einem wachsamen Auge auf vitale Knospen…

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Schnittlauch ‘Profusion’, Turiner Waldmeister, Tony und Angelika